| Bedenken Sie die üblichen Probleme,
die
eine Reise mit sich bringt, wie eine Umstellung der Ernährung,
Sonnenbrand oder Seekrankheit.
Wenn Sie regelmäßig
bestimmte
Medikamente einnehmen müssen, nehmen Sie diese in
ausreichender
Menge mit und bringen Sie einen Brief ihres Hausarztes, der diese
Gesundheitsprobleme beschreibt, damit der Arzt an Bord des Schiffes im
Notfall schnell richtig reagieren kann.
Rechnen Sie mit rauem Seegang. Sollten
Sie
anfällig für die Seekrankheit sein, sprechen Sie vor
der
Reise mit Ihrem Arzt über eine mögliche
medikamentöse
Behandlung und deren Nebenwirkungen.
Um die Seekrankheit zu lindern,
vermeiden
Sie Alkohol, Zigaretten und enge Räume. Die meisten Menschen
fühlen sich besser, wenn Sie an Deck sitzen und den Horizont
beobachten oder einfach nur mit geschlossenen Augen daliegen. Sie
werden sich auch besser fühlen, wenn Sie eine Kleinigkeit, wie
Cracker oder Toast, gegessen haben. Wenn Sie einmal seekrank sind,
werden Tabletten nur noch von geringem Nutzen sein. Der Schiffsarzt
kann Ihnen dann eine Injektion verabreichen.
An Bord des Schiffes befinden sich
zumindest
ein Arzt und ein kleines Hospital mit einer medizinischen
Grundausstattung. Bedenken Sie aber, dass Sie in der Regel
während
der Reise keinen Zugang zu einer großen Klinik an Land haben.
Antarktis-Reiseveranstalter werden Ihnen zudem stets ein Formular
geben, das über Ihren gesundheitlichen Zustand informieren
soll,
und das Ihr Arzt unterschreiben muss. Da Sie in ein abgelegenes Gebiet
mit nur eingeschränkten Behandlungsmöglichkeiten
fahren, ist
dies für den Erfolg Ihrer Reise von größter
Bedeutung!
Sie sollten eine Versicherung abschließen, die die Kosten
einer
medizinischen Behandlung und eines Abtransports abdeckt.
Die Schiffe sind nicht für körperlich behinderte
Menschen
ausgelegt. Die Türen sind schmal und die
Außentüren
haben hohe Schwellen. Auf Deck kann es zudem sehr rutschig sein.. |