Besucher aus der
EU benötigen kein Visum, jedoch einen Reisepass. Dieser sollte
noch mindestens 6 Monate lang gültig sein. Besucher aus
anderen Ländern sollten sich mit ihrem lokalen Konsulat von
Botswana in Verbindung setzen.
Nehmen Sie
unbedingt Ersatzbatterien und für die digitale
Speigelreflexkamera 2 zusätzliche Akkus mit! Kalkulieren Sie
mit ein, dass in Afrika der Strom schon einmal ausfallen kann oder
einige Stunden am Tag nicht zur Verfügung steht. Es kann
nützlich sein, zusätzliche Akkus und/oder Batterien
auf die Reise mitzunehmen. Wir empfehlen die Mitnahme eines
Weitwinkelobjektivs ( mindestens 20mm für analog oder 12mm
für digital) und dazu Zoomobjektiv im mittleren Bereich von 28
bis 80 mm und ein Telezoom von 80 bis 200mm für Tier- oder
Menschenaufnahmen. Achten Sie beim Kauf eines Objektivs auf eine gute
Lichtstärke. Je kleiner die Zahl, desto besser. z.B. 85mm 2.8
ist um eine Blende besser als 85mm 3.5. Diese eine Blende kann
“es” ausmachen, wenn das Licht knapp ist, z.B. bei
Sonnenuntergangsstimmung. Teleobjektive von 300 – 400 mm
brauchen unbedingt ein Stativ für scharfe Aufnahmen. Stative
sind für einen Fotografen essenziell. Dies ist besonders
empfohlen bei Teleaufnahmen von Tieren. Es empfiehlt sich ein
Manfrotto-Stativ zu kaufen.
Währung
ist der Pula. Sofern Sie in Deutschland noch kein Geld eingetauscht
haben, können Sie dies am Flughafen oder in den
großen Banken in der Hauptstadt Gaborone nachholen. Die
gängigen Kreditkarten werden zumindest teilweise akzeptiert.
Reiseschecks sollten auf Euro oder US-Dollar ausgestellt sein.
Bankautomaten sind in fast allen größeren
Städten vorhanden. Mit der VISA-Karte plus PIN kann an einigen
Bankautomaten Bargeld gezogen werden. Mit EC-Karte kann an einigen
Bankautomaten (Stanbic Bank) Bargeld abgehoben werden. Pro Woche
sollten Sie mit etwa EUR 60,- für Extraausgaben rechnen
für Mahlzeiten und Getränke an den Orten, an denen
problemlos Selbstversorgung möglich ist, weitere
Eintrittsgelder, fakultative Ausflüge, Souvenirs usw. Dies ist
natürlich nur ein Richtwert, Ihre persönlichen
Ausgaben können höher oder auch niedriger sein. Es
ist immer sinnvoll, einen Reservebetrag für unvorhergesehene
Ausgaben bei sich zu haben, z.B. für spezielle Souvenirs oder
medizinische Kosten.
Eine
Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Konsultieren Sie
rechtzeitig vor Reisebeginn einen Arzt oder ein Gesundheitsamt.
Botsuana gehört zu den Ländern mit einer der
höchsten AIDS-Raten weltweit. Wasser sollte vor jeglichem
Gebrauch (z.B. Zähneputzen) abgekocht werden. Von dem
Genuß von rohen Speisen oder Gerichten aus den hiesigen
Garküchen wird abgeraten. Generell besteht erhöhte
Infektionsgefahr durch verunreinigte Lebensmittel. Die private
Krankenversorgung in Botswana ist auf einem sehr hohen Standard. Jedoch
sind diese nur in den größeren Städten
verfügbar und die Evakuierung aus entfernten Regionen kann mit
hohen Kosten verbunden sein. Eine Versicherung kann für einen
solchen Nottransport bei entsprechenden Anbietern abgeschlossen werden.
Will man nach
Botsuana telefonieren, wählt man als Vorwahl: 00-267. Die
meisten Unterkünfte befinden sich außerhalb des
Mobilfunknetzes. Zur Kommunikation werden E-Mails intensiv
genutzt und es gibt Internetcafés in allen
größeren Städten. In den Wildparks sind die
Funknetze nur eingeschränkt vorhanden. Informieren Sie sich
vor Reise bei Ihrem Provider.
Die
Straßenkriminalität in Gaborone beschränkt
sich im Wesentlichen auf Taschendiebstahl und Kreditkartenraub.
Raubüberfälle auf Fußgänger und
Autofahrer mit anschließenden Fahrzeugentführungen
kommen gelegentlich vor. Es sollten keine Gegenstände, vor
allem Taschen, im Auto gelassen werden. In besonderem Maße
hat die Kriminalität in Maun, dem Eingang zum Okavango-Delta,
zugenommen.