1.
Tag: Heute verlassen Sie Deutschland in
Ihrer Maschine Richtung Livingstone. Ankunft meist am
2.
Tag:
Nach einem kurzen Zwischenstopp in Johannesburg fliegen Sie weiter nach
Victoria Falls, wo Sie Ihre Unterkunft beziehen. Der Nachmittag steht
zur freien Verfügung. Diesen können Sie zum der
Viktoria-Fälle, die von Ihrem Gasthaus zu Fuß erreichbar
sind, einsetzen. Übernachtung mit Frühstück im Amadeus
Guesthouse.
3.
Tag: Von
Kasane aus geht es heute in Richtung Caprivistreifen in Namibia. Der
Bwabwata National Park (ehemals Caprivi-Nationalpark und
Mahango-Nationalpark) verspricht dem Tierliebhaber ein besonders
unberührtes und wildreiches Stück Afrika! Wenn die Zeit
reicht, unternehmen Sie eine abendliche Bootsfahrt auf dem
Kwando-Fluss. Übernachtung mit Frühstück und Abendessen
in der Mazambala River Lodge.
4.
Tag:
Heute gehen Sie auf Pirsch im Bwabwata National Park, wo es gute
Möglichkeiten bestehen, Büffel, Löwen, Leoparden,
Flusspferde, Säbelantilopen, Lechwes und sogar manchmal wilde
Hunde zu beobachten. Der Park schließt den früheren Mahango
Nationalpark ebenfalls mit ein, ein 254 km² Reservat, das
sich auf Sandbänke, Überschwemmungsgebiete und Savannen
entlang des Okavango erstreckt und einen erstaunlichen Tierreichtum
beherbergt, unter anderem die seltene Rappenantilope. Bei einer
Bootsfahrt auf dem Kwando-Fluss kommen Vogelliebhaber voll auf ihre
Kosten: Ungewöhnliche Vögel wie der Klunkerkranich, der
langschwänzige Kolibri, Waldeulen und afrikanischen Rallen
können gesichtet werden. Nach einem erlebnisreichen Tag
übernachten Sie erneut in Ihrer Lodge. Halbpension.
5. Tag:Auf
Ihrem Weg zur nächsten Lodge besuchen die
Popa-Wasserfälle, welche tatsächlich kein Wasserfall sind,
sondern Stromschnellen mit einer viermeter Höhe, die durch einen
Felsriegel aus Quarzit verursacht werden, der hier den Okawango auf der
gesamten Breite von über ein Kilometer sperrt. Das Mittagessen
wird heute in Picknick-Form eingenommen. Übernachtung mit
Vollpension in
der Xaro Lodge.
6.
Tag: Heute
stehen das UNESCO Weltkulturerbe Tsodilo Hills auf dem Programm. Das
Gebiet von nur 10 km2 beherbergt die höchste Konzentration von
Felsmalereien auf der Welt und zeugt davon, wie sich das menschliche
Leben und die lokalen Umweltbedingungen in den letzten 10.000 Jahren
entwickeln haben. Nach dem Besuch der Hills fahren Sie weiter auf einer
ziemlich beschwerlichen Strecke zum Guma Lagoon Camp. Übernachtung mit Vollpension.
7.
Tag:
Ihr heutiger Tag steht zur Erkundung des Okavango und Enthüllung
seine Geheimnisse zur Verfügung. Mit einem traditionellen
Einbaumboot lassen sich durch Wasserkanäle treiben und erkunden
das Labyrinth aus ruhig fließenden, von Papyrus und Schilf
begrenzten Kanälen. Hier halten Afrikanische Fischadler Ausschau
nach Beute. Am Ufer sonnen sich Nilkrokodile, und ab und zu grunzt in
einem anderen Kanal, verborgen hinter einem Vorhang aus Pflanzen, ein
Flusspferd. eine geführte Wanderung auf eine abgelegene Insel in
Begleitung erfahrener Guides, die Ihnen Erlebnisse in unmittelbarer
Nähe der Tiere ermöglichen. Übernachtung mit Vollpension
im Guma Lagoon Camp.
8.
Tag: Eine
lange Fahrtetappe steht vor Ihnen. Sie verabschieden sich von der Magie
des Deltas und ziehen Richtung Süden in die wüstenartige
Landschaft der Kalahari. Ihr heutiges Ziel ist ein Dorf in der
Nähe von Ghanzi, Heimat des Sanvolkes. Die Nach einer Fahrt von
gut 300 Kilometern auf guten Straßen ist Ihr Ziel erreicht. Auf
dem Farmgelände Dqae Qare am Rande der Zentralkalahari wird Ihre
Unterkunft bezogen. Übernachtung mit Vollpension im Gasthaus des Dqae Qare Reservats.
9.
Tag: Die
Kalahari, ein unvorstellbar weites, einsames Gebiet, das aus einer
flachen Savannen- und Halbwüstenlandschaft besteht, in der sich
Grasland, Buschsavanne, lichte Wälder, ausgedehnte
Dünenformationen, mineralische Pfannen und fossile Flusstäler
abwechseln. Als das Central Kalahari Game Reserve, welches mit einer
Fläche von 52800 km² wesentlich größer als die
Schweiz ist, im Jahre 1961 gegründet wurde, um die bedrohten
Jagdgründe der letzten als Jäger und Sammler lebenden San der
Kalahari zu schützen, konnte man nicht erahnen, wie das Schicksal
dieses Naturvolkes aussehen würde. Umsiedlung-Maßnahmen der
letzten San-Jäger durch Regierung in Gaborone sorgten für
weltweite Empörung. Behörden begründen die Umsiedlung
mit einer angestrebten Verbesserung der Lebensbedingungen der
Ureinwohner. Wahrscheinlicher als Hauptgrund für die
Zwangsumsiedlung der San aus der Kalahari ist jedoch der angestrebte
Abbau von Diamantenvorkommen. Dies und viel mehr erfahren Sie aus
ersten Hand durch Ihren San-Guide, der Sie heute auf Wanderungen durch
das Reservat begleiten wird. Auf einer Pirschfahrt durch den Park
bekommen Sie Oryx- und Elanantilopen, Springböcke, Gnus, Schakale,
Strausse und Kudus oft zu Gesicht und genießen die Weite und
Einsamkeit dieser faszinierenden Gegend. Übernachtung mit Frühstück und Mittagessen im Gasthaus des
Dqae Qare Reservats.
10.
Tag: Heute
verlassen Sie die Kalahari und fahren über Maun, Tor des Okavango
Deltas, in das Moremi Game Reservat, wo Sie in Ihrem Campingplatz
Ihre Zelte aufschlagen. Bereits nach Ihrer Ankunft unternehmen Sie Ihre
erste Pirschfahrt im wildreichen Gebiet des Reservats.
Zeltübernachtung mit Vollpension.
11. - 12. Tag:
Zwei volle Tage stehen zur Erkundung des Moremi Game Reserves zur
Verfügung. Als ältestes aller Naturreservate Botswanas bildet
das Moremi Game Reserve das Herz des Okavango-Deltas und ist ein Gewirr
aus Kanälen, Inseln und Sümpfen, in dem Wildtiere und viele
Pflanzen fast ungestört leben können. Nirgends sonst kann man
so viele verschiedene Großtierarten in kürzester Zeit
beobachten. Dass dieses Paradies ökologisch geschützt wird,
steht außer Frage. Besucher sind gehalten, sich durch Um- und
Vorsicht den einmaligen Verhältnissen vor Ort anzupassen und so
diese Arche Noah der afrikanischen Flora und Fauna auch für
spätere Generationen zu bewahren. Zeltübernachtungen mit Vollpension.
13.
Tag:
Wieder brechen Sie auf und begeben uns nach Osten zu den Makgadikgadi
Pans - das größte Salzpfannensystem der Welt. Noch vor
200.000 Jahren erstreckte sich auf diesem Gebiet einer der
größten Binnenseen Afrikas. Seither ist er nach und nach
ausgetrocknet. Noch heute finden sich an den einstigen Ufersäumen
zahllose archäologische Spuren frühester Besiedlung. Die
hellgrauen Salzpfannen, die sich zum Teil über Dutzende von
Kilometern im Boteti-Tal erstrecken, sind Heimat für eine
erstaunliche artenreiche Vielfalt. Besonders spektakulär sind die
Salzpfannen während der Regenzeit, wenn sich das Wasser oft nur
knöcheltief über der Salzkruste staut. Ihre Lodge für
die nächsten zwei Tage, befindet sich im nördlichen Teil der
Pfanne und bietet sich als wunderbarer Einstieg in diese einzigartige
Welt. Den Tag lassen Sie mit einem kühlen Gin
Tonic vor einem improvisierten Lagerfeuer tief im Busch ausklingen.
Zurück in Ihrer Lodge werden Sie mit einem opulenten
Drei-Gänge-Menu regelrecht verwöhnt, welches Ihnen
hoffentlich keine schlaflose Nacht bereitet…
14.
Tag: Sie
besteigen Sie Ihren Wagen auf Ihre Fahrt zu den mondartigen
Landschaften der Ntwetwe-Pfanne. Die Salzpfanne ist während der
Regenzeit besonders spektakulär, wenn sich das Wasser oft nur
knöcheltief über der Salzkruste staut und sich die
Oberfläche in ein wunderschönes glattes Spiegel verwandelt.
Die sonst aride, lebensfeindliche Steppe verschwindet für eine
kurze unter einem bunten Grasmeer, wo die unwahrscheinlichsten
Tierarten die momentane Üppigkeit unbeschwert feiern. Hier, in
dieser unwirtlichen Umgebung, wo es sich noch vor 20.000 Jahren ein
gigantischer See, zwei so groß wie der Viktoriasee, ausbreitete,
gehen Tausende Zebras und Gnus während der Regenmonate auf der
Suche von frischem Weideland jährlich auf Streife. Die vom Wasser
gefüllten Pfannen ziehen ebenfalls enorme Schwärme von
Flamingos, Pelikanen und Klunkerkranichen an: Ein faszinierendes
Naturschauspiel, welches von November bis April andauert. In Ihrem
Wagen begeben Sie sich auf eine abenteuerliche Fahrt während sich
die erstaunliche Artenvielfalt dieser Region entfaltet. Aber nicht nur
Tiere: Auch Spuren uralter menschlicher Siedlungen und Landesmarken der
geologischen Vergangenheit der Pfanne werden Sie unterwegs entdecken.
Übernachtung mit Vollpension in Ihrer Lodge.
15.
Tag:
Vom Planet Baobab aus machen Sie sich uns heute auf den Weg zum Chobe
Nationalpark im äußersten Nordosten Botswanas, der
konkurrenzlos einmalige Tierbeobachtungen bietet. Der
Chobe-Nationalpark ist außerordentlich wildreich und wohl einer
der besten Plätze im südlichen Afrika, um Wildtiere zu
beobachten. Am Fuß einer sanften Hügellandschaft erstreckt
sich die weite Ebene des Chobe Rivers, der anderthalbmal so groß
wie Korsika ist. Flussschlaufen umgrenzen weite Halbinseln, auf denen
Grassavanne, Baumgruppen und Sumpfgebiete zu finden sind. Ein Paradies
für Antilopen. Hier grasen Impalas, Pukus, Gnus und selten
Säbelantilopen. Im Wald auf den Hügeln halten sich
tagsüber die Elefanten auf. Im Fluss selbst leben viele
Flusspferde und Nilkrokodile, Schwarme von Pelikanen und anderen
Vögeln bevölkern die Oberfläche und das Ufergebiet. Übernachtung mit Vollpension in der Water Lilly Lodge.
16. Tag: Der
Chobe-Nationalpark ist ein Paradies für Elefanten. Mehr als 70.000
Dickhäuter von noch dazu stattlicher Größe leben hier,
die größte zusammenhängende Population dieser Art
weltweit. Während einer Pirschfahrt werden Ihnen die Elefanten,
Nilpferde, Löwen, Krokodile und Vögel so nah sein, dass Sie
keine Ferngläser brauchen werden und tolle Nahaufnahmen machen
können. Sie lassen den heutigen Tag mit einer Bootsfahrt in den
Sonnenuntergang ausklingen. Übernachtung mit Frühstück und Abendessen wie am
Tag zuvor.
17. Tag: Heute lassen Sie Chobe hinter uns und fahren zurück nach Victoria Falls, wo Ihr Flieger heute Abend abhebt. Ankunft am 18. Tag.