Deutsche
können in Costa Rica zu touristischen Zwecken bis zu 90 Tagen
mit einem Reisepass visafrei einreisen. Sollte ein längerer
Aufenthalt oder die Einreise zu einem anderen Zweck (z.B. Praktikum,
Freiwilligendienst, Studium) geplant sein, so muss die dafür
notwendige Aufenthaltserlaubnis beantragt werden. Detaillierte
Informationen diesbezüglich können bei der
costaricanischen Botschaft in Berlin erfragt werden. Die
costaricanische Einwanderungsbehörde informiert über
Einwanderungsvoraussetzungen auf ihrer Website unter http://www.migracion.go.cr
.
Da viele der Flüge von Deutschland nach Costa Rica in den USA
zwischenlanden (z.B.KLM/Martinair), müssen auch die
Einreisebestimmungen für die USA beachtet werden. Weitere
Informationen finden Sie auf der Homepage der US-Botschaft in Berlin
unter http://www.usembassy.de
sowie auf der Homepage der deutschen Botschaft Washington.
Sie werden auf
dieser Reise recht viel zu Fuß unterwegs sein. Daher sollten
Sie feste, wasserdichte Wanderschuhe im Gepäck haben. Die
Wanderungen stellen keine besondere Anforderung dar. Eine normale
körperliche Kondition ist ausreichend.
Nehmen Sie
unbedingt Ersatzbatterien und für die digitale
Speigelreflexkamera 2 zusätzliche Akkus mit. das Aufladen der
Akkus unterwegs ist kein Problem. Wir empfehlen die Mitnahme eines
Weitwinkelobjektivs (mindestens 20mm für analog oder 12mm
für digital) und dazu Zoomobjektiv im mittleren Bereich von 28
bis 80 mm und ein Telezoom von 80 bis 200mm für Tier- oder
Menschenaufnahmen. Achten Sie beim Kauf eines Objektivs auf eine gute
Lichtstärke. Je kleiner die Zahl, desto besser. z.B. 85mm 2.8
ist um eine Blende besser als 85mm 3.5. Diese eine Blende kann
“es” ausmachen, wenn das Licht knapp ist, z.B. bei
Sonnenuntergangsstimmung. Teleobjektive von 300 – 400 mm
brauchen unbedingt ein Stativ für scharfe Aufnahmen. Stative
sind für einen Fotografen essenziell. Dies ist besonders
empfohlen bei Teleaufnahmen von Tieren. Es empfiehlt sich ein
Manfrotto-Stativ zu kaufen.
Costa Ricas
Währung ist der Colon, der in 100 Centavos geteilt ist. Im
November 2005 erhält man pro Euro etwa 450 Colonnes. Die
aktuellen Kurse können sie stets in der Tageszeitung finden.
Im Jahre 1992 erhielt man für 1 Euro nur 150 Colonnes, was die
hohe Inflationsrate verdeutlicht.
Euro kann man in Costa Rica kaum in Landeswährung umtauschen,
ggfs. auch nur unter deutlichem Kursverlust. Es empfiehlt sich daher
die Mitnahme von US-Dollar in bar oder in Reiseschecks bzw. die
Verwendung von Kreditkarten. In einigen Gegenden wird nur VISA
akzeptiert. Gelegentlich kommt es zu Störungen bei der
Liquiditätsabfrage von Kreditkarten. Man sollte aus diesem
Grund ausreichend Geldmittel in Form von US-Dollar-Reiseschecks und
auch etwas Bargeld mitführen. Um im Verlustfall schnell
handeln zu können, sollte man sich die Nummern der
Reiseschecks bzw. der Kreditkarten sowie die jeweiligen Telefonnummern
der Ausgabeorganisationen separat notieren.
An denjenigen Geldautomaten in San José, die an das Cirrus-
und Maestro-Netzwerk angeschlossen sind, kann man auch Beträge
in US-Dollar oder der Landeswährung Colones mit EC-Karte und
Geheimnummer abheben. Überweisungen von Bank zu Bank dauern
üblicherweise mehrere Wochen (“swift“
bisher nur über die Banco Nacional). Eine sehr schnelle und
sichere Geldversorgung ist im Notfall aber durch "Western-Union-Money
Transfer“ über die Reise-BANK AG oder die Post in
Deutschland möglich [Service-Nr. in Deutschland: 0180-522 58
22; Fax Info Service: (0190) 58 52 52]. Geldtransfer mit
"Moneygramm“ über American Express ist ebenfalls
möglich.
Auf dieser Reise sollten Sie mit etwa € 225,- pro Person und
Woche rechnen. Die Extraausgaben beinhalten Ausgaben für
Mahlzeiten und Getränke, Eintrittsgelder und fakultative
Ausflüge. Bei der finanziellen Planung sollte auch bedacht
werden, dass zum Zeitpunkt der Ausreise eine Flughafensteuer
für Touristen von z. Zt. 26,00 USD sowie ggfs. eine
Sicherheitsgebühr von z.Zt. 6,00 USD pro Person erhoben wird.
Beide Gebühren können auch in Colones beglichen
werden.
Der
Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt einen
Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A, bei
Langzeitaufenthalt über 4 Wochen oder bei besonderer
Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und Typhus.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Costa Rica durch eine
tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner
beraten (siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de/).
Mail und
Internet: Costa Rica befindet sich in einem wahren
Internet-Café-Boom. Auch wenn das Telekommunikationsmonopol
noch dem Staat unterliegt und es nur einen Internetprovider im Land
gibt, so ist die Internetverbindung Costa Ricas sehr gut. Im Zentrum
San Josés, im Universitätsviertel San Pedro und in
allen größeren Touristenzentren gibt es
Cafés, von denen man Mails an Freunde und Verwandte schicken
kann.
Die Vorwahl für Costa Rica ist 00506, gefolgt von der
Anschlussnummer. Eine ortsspezifische Vorwahl gibt es nicht. Anrufe und
Faxe nach Europa können in den meisten Hotels
getätigt werden. In Costa Rica stehen
Münzfernsprecher und Chipkartentelefone als
öffentliche Telefone zur Verfügung.
Zusätzlich gibt es noch Telefonkarten, deren Nummer man bei
jedem Fernsprecher eingeben kann, um dann für ein bestimmtes
Guthaben (500, 1000, 3000 Colónes) zu telefonieren. Eine
weitere Möglichkeit ist ein R-Gespräch, welches Sie
auch von jedem öffentlichen Fernsprecher gebührenfrei
führen können. Für ein Telefonat nach
Deutschland brauchen Sie nur die 0800 049 1049
wählen, um mit der Deutschen Telekom verbunden zu werden.
Vorwahl von Deutschland: 0049, Österreich: 0043, Schweiz:
0041, gefolgt von der Ortsvorwahl ohne die 0..-
Obwohl
die Sicherheitslage im Vergleich zu anderen zentralamerikanischen
Staaten relativ gut ist, werden auch Touristen, insbesondere in den
Touristenzentren, auf den Touristenrouten und in San José
(dort z.B. in der Umgebung der Busbahnhöfe, in der Gegend von
Limón, aber auch auf den Zufahrtsstraßen zum
Flughafen), vermehrt Opfer von Diebstählen und teilweise auch
bewaffneten Überfällen.
Wertsachen
sollten daher
nur im unbedingt erforderlichen Umfang mitgeführt und auf
Schmuck
ganz verzichtet werden, ebenfalls auf sichtbar getragene
Gürteltaschen. Gepäck sollte man nie – auch
nicht in
abgeschlossenen Fahrzeugen - unbeaufsichtigt lassen und Fahrzeuge nur
auf gut eingezäunten und bewachten Parkplätzen
abstellen.
Aufgrund der häufigen Passdiebstähle ist es ratsam,
den
Reisepass im Hotelsafe sicher zu verwahren und sich gegenüber
den
costaricanischen Behörden mit einer beglaubigten Passkopie
auszuweisen, die neben der Passseite mit den personenbezogenen Angaben
auch die Seite mit dem costaricanischen Einreisestempel beinhalten muss.
Die
Stromspannung in Costa Rica und Panama beträgt meist 110 Volt.
Um Ihre elektrischen Geräte zu verwenden, benötigen
Sie daher einen Adapter. Zudem müssen die Geräte
für die niedrigere Spannung geeignet sein.
Die
costaricanischen Uhren richten sich nach der Central American Standart
Time, die 7 Stunden hinter mitteleuropäischer Zeit
zurückliegt. Während der Sommerzeit in Deutschland
(März bis Oktober) beträgt der Zeitunterschied 8
Stunden