1.
Tag: Heute
fliegen Sie ab nach San José, wo Sie am Flughafen abgeholt
werden. Sie fahren ins ruhig gelegene Hotel, wo es sich etwas Zeit zur
Akklimatisierung bietet.
2.
Tag:
Alle, die mit Condor fliegen, kommen heute Morgen in San Jose an. Heute
fahren Sie ca. 25 Minuten in das Zentrum der Kaffeeproduktion Costa
Ricas an den Hängen des Vulkans Poás. Im Casa del
Café besprechen wir das Programm für den heutigen
Tag. Dazu
gibt es einen erstklassigen Kaffee mit Kuchen und einen beeindruckendem
Blick auf die Plantagen des Zentral-Tals. Am Rande der Plantagen
erläutert Ihr Reiseleiter den Kaffeeanbau. Danach fahren Sie
nach
Poas, wo Sie eine geführte Wanderung im Poas Nationalpark
unternehmen. Das Herz des Nationalparks ist der 2708m hohe Vulkan Poas,
der häufig in Wolken gehüllt ist. Gut ausgebaute
Wanderwege
führen zum drittgrößten Krater der Welt und
zur Laguna
Boto, ein wunderschöner See, wo früher ein
Nebenkrater des
Poas war und danach wandern Sie durch dichten Hochnebelwald
zurück
zum Parkplatz. Am Nachmittag können Sie sich im tropischen
Garten
des sehr ruhig gelegenen Hotel El Maranóns von der langen
Reise
erholen (für diejenigen, die mit Condor angereist sind.)
3.
Tag:Heute
heißt es einpacken und weiterfahren. Die Fahrt führt
über die neue Autobahn an den Pazifik am Hafen Caldera und
Puntarenas, dem alten Seebad und Hafenstadt, vorbei nach Norden und
wieder in die Berde nach Santa Elena, im Herzen der Nebelwaldregion
Monteverde gelegen. Sie besuchen den besten Schmetterlingsgarten Costa
Ricas mit einer Einführung in die Insektenvielfalt des Landes.
Danach beziehen Sie die Rustic Lodge, Ihre Unterkunft für die
folgenden zwei Nächte Übernachtung mit
Frühstück.
4.
Tag:
Die Aktivitäten im Monteverde sind unendlich viele:
Während
einer Wanderung durch das Nebelwaldreservat Santa Elena werden Sie mit
der costaricanischen Flora und Fauna vertraut. Der Nachmittag steht zur
freien Verfügung: Für die Mutigen bieten sich die
verschiedensten adrenalintreibenden Aktivitäten an, die das
Herz
schneller klopfen lassen: Sky-Walking (auf
Hängebrücken
zwischen Baumkronen) und Canopy Tours sind beliebte
Outdoor-Unternehmungen für Junge und Junggebliebene.
Übernachtung mit Frühstück in der Rustic
Lodge wie am
Tag zuvor.
5.
Tag: Die
landschaftlich sehr reizvolle Strecke von Monteverde zum Vulkan Arenal
führt über die Berghänge der Cordillera in
die
Kleinstadt Tilarán und weiter zum Stausee Arenal. Auf einer
wunderschönen Panoramastrasse vorbei an
Windmühlenparks
umrunden wir den 80 km² großen Stausee. Von der
Staumauer
aus sehen wir dann die Lavafelder des 1.633 m hohen Vulkans
Arenal. Lange Zeit galt dieser als erloschen bis er im Jahre
1968
plötzlich ausbrach und eine ganze Siedlung vernichtete. Nach
einer
Ruheperiode ist der Vulkan seit 1981 wieder ständig aktiv. Auf
gut
angelegten Pfaden wandern Sie entlang seines Fußes zu einer
der
erkalteten Lavazungen. In der direkten Umgebung des Vulkanes ist kaum
Vegetation vorhanden, der 4000 ha große Park schützt
aber
Primärwaldreste der Cordillera Tilarán, die kaum
zugänglich sind. Abends können Sie die bekannten
Thermalbäder Baldi oder Ecotermales optional besuchen, wo Sie
bei
einem Bad in der Dämmerung die fließende Lava
beobachten
können. Übernachtung und Frühstück
in der Ecolodge
Catarta oder der Arenal Oasis Lodge.
6.
Tag: Morgens
wandern Sie durch Rinderweiden zum in einer Urwaldschlucht inmitten
dichter Regenwaldvegetation gelegenen Wasserfall Fortuna. Am
Fuß
des beeindruckenden Wasserfalls können Sie in dem sich hier
bildenden Fluss bequem baden. Danach wandern Sie zurück zur
Lodge
und besuchen die Heilpflanzenplantage von Doña Cristina, die
auch eine Biogasanlage betreibt. Wir fahren weiter zur
„Leguanbrücke“, wo man aus
nächster Nähe
diese urzeitlichen Geschöpfe beobachten kann. Durch das
karibische
Tiefland fahren wir nach Puerto Viejo Sarapiquí in Ihre
Lodge,
in deren Garten es sogar bunte Giftpfeilfrösche gibt.
Übernachtung in der Posada Andrea Cristina.
Frühstück.
7.
Tag:Unser
Tag beginnt um 5.30 Uhr: In Begleitung von
Alexander, dem
Besitzer der Lodge, Umweltschützer und Ornithologe, gehen Sie
auf
Erkundung des angrenzenden Gebiets der ökologischen Station
„La Selva“. Alexander macht hier eine faszinierende
Birdwatching-Tour. Das enorme Wissen von Alexander, der als
hervorragender Naturguide agiert, werden Sie sich jedenfalls nicht
entgehen lassen!
Unser Frühstück wird im Restaurant La Ceiba serviert.
Hier
beginnt unsere Tortuguero-Tour, einem der High-lights von Costa Rica.
Wir fahren durch unendliche Banananplantagen nach Pavona, wo unser Boot
nach Tortuguero ablegt, Nach einer erlebnisreichen Bootsfahrt in
Tortuguero angekommen, beziehen wir unsere traumhaft gelegenen Lodge
Pachira und nach dem Mittagessen lernen wir das Dorf Tortuguero mit
karibischem Flair kennen, inclusive des Schildkrötenmuseums am
Strand des Ortes, bekannt als Nistgebiet von
Meeresschildkröten.
Von Juli bis Oktober nehmen Sie nach dem Abendessen an der
späten
Schildkrötenbeobachtung teil, denn die frühere
Schicht um 20
Uhr wird leider zu stark von lauten Touristen frequentiert. (Den
Eintritt von $ 10 muss jeder direkt am Eingang des Nationalparks
bezahlen!) Tortuguero ist der wichtigste Brutstrand für die
grüne Meeresschildkröte in der gesamten westlichen
Hemisphäre. Hier legt sie ihre Eier zwischen Juli und Oktober
ab.
Ab September bis Dezember können die kleinen
Schildkröten
beim nächtlichen Ausschlüpfen beobachtet werden. Ein
verantwortungsbewusster Guides macht ein bald
auszuschlüpfendes
Nest für Sie ausfindig. Das erfordert aber viel Geduld. Das
Ausgraben von Nestern ist strikt verboten (selbstverständlich
ist
es auch nicht erlaubt, die Schildkröten anzufassen).
Würde
ein Nest nämlich ausgegraben, bevor die
Schildkrötenpanzer
hart genug sind, kämen die Jungtiere unweigerlich ums Leben.
Die
kleinen Schildkrötenbabies müssen also von alleine
schlüpfen. Wenn es soweit ist, verzichten Sie bitte auf Blitz
und
Taschenlampe, denn dies könnte die Tiere desorientieren.
Übernachtung mit Vollpension.
8.
Tag:
Die Attraktion von heute ist Ihre Bootstour durch die Seitenarme des
Tortuguero-Nationalparks. Die wildromantische Kanallandschaft des Parks
beherbergt Wasservögel, Brüllaffen, Tukane,
Papageien,
Faultiere und vieles mehr. Sie kommen dorthin, wo die Schnellboote der
vielen Touristen-Lodges nicht hinkommen. Der Nationalpark Totuguero ist
unter Costa Rica-Besucher sehr populär geworden (etwas zu
populär für unseren Geschmack) und gehört zu
den
Hauptattraktionen des Landes. Der Grund liegt auf der Hand: In dem
knapp 19 000 Hektar großen Naturschutzgebiet mit seinen
unzähligen Lagunen und Kanälen zeigt sich die
tropische Fauna
und Flora von ihrer schönsten Seite. Leuchtend rote
Pfeilgiftfrösche zwischen Urwaldriesen, zahlreiche
spielerische
Affenarten, und ein Sandstrand am hier etwas rauhen karibischen Meer,
der einen der wenigen verbliebenen Brutplätze für
verschiedene Meeresschildkrötenarten bietet. Während
der etwa
dreistündigen Bootsfahrt werden Sie viele Tiere wie Faultiere,
Affen, Krokodile und zahllose Wasservögel entdecken.
Nach
dem Mittagessen erkunden Sie diese einmalige Flora und Fauna dann zu
Fuß auf ausgesuchten Wegen mit unserem erfahrenen
Natur-Guide.
Übernachtung mit Vollpension.
9.
Tag:
Nach dem Frühstück verlassen Sie Tortuguero wieder
mit dem
Boot. Unser Busfahrer erwartet Sie im Restaurant La Ceiba und nach dem
Mittagessen (inkl.) fahren Sie über Puerto Limón
nach
Cahuita, einem verschlafenen Dorf an der Karibikküste, welches
trotz guter touristischen Infrastruktur den typischen karibischen Flair
bewahren konnte. Im Cahuita-Nationalpark können Sie den
tropischen
Regenwald mit seiner Fauna und Flora hautnah erleben. Brüll-
und
Kapuzinenaffen, Leguane, Faultiere, Tukane, Morpho-Schmetterlinge
zählen mitunter zu der üppiger Tierwelt dieser
Region. Sie
unternehmen eine Wanderung durch den inneren Teil des Nationalparks mit
seinem Traumstrand und ausgedehnten Riff. Weiterfahrt nach Playa
Chiquita in die wunderschöne Namuwoki Lodge mit Bungalows mit
eigener Terrasse mit Hängematten und Pool inmitten eines
Helikoniengartens bezogen haben, genießen wir das lauwarme
Wasser
der Karibik an einem sicheren Traumstrand 5 Minuten zu Fuß
vom
Hotel entfernt. In der Nähe liegen verschiedene sichere,
wunderschöne, ruhige und schattige Buchten mit Palmenstrand.
Übernachtung mit Frühstück in der Namuwoki
Lodge.
10.
Tag: Tag
zur freien Verfügung an der Karibik; Möglichkeiten:
Playa:
Baden und Bootsfahrten zum Schnorcheln, Tauchen oder Delphinbeobachten,
oder Wandern im Nationalpark Gandoca-Manzanillo mit seinen kleinen
Traumbuchten. Übernachtung mit Frühstück in
der Namuwoki
Lodge.
11.
Tag: Heute
besuchen Sie das Reservat Kéköldi der
Bribri-Indianer Ein
indianischer Führer erläutert Sinn und Zweck der
Leguanzucht,
erklärt die Verwendung von Heilpflanzen und erzählt
Geschichten aus der Mythologie seiner Vorfahren. Nach einem typischen
Mittagessen (inkl.) fahren Sie ca. 5 Stunden nach Orosi und kommen in
der Sanchiri Lodge mit phantastischem Blick auf das Orosital
unter. Übernachtung mit Frühstück
12.
Tag:
Heute erwandern Sie die Hänge aus Lavagestein und Asche des
höchsten aktiven Vulkans des Landes – des Irazu
(3.400 m):
Eine Wanderung durch die Mondlandschaft bietet einen eindrucksvollen
Blick in den Hauptkrater mit seinem leuchtend grünen See. In
klaren Tagen kann man von seinem Gipfel beide Küsten sehen.
Sie
fahren weiter nach Cartago, der ehemaligen Hauptstadt des Landes, wo
der Besuch der architektonisch interessanten Wallfahrtskirche Los
Angeles lohnenswert ist. Anschließend geht es weiter in das
Gebirge Mazico de la Muerte nach San Gerardo de Dota in den bislang
unbekannten Nationalpark Los Quetzales. Nachdem wir unsere komfortablen
Berghuetten des Bauernhofs – die Besitzerfamilie produzieren
Äpfel, Pfirsiche und Avacados – bezogen haben,
lernen wir
bei einer Wanderung auf einem Rundweg der Lodge oder – je
nach
Zeit - am Savegre-Fluss entlang zu zwei Wasserfällen die
Nebelwälder dieser wunderschönen Gegend auf 2200m
Höhe
kennen. Übernachtung mit Halbpension in der Lodge Suenos del
Bosque.
13.
Tag:
Der frühe Morgen ist die beste Zeit, um den
„Star“ des
Los Santos Reservats ausfindig zu machen: den sagenumwobenen Quetzal.
Während einer geführten Tour in Begleitung eines
Quetzalexpertens steigen die Chancen, die gefiederte Schlange, wie der
Quetzal in der verschwunden Maya-Kultur einst hieß, vor der
Linse
zu bekommen. Auffallend ist der Quetzal vor allem wegen seines
Gefieders in den Farben gelbgrün, blau, rot und grün,
sowie
seinen knapp einen Meter langen, sehr biegsamen Schwanzfedern. Bei den
Mayas wurde der Quetzal als ein
“Göttervogel”
angesehen und von ihnen wegen seiner Schönheit und seiner
Schwanzfedern gejagt. Nach einer hoffentlich erfolgreichen Tour legen
Sie die längste Etappe Ihrer Reise zurück:
Zunächst
fahren Sie ins südliche Tiefland nach San Isidro und weiter
durch
unendliche Ananasplantagen ins Terraba-Tal. Bei einem Ort namens Palmar
Sur besichtigen Sie geheimnisvolle präkolumbianische
Steinkugeln,
deren Herkunft bis heute nicht ganz geklärt ist. Die Fahrt
setzt
sich durch ausgedehnte Bananenplantagen fort und endet bei Sierpe
schließlich an einer Straße, deren eine Seite von
unzähligen Bootshäusern flankiert wird. Von dort
erfolgt dann
die Weiterreise zur Drake Bucht mit dem Boot durch das Mangrovedelta
des Térraba Flusses. Der von Mangroven gesäumte
Fluss
fließt zunächst träge dahin und bietet mit
seiner
spiegelglatten Oberfläche sehr schöne Fotomotive,
wenn das
Wasser die grünen Ufer und die Wolken reflektiert. Nach ca. 30
Minuten ist es mit der ruhigen Fahrt endlich vorbei. Auf einmal wird
der Strom merklich turbulenter, denn an der Mündung des
Flusses in
den Pazifik treffen Wassermassen aufeinander, die bei manchen
Gezeitenständen in entgegen gesetzte Richtungen streben.
Anschließend schaukeln Sie für die nächsten
rund 20 bis
30 Minuten die Wellen des Pazifiks durch, vorbei Fahrt an aus dem
Wasser ragenden Felsen, die von Seevögeln bewohnt sind. Und
dann
plötzlich steht der Traumstrand da. Hier unterbringen wir Sie
in
das wunderbar gelegene Pirates Cove Resort.
14.
Tag: Am
heutigen Tag können Sie auswählen zwischen einem
Tagesausflug
in den berühmten Nationalpark Corcovado, den man per Boot
erreicht
oder einer wunderschönen Fahrt entlang der Küste mit
ihren
unzähligen Traumbuchten. Sehr empfehlenswert, für
alle
Freunde der Unterwasserwelt, einem Tagesausflug zur bekannten Insel del
Caño. Die Insel und ihre atemberaubende Unterwasserwelt
müssen Sie einfach gesehen haben. Sie liegt etwa 20 km
westlich
der Drake-Bucht und besteht aus einem Felsplateau, steilen Klippen und
kleineren Stränden. Die Insel ist zudem unbewohnt und hat
archäologische Bedeutung. Auf dem 110 Meter hohen Gipfel der
Insel
liegen runde große Steinkugeln, die auf bisher
ungeklärte
Weise von den Indiostämmen in grauer Vorzeit angefertigt
wurden.
Die Funde lassen vermuten, dass es sich um eine religiöse
Begräbnisstätte handelte, wobei sich die
Wissenschaftler noch
streiten. Caño ist eines der schönsten
Schnorchelgebiete;
es gibt ein intaktes Korallenriff und das türkise Wasser ist,
wenn
es nicht regnet, ausgesprochen klar. Unterwegs können Sie
Meeresschildkröten und Delphinen während der etwa
einstündigen Bootsfahrt begegnen. Ein unvergessliches
Erlebnis!
Zurück in Drake Bay übernachten Sie erneut in Ihrer
Lodge mit
Vollpension. 15. Tag:Ihr
Aufenthalt im tropischen Paradies geht leider zu Ende. Heute fliegen
Sie mit einem Leichtflugzeug zurück nach San José.
Je nach
Landungszeit ist vielleicht noch Zeit für einen schnellen
Einkaufsbummel vorhanden. Anschließend Flughafen-Transfer
(für die, die mit Iberia reisen) oder zum Hotel El
Marañón (für die Condor-Gäste.)
Costa Rica
dürfen Sie jedoch nicht verlassen haben, ohne eine typische
„Fiesta“-Nacht zu erleben: Für Musik- und
Tanzbegeisterte bieten wir an Freitagen, Samstagen und Sonntagen
optional den Besuch eines typischen Tanzsalons, wo Salsagruppen spielen
und Costaricaner und Costaricanerinnen zwischen 16 und 60 dazu tanzen.
Abendessen und Übernachtung mit Frühstück im
Hotel El
Marañon.
16.
Tag:Ankunft
mit Iberia. Condor-Gäste kommen einen Tag später in
Deutschland an.