Mai bis
September kann es nachts im Hochland noch recht kühl werden
(ca. 10°C, zum Teil kühler). Ein Pullover ist zu
empfehlen, und auch ein Anorak/Windjacke. Es ist im Hochland und
Süden sowie im Westen trocken. Im Osten kann es immer wieder
mal regnen, Regenjacke und evtl. Regenschirm mitbringen. Gute leichte
Trekkingschuhe für den Besuch der Nationalparks lohnen sich.
An der Küste kann es warm bis heiss werden, leichte
Baumwollkleidung empfiehlt sich.
Gutes Sonnenschutzmittel sowie Mückenschutzmittel mitbringen,
sind billiger in Europa.
Wir haben für Sie eine Packliste zusammengestellt.
Für
Madagaskar muss ein Reisevisum beantragt werden. Beachten Sie bitte,
dass Ihr Pass bei der Einreise noch mind. sechs Monate gültig
sein muss. Das Visum können Sie bei der Madagassischen
Botschaft in Berlin einholen. Die Anleitungen zum Visumsantrag erhalten
alle unsere Kunden zusammen mit den Buchungsunterlagen per Post.
Sie können das Visum
aber auch problemlos bei der Einreise in Madagaskar am Flughafen von
Antananarivo Ivato erhalten, es kostet 58 Euro/Person
und sie benötigen keine Passfotos, nur den noch mind. 6 Monate
gültigen Reisepass und Ihr Rückflugticket.
Anforderungen
der tour
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Sie werden auf
dieser Reise recht viel zu Fuß unterwegs sein. Daher sollten
Sie feste, wasserdichte Wanderschuhe im Gepäck haben. Die
Wanderungen stellen keine besondere Anforderung dar. Eine normale
körperliche Kondition ist ausreichend,
Nehmen Sie
unbedingt Ersatzbatterien und für die digitale
Speigelreflexkamera 2 zusätzliche Akkus mit. Kalkulieren Sie
mit ein, dass in Afrika der Strom schon einmal ausfallen kann oder
einige Stunden am Tag nicht zur Verfügung steht. Es kann
nützlich sein, zusätzliche Akkus und/oder Batterien
auf die Reise mitzunehmen. Wir empfehlen die Mitnahme eines
Weitwinkelobjektivs ( mindestens 20mm für analog oder 12mm
für digital) und dazu Zoomobjektiv im mittleren Bereich von 28
bis 80 mm und ein Telezoom von 80 bis 200mm für Tier- oder
Menschenaufnahmen. Achten Sie beim Kauf eines Objektivs auf eine gute
Lichtstärke. Je kleiner die Zahl, desto besser. z.B. 85mm 2.8
ist um eine Blende besser als 85mm 3.5. Diese eine Blende kann
“es” ausmachen, wenn das Licht knapp ist, z.B. bei
Sonnenuntergangsstimmung. Teleobjektive von 300 – 400 mm
brauchen unbedingt ein Stativ für scharfe Aufnahmen. Stative
sind für einen Fotografen essenziell. Dies ist besonders
empfohlen bei Teleaufnahmen von Tieren. Es empfiehlt sich ein
Manfrotto-Stativ zu kaufen.
Die bisherige
Währungseinheit "Franc Malagasy" wurde durch den "Ariary"
ersetzt. Ähnlich wie bei der Euro Umstellung wird im Umgang
meist noch von Francs Malagasy (FMG) geredet. Die Rechnungen sind aber
meist in Ariary. Sie finden den aktuellen Wechselkurs (Mittelkurs) auf
der Webseite der Madagassischen Zentralbank: www.banque-centrale.mg
, er liegt im Juni 2007 bei etwa 2480 Ariary für einen Euro,
dies entspricht 12'400 FMG, 1 Ariary = 5 FMG. Auf der Bank erhalten Sie
aber den Ankaufskurs, der etwas darunter liegt.
Ein erster Umtausch empfiehlt sich am Flughafen, die dortigen Banken
sind bei Ankunft internationaler Flüge immer offen, und ihr
Wechselkurs ist meist nicht schlechter als in der Stadt. Kreditkarten
finden noch keine allgemeine Akzeptanz, sie können aber in
grösseren Städten mit der Visa Karte (Master Card und
American Express werden nur in ganz wenigen Hotels akzeptiert) an
Automaten kleinere Summen beziehen, in einigen Hotels auch mit der Visa
Karte bezahlen. Es gibt neu auch einen Automaten zum Bezug von Bargeld
(Ariary) am internationalen Flughafen in Tana. Ganz generell kann man
sich aber nicht auf solche Automaten verlassen, Pannen sind leider
häufig, ein Vorrat an Bargeld hilft über
Versorgungsprobleme mit Kreditkarte hinweg. Wir raten zur Zeit von der
Benützung von Reiseschecks ab (Thomas Cook, American Express
und andere), denn es sind anscheinend gefälschte Checks im
Umlauf, und viele Banken verweigern den Umtausch. Falls Sie trotzdem
Reisechecks mitbringen wollen, müssen sie in Euro oder Dollar
ausgestellt sein, am Besten in Stückelungen von 50 $ oder
€ (100€ und darüber wechseln viele Banken
nicht), und Sie müssen unbedingt die Kaufquittung und den
Reisepass mitbringen und vorweisen. Der Umtausch von Travellers Cheques
kann aber in der Provinz unter Umständen Stunden dauern, und
der Wechselkurs von Travellers Cheques ist in Madagaskar generell
schlechter als derjenige von Bargeld, und manchmal wird
zusätzlich noch eine Gebühr verlangt. Der Euro wird
in den Banken und großen Hotels gut akzeptiert, Schweizer
Franken sind bereits schwieriger umzutauschen. Die
Landeswährung kann nur sehr schwierig
zurückgewechselt werden, planen Sie deshalb das Umtauschen gut
ein und brauchen Sie die Lokalwährung gegen den Schluss
möglichst auf. Der Ariary ist nicht mehr gültig in
der Zollfreizone am Flughafen nach dem einchecken, Sie brauchen also
besser vorher alles Geld auf. Neu können bis 400'000 Ariary
exportiert und wieder importiert werden.
Alle
Wildhüter und heimische
Guides,
die Sie auf den verschiedenen Aktivitäten und Waldwanderungen
begleiten, erwarten für ihre Dienste als Naturführer
ein
entsprechendes Trinkgeld, das sich je nach Ihrer Zufriedenheit richten
soll. Als angemessen betrachtet sind 6-7 MAG pro Person, was
wir
Ihnen auch empfehlen. Aber es kann ruhig etwas mehr sein! Fragen Sie
Ihrem Reiseleiter diesbezüglich. Für diesen sollten
Sie ca.
10 € pro Tag und Gruppe einkalkulieren. Für Pagen in
den
Hotels ist ein Trinkgeld in Höhe von ca. 2 MGA pro Person
angemessen. Auch Fahrer erwarten selbstverständlich eine
Belohnung
für Ihre Dienste. Wir empfehlen 5 € pro Tag und
Gruppe.
Noch ein Tipp
für Ihre
Reisekasse: Ein
Vorrat von ca. 200-300 € pro Person sollte für die
Mahlzeiten
und Getränke ausreichend sein. Und nehmen Sie ausreichendes
Bargeld mit, denn nur sehr wenige Lodges in den Nationalparks
akzeptieren Kreditkarten.
Es besteht auf
Madagaskar ein Malaria-Risiko. Konsultieren Sie deshalb vorher Ihren
Hausarzt oder einen Tropenarzt, damit er Ihnen die entsprechenden
Malariaprophylaxe empfiehlt und verschreibt.
Sie erhalten auch zuverlässige Auskunft über die
Tropeninstitute, oder auf der website www.fit-for-travel.de.
Auf jeden Fall sollten Sie die Anzeichen von Malaria kennen. Es besteht
keine Impf-Pflicht, ausser wenn Sie von Afrika her einreisen, dann ist
die Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Wir empfehlen auch die
Hepatitis A Impfung, die ist zehn Jahre wirksam, und man kann mit
Hepatitis A z.B. auch über ein schmutziges Trinkglas
angesteckt werden.
Medizinische Versorgung in Krankenhäusern ist nur in
größeren Städten möglich.
Medikamente sind nur begrenzt erhältlich, denken Sie an Ihre
persönliche Reiseapotheke.
Der Tourismus in Madagaskar steckt noch in den Kinderschuhen. Achtung
beim Essen, meiden Sie frischen Salat und offene Getränke.
Nehmen Sie geeignete Medikamente für Magen- und Darmprobleme
mit, sowie für Infektionen. Denken Sie bitte an den
Sonnenschutz für den Kopf und die Haut, nehmen Sie ein
Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor mit. Durch die oft hohen
Temperaturen benötigen Sie sehr viel Trinkwasser, welches Sie
in geschlossenen Flaschen überall kaufen können.
Das Telefonieren
in Madagaskar ist abgesehen von etwas schlechteren Leitungen kaum mehr
anders als in Europa. Mit einer Telefonkarte von Telma
(Telecom Malagasy) (in unterschiedlichen Beträgen
erhältlich) können Sie von jeder
öffentlichen Telefonzelle aus ins Ausland oder innerhalb
Madagaskar's telefonieren, auch auf Mobiltelefone. Das Telefonieren ist
allerdings in Madagaskar noch sehr teuer, sowohl Inland- wie
Auslandgespräche sind massiv teurer als in Europa. Bei
Auslandgesprächen wählen Sie einfach 00 plus die
Landeskennziffer (also für Deutschland 0049), dann die
Ortsvorwahl ohne 0, dann die Nummer. Bei Inlandgesprächen
wählen Sie bei Anrufen auf's Festnetz ab einer Kabine oder ab
einem anderen Apparat, der am Festnetz angeschlossen ist, die
Ortsvorwahl und die Nummer, also wenn Sie z.B. von irgendwo in
Madagaskar, auch ab Antananarivo, unser Büro anrufen wollen,
wählen Sie einfach 23 30928. Wenn Sie ab einem mobilen Telefon
auf's Festnetz anrufen wollen, müssen Sie der Nummer noch die
020 voranstellen, die Vor-Nummer 020 besagt, dass der
gewünschte Anbieter Telma Festnetz ist. Wenn Sie ab einem
mobilen Telefon oder ab dem Festnetz auf ein Mobiltelefon anrufen
wollen, wählen Sie einfach die Vorwahl des entsprechenden
Mobilephone- Netzanbieters (GSM 032 für Orange, 033
für Madacom/Celtel und 034 für Telma) und dann die
Nummer , also z.B. 033 11 12345 oder 032 07 12345. Alle Mobilephone -
Netzanbieter sind in Tana vertreten und haben ein unterschiedlich
ausgebautes Netz in den Provinzstädten, es wird aber
ständig weiter ausgebaut, und mittlerweile sind sogar kleinere
Städte mit dem Mobilephone erreichbar. Wenn Sie Ihr mobiles
Telefon ab Europa mitnehmen wollen, erkundigen Sie sich am besten mit
Ihrem Netzanbieter zuhause, ob dieser Roaming Verträge mit
einem der Anbieter in Madagaskar hat. Die Chancen sind relativ gross,
dass Sie mindestens in Tana damit telefonieren können. Lassen
Sie sich Ihr Handy aber nicht klauen, auch in Madagaskar sind es
begehrte Objekte bei der Langfingerzunft...
Es gibt immer mehr Cybercafés in den
größeren Städten. In Tana können
Sie z.B. zu SIMICRO gehen (einer der Server Betreiber) im
Herz der Oberstadt nahe dem Hauptpostamt. Im Hilton Hotel gibt es neben
dem Bistro gleich beim Eingang DTS / Wanadoo (ein weiterer Server
Betreiber). In Antsirabe können Sie z.B. zu Simicro gehen beim
Hotel "Ville d'eau" oder ins Hotel "Diamant", In Fianarantsoa hat es
ein Cybercafé in der Nähe des Panda Restaurants, in
Tamatave/Toamasina eines im Jupiter Hotel (Pin's Café),
eines beim Kino Ritz (MasterComm), eines beim Bazar Be, in Tulear im
"Glace des As" Restaurant und gegenüber davon, in Majunga bei
MasterComm und Meli Melo Media, beide nahe des "Hotels de France", in
Morondava im Restaurant La Sirène und im Hotel Oasis. Auch
die Madagassische Post bietet seit kurzem in einigen Städten
Internet Zugang an. Die Tarife sind recht günstig, aber die
Verbindungen sind noch sehr langsam, wo es noch kein ADSL gibt.
Sie sollten einige Quartiere in
Städten spät nachts vermeiden (fragen Sie bitte im
Hotel nach). Tagsüber gibt es einige Taschendiebe, vor allem
in Tana. Passen Sie auf die Burschen mit dem Hut auf! Diese stupsen Sie
mit dem Hut an, wie wenn sie wollten, dass Sie Geld in den Hut werfen.
In der Zwischenzeit rauben sie jedoch unter dem Hut Ihre Tasche aus;
sie sind sehr fingerfertig, und treten meist in einer Gruppe auf. Das
Beste ist, wenn Sie deren Hand ruhig aber bestimmt wegstossen. Lassen
Sie keine Wertsachen offen rumliegen, auch nicht in Hotelzimmern. Geben
Sie Wertsachen in den Hotelsafe gegen Quittung. Machen Sie eine
Photokopie Ihres Passes und Flugtickets und bewahren Sie die Kopien in
einem anderen Gepäckstück auf als die Originale,
und/oder hinterlassen Sie eine Kopie bei uns im Büro.
Ansonsten ist Madagaskar sicherer als vielen anderen Länder.
Madagaskar hat
ein Stromnetz von 220V in allen Städten (sehr selten findet
man noch 110V , jedoch nicht in Hotels) mit Steckdosen des
Französischen Typs. Eurostecker sollten immer passen. Es gibt
öfters Stromausfälle, deshalb ist eine kleine
Taschenlampe sehr nützlich. In kleineren Orten gibt es oft
noch keinen Strom; viele Hotels in diesen Orten haben deshalb eigene
Stromgeneratoren, die sie meist abends und morgens für einige
Stunden in Betrieb setzen. Die Kühlschränke sind oft
Petrolkühlschränke.
Madagaskar hat
einige typische Gerichte, wie z.B. das "Ravitoto" (zerstossene
Maniokblätter, normalerweise mit Schweinefleisch) oder
"Romazava" (Brühe mit Gemüse, oft mit
Fleischstückchen (Rind oder Huhn)), aber die Madagassische
Küche ist auch stark beeinflusst durch die
Französische und Chinesische Küche. In allen
Städten gibt es einige gute Restaurants, und viele Hotels
haben ihr eigenes Restaurant. In Tana gibt es einige
Spitzenrestaurants, die mit absoluten Toprestaurants in Europa
problemlos konkurrieren können.