Leichte, bequeme
Kleidung, am besten aus Baumwolle, ist überall passend.
Weiße oder beige weite Hemden und Hosen halten auch
mögliche Moskitos vom Körper. Wegen der extremen
Temperaturen sind immer Badesachen und eine dicke Jacke mitzunehmen. In
der kühleren Jahreszeit von Mai bis September ist sehr warme
Schlafbekleidung empfehlenswert, da es in Namibia keine Heizungen gibt.
Die Möglichkeit, Wäsche waschen zu lassen, besteht in
Swakopmund. Sonnenschutzmittel, Hüte und bequeme Schuhe sind
ganzjährig unbedingt erforderlich.
Ins
Reisegepäck
gehören folgende Objekte:
Schlafsack
gute Wanderschuhe und Wandersocken
(ggf. auch Turnschuhe)
Für die
Einreise ist ein Reisepass mit Gültigkeitsdauer von mindestens
6 Monaten über das Rückreisedatum hinaus und mit
mindestens zwei freien Seiten erforderlich. Deutsche Touristen
können - sofern ihr Aufenthalt 90 Tage nicht
übersteigt und sie keine Tätigkeit aufnehmen - ohne
Visum einreisen. Ein gebührenfreier Einreisestempel (Visitors
Entry Permit) bei kurzfristigen (bis 90 Tage) touristischem oder
geschäftlichem Aufenthalt ohne Arbeitsaufnahme wird bei
Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt.
Dies gilt für Inhaber von Reise-, Dienst- und
Diplomatenpässen. Es wird darauf hingewiesen, dass
ein touristisches Visum nicht immer 90 Tage gültig
ist, auch wenn dies in der Vergangenheit oft der Fall war. Es wird
daher dringend empfohlen, bei Einreise zu
kontrollieren, ob der Grenzbeamte ggf. eine kürzere
Aufenthaltsdauer eingetragen hat. Eine - auch unbeabsichtigte
- Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur
Verhängung drastischer Strafen (auch:
Inhaftierung) führen.
Der deutsche Kinderausweis wird anerkannt, wenn er ein Bild
enthält (notwendig ab 0 Jahren) und außerdem
genügend Raum für Ein- und Ausreisestempel aufweist.
Alternativ empfiehlt sich die Ausstellung eines eigenen Passes
für Kinder.
Nehmen Sie
unbedingt Ersatzbatterien und für die digitale
Speigelreflexkamera 2 zusätzliche Akkus mit! Kalkulieren Sie
mit ein, dass in Afrika der Strom schon einmal ausfallen kann oder
einige Stunden am Tag nicht zur Verfügung steht. Es kann
nützlich sein, zusätzliche Akkus und/oder Batterien
auf die Reise mitzunehmen. Wir empfehlen die Mitnahme eines
Weitwinkelobjektivs ( mindestens 20mm für analog oder 12mm
für digital) und dazu Zoomobjektiv im mittleren Bereich von 28
bis 80 mm und ein Telezoom von 80 bis 200mm für Tier- oder
Menschenaufnahmen. Achten Sie beim Kauf eines Objektivs auf eine gute
Lichtstärke. Je kleiner die Zahl, desto besser. z.B. 85mm 2.8
ist um eine Blende besser als 85mm 3.5. Diese eine Blende kann
“es” ausmachen, wenn das Licht knapp ist, z.B. bei
Sonnenuntergangsstimmung. Teleobjektive von 300 – 400 mm
brauchen unbedingt ein Stativ für scharfe Aufnahmen. Stative
sind für einen Fotografen essenziell. Dies ist besonders
empfohlen bei Teleaufnahmen von Tieren. Es empfiehlt sich ein
Manfrotto-Stativ zu kaufen.
Namibischer
Dollar = 100 Cents. Währungskürzel: N$, NAD
(ISO-Code). Banknoten gibt es im Wert von 200, 100, 50 und 10 N$.
Münzen in den Nennbeträgen von 5 und 1 N$ sowie 50,
10 und 5 Cents. Der Namibische Dollar ist an den
Südafrikanischen Rand gebunden, der ebenfalls in Namibia als
gültige Währung akzeptiert wird.
Geld kann in Banken und Wechselstuben umgetauscht werden.
Diners Club, Eurocard, MasterCard, American Express und Visa werden
akzeptiert. Tankstellen akzeptieren nur Bargeld. Mittlerweile kann auch
an Geldautomaten mit der Kreditkarte Geld abgeholt werden. Auch die
EC-Karte kann bei einigen Banken verwendet werden. Einzelheiten vom
Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
Die Mehrwertsteuer (VAT = Value-added tax) beträgt zur Zeit
15%. In Namibia können Sie im allgemein überall mit
den gängigen Kreditkarten bezahlen, außer an
Tankstellen.
Es ist zu
empfehlen, einen
Anfangsbetrag
schon in Deutschland einzutauschen für den ersten Tag, da das
Umtauschen in Namibia zeitaufwendig ist, vor allem bei dem einzigen
Umtauschschalter der Bank am Flughafen. Südafrikanische Rand
erhalten Sie bei deutschen Banken allerdings meist nur auf Bestellung.
Planen Sie daher eine ca. 4-tägige Wartezeit ein. Bevor Sie
Windhoek mit der Reiseleitung verlassen, kann Geld getauscht werden
oder dann in jeder größeren Stadt.
Alle
Wildhüter und heimische
Guides,
die Sie auf den verschiedenen Aktivitäten begleiten, erwarten
für ihre Dienste als Naturführer ein entsprechendes
Trinkgeld, das sich je nach Ihrer Zufriedenheit richten soll. Als
angemessen betrachtet sind ca 50 NAD pro Person, was wir Ihnen auch
empfehlen. Aber es kann ruhig etwas mehr sein! Fragen Sie Ihrem
Reiseleiter diesbezüglich. Für diesen sollten Sie ca.
10
€ pro Tag und Gruppe einkalkulieren. Für Pagen und
Zimmerpersonal in den Hotels ist ein Trinkgeld in Höhe von ca.
10
NAD pro Person angemessen. Es ist üblich in Restaurants 10%
Trinkgeld zu geben.
Noch ein Tipp
für Ihre Reisekasse: Ein Vorrat von ca. 200-300 € pro
Person sollte für die Mahlzeiten und Getränke
ausreichend sein. Und nehmen Sie ausreichendes Bargeld mit, denn nur
wenige Lodges in den Nationalparks akzeptieren Kreditkarten. Am
Flughafen besteht die Möglichkeit, Euro in namibiasche Dollars
umzutauschen. In allen größeren Orten gibt es Banken
mit Geldautomaten, wo Sie mit gängigen Kreditkarten (Master
Card, Diners Club und Visa) Bargeld abheben können. Bei den
Geldautomaten der Standard Bank wird oft sogar die bei uns
üblichen EC-Karten (mit Maestro-Symbol) akzeptiert.
Erfahrungsgemäß bekommen Sie beim Einsatz Ihrer
Geldkarte auch den besten Umtauschkurs! Da der Tausch von Reiseschecks
vielerorts nicht möglich oder sehr zeitaufwändig ist,
empfehlen wir, diese ggf. nur als Sicherheitsreserve mitzunehmen. Der
Namibia Dollar ist an den südafrikanischen Rand gekoppelt
(1:1). Derzeit entspricht 1 Euro ca 10 N$.
Der
Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als
sinnvollen Impfschutz:
Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A und B. Bei
besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann
Impfschutz gegen Tollwut, Typhus,Cholera (oral) und Meningitis ACWY
sinnvoll sein.
Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem
Gelbfiebergebiet verlangt.
Die UV-Strahlung in Namibia ist sehr hoch. Zum Schutz von Haut und
Augen sind Sonnenschutz wie bedeckende Kleidung, Hut, Sonnenbrille und
Sunblocker daher unbedingt erforderlich.
Es gibt viele Verkehrsunfälle bei Überlandfahrten
durch Wildwechsel.
Malariavorkommen: hohes, ganzjähriges
Übertragungsrisiko im Norden des Landes an der Grenze zu
Angola und im Caprivi – Streifen, überwiegend
Malaria tropica. Im übrigen Norden (z.B. Etosha Pfanne) und
Nordosten mittleres Risiko mit Zunahme während der Regenzeit.
Südlich davon geringes Risiko, in Richtung Windhuk abnehmend.
Kein Risiko in Windhuk und in der südlichen
Landeshälfte. Wichtigste Maßnahme zur
Malariavorbeugung ist der Schutz vor Mückenstichen mit
angepasster Kleidung, Verwendung von mückenabweisenden
Hautmitteln, evtl. Moskitonetzen etc. Für die
medikamentöse Prophylaxe sind verschiedene
verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. MalaroneR, Doxycyclin,
LariamR) im Handel. Notwendigkeit, Auswahl, individuelle Dosierung,
Nebenwirkungen und eventuelle Unverträglichkeiten mit anderen
Medikamenten sollten vor der Reise unbedingt mit einem Tropen- oder
Reisemediziner besprochen werden. Für einen Safariaufenthalt
in der Etosha Pfanne kommt z.B. MalaroneR in Betracht.
Die medizinische Versorgung in den städtischen Bereichen liegt
grundsätzlich weit über dem afrikanischen
Durchschnitt. In allen größeren Orten findet man
Krankenhäuser und Apotheken. Die Ärzte stehen im
Telefonbuch ganz vorn unter ”Medical Practioners”.
Die deutsche Botschaft in Windhuk hat eine Liste deutschsprachiger
Ärzte. Hierzu können auch Ihre Autoclubs Auskunft
geben.
Der Abschluss einer Auslandskranken- und
Reiserückholversicherung wird dringend empfohlen. Und wie
immer gilt: Unsere Hinweise können einen rechtzeitigen
Tropenarztbesuch niemals ersetzen. Unbedingt daher einen Arzt
vor Ihrer Abreise konsultieren!
Namibia
verfügt über ein gut ausgebautes, modernes
Mobilfunknetz, welches in allen großen Städten
funktioniert. Man kann mit allen GSM-Dualbandhandys innerhalb Namibias
telefonieren. Wenn Sie vor Ort erreichbar sein möchten,
prüfen Sie vor Ihrer Abreise ab, ob der Roaming-Service Ihres
Handys aktiviert ist.Internetanbieter sind IML und NCS.
Internetcafés sind in Walvis Bay, Windhoek und mittlerweile
in allen größeren Ortschaften zu finden.
Steigen Sie in kein Taxi, in dem sich
außer dem Fahrer bereits andere Personen befinden! Lassen Sie
niemanden hinzusteigen! Diebstähle
und Raubdelikte gegen Touristen - vor allem
Einzelreisende - werden auch in den Städten Windhuk und
Swakopmund häufiger. Von Spaziergängen in der
Dunkelheit wird abgeraten.
Von
Überlandfahrten während der Dunkelheit wird
abgeraten. Neben erhöhter Gefährdung durch kriminelle
Übergriffe besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls wegen
unbeleuchtet abgestellter Fahrzeuge und auf der Straße
befindlicher Tiere. Mit gefährlichen
Überholmanövern des Gegenverkehrs in uneinsehbaren
Kurven oder vor sichtnehmenden Hügeln muss stets –
auch tagsüber – gerechnet werden. Besondere Vorsicht
wird bei Fahrten auf Schotterpisten empfohlen.
Die
Grenze im Grenzgebiet zu Angola ist an verschiedenen Stellen gar
nicht oder nur durch einen niedrigen Drahtzaun markiert. Wer die Grenze
(auch nur für wenige Meter) illegal überschreitet,
muss mit der Festnahme durch die namibische oder angolanische
Grenzpolizei, Geldbuße und/oder Haftstrafe rechnen.
Die Spannung in
Namibia beträgt 220-230 Volt Wechselstrom. Steckdosen sind
dreipolig und sind mit den südafrikanischen identisch. Adapter
kann man vor Ort in fast jedem Supermarkt kaufen. Auf Farmen wird die
Stromversorgung oft durch Diesel Generatoren sichergestellt. Meistens
laufen sie aber nur tagsüber. Nachts gibt es Kerzen oder Licht
aus der 12 Volt Batterie.
Lebensmittel
gibt es in jedem größeren Ort in Namibia, wenngleich
die Palette an Nahrungsmitteln deutlich geringer ist als in Europa.
Besonders groß ist das Angebot in Windhoek, Swakopmund und
Otjiwarongo. In den ländlichen Regionen - vor allem im Norden
- gibt es oft nur wenig Frischprodukte, Gemüse und Obst zu
kaufen. Die Preise für Nahrungsmittel liegen etwa bei 70% der
deutschen Preise. Importierte Lebensmittel sind allerdings sehr viel
teurer. Fleisch ist in Namibia sehr gut, da die Tiere
ausschließlich auf Naturweiden gehalten werden und keinerlei
künstliche Futterzusätze gegeben werden. Es handelt
sich meist um Rindfleisch, Wildfleisch von Kudu, Oryx und Springbok
sowie Straußenfleisch. Frischen Fisch, Hummer, Muscheln und
Austern gibt es vor allem in Swakopmund, Lüderitz und Walvis
Bay. Bei Namibiern besonders beliebt ist "Biltong", getrocknetes
Antilopenfleisch, dass in dünne Streifen geschnitten und sehr
nahrhaft ist. Die Küche ist vielerorts
gutbürgerlich-deutsch oder international.
Alkoholische Getränke können nur in den so genannten
"Bottle Stores" (oder afrikaans "Drankwinkel") gekauft werden. Wein und
Bier bekommt man meist auch in Supermärkten, sowie in den
Shops der National Parks. Namibia braut eigenes Bier in Windhoek und
Swakopmund, und zwar nach Deutschem Reinheitsgebot. Weine kommen im
allgemein aus Südafrika. die Art der Schanklizenz in den
Hotels ist durch Symbole gekennzeichnet. "Y" bedeutet: Es
dürfen nur Bier und Wein ausgeschenkt werden und nur mit den
Mahlzeiten. "YY" bedeutet: Es dürfen nur Bier und Wein
ausgeschenkt werden. "YYY" bedeutet: Es dürfen alle
Spirituosen ausgeschenkt werden.
MEZ. Erster Sonntag im September bis
erster Sonntag im April: MEZ + 1 (Sommerzeit in Namibia = Standardzeit
MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 1 Std.) Differenz
zu Mitteleuropa beträgt im Sommer (in Mitteleuropa)
-1 Std. und im Winter (in Mitteleuropa) +1 Std. Im September und
Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Mitteleuropa 0 Std.
Wenn
Sie in Namibia einreisen, müssen Sie Ihre Uhr um zwei
Stunden vorstellen. Während der Sommerzeit beträgt
die Differenz nur eine Stunde. Sonnenaufgang um ca. 5:00 Uhr und
Sonnenunterfgang um 18:30 circa 14 stunden
sonnenlicht.