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Namibia Reise Wüstenelefanten
17 - Tägige Rundreise mit Übernachtungen in Lodges
2. Tourenverlauf
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1. Tag: Heute Abend fliegen Sie ab Frankfurt nach Windhoek, wo Sie am frühen Morgen des

2. Tages:ankommen. Nach der Landung werden Sie von Ihrem Reiseleiter zu Ihrer Lodge gefahren, Sie etwas Zeit zum Ausruhen haben. Nachmittags unternehmen Sie eine geführte Stadtrundfahrt durch Windhoek. Wie in einigen anderen Städten des Landes gibt es auch hier zahlreiche Beispiele deutscher Kolonialarchitektur. Dabei werden Sie auch die Wohngebiete der eingeborenen Kulturen erleben. Übernachtung mit Frühstück im zentral gelegenen Gästehaus Tamboti.    

3. Tag: Nach dem Frühstück wird Ihr Gepäck in Ihren Wagen geladen. Auf bequemer Teerstraße geht es zunächst ab Okahandja durch weiträumige Farmgebiete an den markanten Omatako-Bergen vorbei, nach Okonjima, ca. 50 km südlich von Otjiwarongo gelegen. Okonjima ist die Heimat der AfriCat Foundation, welche sich der Pflege von verwaisten und verletzten Geparden und Leoparden widmet. 70 % der Fläche Namibias ist eingezäuntes Farmland, was für die Großkatzen zwei Probleme darstellt: Zum einen sind sie durch die Zäune in ihrer natürlichen Bewegungsfreiheit eingeschränkt, zum anderen schießen immer noch viele Farmer die Tiere ab, sobald sie ihren Viehbestand dezimieren. In Okonjuma werden die Tiere jedoch nicht als Ausstellungsstücke in Käfige gesperrt, sondern in ein 4.000 Ha großes Schutzgebiet freigelassen, wenn sie das Jagen gelernt haben. Das Aufspüren der Raubkatzen ist also mit einer gewissen Anstrengung verbunden! Gäste dürfen Tierschützer während ihren täglichen Betreuungsmaßnahmen begleiten. Gleich nach Ihrer Ankunft nehmen Sie an einem Leoparden-Trekking teil. Zu Fuß und mit Geländewagen durchstreifen Sie das Leoparden-Gebiet auf der Suche nach Raubkatzen. Die Tiere haben Funkhalsbänder und werden mit Hilfe von Funkgeräten geortet. Nachts erkunden Sie die nähere Umgebung der Lodge und sehen mit etwas Glück Stachelschweine, Honigdachse und Luchse. Übernachtung mit Halbpension in der Okonjima Lodge.

4. Tag: Am Vormittag suchen Sie ein ca. 150 Ha großes Gehege auf, in dem Geparde untergebracht sind, die nicht mehr ausgewildert werden können. Gleich, nachdem Sie das Tor passiert haben, sehen Sie schon sechs grazile Geparde, die gemächlich angeschlichen kommen. Sie umrunden den Jeep und fordern ihre Mahlzeit mit Miauen und Schnurren ein, was wunderbare Nahaufnahmen der Katzen möglich macht. Das Okonjima-Projekt bietet passionierten Fotografen die einmalige Chance, den imposanten Raubkatzen nahe zu sein, ohne sich lange Zeit in einem Tarnzelt inmitten eines Nationalparks verstecken zu müssen.

Ist das Spektakel zu Ende, fahren Sie nördlich in den 22.270 km2 großen Etoscha-Nationalpark. Übernachtung mit Halbpension im Etosha Safari Camp.

5. Tag
: Den ganzen Tag sind Sie auf Pirschfahrt zu den verschiedensten Wasserstellen im Etoscha- Nationalpark. Der Park beherbergt weit über hundert Säugetierarten, darunter Elefanten, Geparde, Leoparden, Spitzmaulnashörner, Streifengnus, Giraffen, Steppenzebras, sowie seltene Antilopen- und 340 Vogelarten. Somit gehört er zu den großen Tierreservaten der Erde und gilt als einer der herausragenden Wildparks Afrikas. Bereits nach Passieren des Eingangstores sehen Sie die ersten Wildtiere. Und noch vor Erreichen des Camps kann mit einiger Wahrscheinlichkeit die kleinste Antilope der Welt, das Damara Dik-Dik im Unterholz beobachtet werden. Sie beziehen Ihre Unterkunft nah des Parkeingangs und unternehmen die ersten Pirschfahrten.  Es gibt viel zu sehen: Elefant, Nashorn, Giraffe, Zebra, Oryx, Kudu, Gnu, Impala, Springbock, aber auch Hyäne, Schakal, Gepard, Löwe und der äußerst scheue Leopard, um nur die populärsten Wildtiere zu nennen, können beobachtet werden. Auch Ornithologen werden voll auf ihre Kosten kommen. Abends wird das Sitzen an der beleuchteten Wasserstelle sicher einer der Reisehöhepunkte werden! Übernachtung mit Halpension wie am Tag zuvor.

6. Tag:Heute durchfahren Sie den Westteil des Parks, welcher für Normalbesucher gesperrt ist und nur mit autorisierter Reiseleitung besucht werden darf. Ein besonderes Highlight ist das Bergzebra, das nur in diesem urwirtlichen Gebiet zu finden ist. Gegen Mittag verlassen Sie den Nationalpark und fahren über eine geteerte Straße bis zur Grootberg Lodge im Damaraland, wo Sie heute übernachten. Hier trifft die Steinzeitkultur der Ovahimba auf die westliche Zivilisation. Unterwegs wird ein typisches Himbadorf besucht. Halbpension.

7. Tag: Heute unternehmen Sie Tierbeobachtungsfahrten und geführte Wanderungen auf dem ca. 1.200 Quadratkilometer großen Areal der Lodge. Hier haben Bergzebras, Löwen, Geparden, Giraffen und die sehr seltenen schwarzen Nashörner ihren Lebensraum. Wenn Sie großes Glück haben, sehen Sie sogar einen Wüstenelefanten oder einen Nashorn. Übernachtung mit Halbpension erneut in Ihrer Lodge.

8. Tag: Die Reise führt Sie heute durch das traditionelle Kulturgebiet der letzten wahren Nomaden des südlichen Afrika: den Ovahimba, landläufig auch nur Himba genannt. Das Kaokoveld, eine der letzten nicht umzäunten Gegenden Afrikas,  hat die namibische Ursprünglichkeit völlig bewährt. Eine uralte Landschaft, deren Kargheit eine schlichte Schönheit in sich birgt. Sie beziehen Ihre heutige Unterkunft bei Sesfontein und unternehmen noch am selben Nachmittag einen Ausflug zu einer nah gelegenen heißen Quelle. Übernachtung mit Frühstück.

9. Tag: Frühmorgens und nachmittags unternehmen Sie ausgedehnte Pirschfahrten in Umgebung von Purros und im Hoanib. Die öden und verlassenen Weiten mit einer unwahrscheinlich reichen Farbenpalette sind einmalige Fotomotive. Der Hoanib ist eines der großen Reviere im Norden Namibias. Das Revier mit seinen Wasservorkommen bietet Lebensraum für die geschützten Wüstenelefanten, Antilopen, Strauße, Giraffen und auch Löwen. Während der Safari können Sie Wüstentiere entdecken, die sich dem mit Gras bewachsenen Flussufer nähern, um zu fressen. Übernachtung mit Frühstück wie am Tag zuvor.

10. Tag: Heute kommen Sie in der schönen Palmwag Oasis. Der Nachmittag steht hier zur freien Verfügung. Übernachtung und Abendessen in der Palmwag Lodge (das Mittagessen ist inklusive!)

11. Tag:
Sie verbringen heute den ganzen Tag im Palmwag und unternehmen Pirschfahrten in die nähere Umgebung auf der Suche von Elefanten, Nashörner und Löwen. Übernachtung mit Frühstück in der Palmwag Lodge (das Mittagessen ist inklusive!)

12. Tag: Heute setzen Sie Ihre Fahrt fort. Durch das Damaraland, das aride Wanderweidegebiet der Damara, geht es zunächst nach Süden. Vorbei am Brandbergmassiv mit Namibias höchster Erhebung (Königstein, 2580 m), welche einsam aus der Halbwüste aufragt, geht es bis zur kleinen Minenstadt Uis. Danach durchqueren Sie die so genannte Küstennamib bis zur Küste des Atlantischen Ozeans. Ein Anzeichen für die Annäherung an den Atlantik sind die direkt über dem Verlauf der Küstenlinie hängenden Wolken. In der weiten Ebene kann man Luftspiegelungen beobachten. Auf Wunsch fahren Sie einem Abstecher direkt an den Sandstrand. Aber Vorsicht bei einem Badeversuch: Durch den von der Arktis kommenden Benguelastrom ist das Wasser hier extrem kalt, aber dafür sehr nährstoffreich. Das freut die bei Cape Cross lebende Seehundkolonie. Etwa 60.000 bis 80.000 Robben leben hier. Sie können sich den Tieren bis auf zwei Meter nähern. Gegen Abend werden Sie Swakopmund erreichen. Übernachtung im Cornerstone Guesthouse. 

13. Tag: Keinem, der schon in Swakopmund war, ist die unwirtliche Wüste, in der diese Stadt gebaut wurde, entgangen. Nicht viele denken daran, diese karge Umgebung zu erkunden. Und dennoch: Das näher Hinsehen lohnt sich!  Morgens setzen Sie sich wieder in Bewegung und fahren in Begleitung von Tommy Collard, einem gebürtigen Namibier, der fließend Englisch und Deutsch spricht, hinaus in die Wüste. Kaum jemand kann das Leben in der Wüste so wundervoll kompetent und humorvoll erklären wie er. Während einer halbtägigen Wanderung auf dem Sand werden bei jedem Schritt liebevoll kleine Wüstenbewohner aus ihren Verstecken gelockt und erklärt.

Für den Nachmittag empfehlen wir Ihnen ein ganz besonderes Erlebnis: Einen Rundflug über das Dünenmeer der Namibwüste (Bezahlung vor Ort!) Von Swakopmund werden Sie in einem Kleinflugzeug vorbei am Flughafen von der Walfischbucht zum Kuiseb Fluss geflogen. Entlang des Kuiseb Flusslaufs geht es dann im Tiefflug zur ökologischen Wüstenforschungsstätte Gobabeb und weiter am Tsondabvlei vorbei, dem einzig bekannten Brutgebiet der Ohrengeier im südlichen Namibia. Nächstes Ziel ist die höchste Wanderdüne der Welt: Sossusvlei. Über die wechselnden Farbtöne des Sandes zu fliegen ist ein einmaliges Erlebnis und sicher der Höhepunkt Ihrer Reise. Von Sossusvlei geht es dann zum Diamantensperrgebiet und den Überresten von drei alten Diamantenminen. Dann erreichen Sie den Küstenstreifen bei Conception Bay, überfliegen am Kap die Kolonien der Pelzrobben und das Wrack des 1909 gestrandeten Passagierschiffs "Eduard Bohlen", welches 250 m vom Ufer entfernt liegt. Sie fliegen die Küste entlang, auf der einen Seite die Brandung des Atlantischen Ozeans und auf der anderen die endlos lange Dünenkette der Namib. Schließlich erreichen Sie die Sandwich Bay, ein Feuchtgebiet, in dem sowohl große als auch Zwergflamingos in einzigartiger Konzentration gibt.  Übernachtung mit Frühstück wie am Tag zuvor.

14. Tag: Nach dem Frühstück fahren Sie in den Namib-Naukluft-Nationalpark. Wir bringen Sie im Desert Camp unter. Übernachtung mit Frühstück.

15. Tag: Eine Stunde vor Sonnenaufgang fahren Sie los, um die bekannten Dünen bei Sossuvslei zu erleben. Die bis zu 300 Meter hoch aufragenden Sanddünen der Namibwüste sind die höchsten Sanddünen der Welt. Bis zum Eingang in den Dünengürtel bei Sesriem ist es eine Stunde Fahrt. Unterwegs werden Sie den Sonnenaufgang in der Stille der Wüste erleben. Das Farbenschauspiel, das die Natur hier zeigt, ist überwältigend. Der rote Sand im Kontrast zum hellblauen Himmel und der helle Boden der Pfanne zum toten Holz der standhaften Bäume. Anschließend gibt es ein Frühstück in der Wüste. Gestärkt geht es dann zur Besteigung der berühmten Sicheldüne direkt am Sossusvlei. Der Aufstieg ist etwas beschwerlich und anstrengend, aber der atemberaubende Blick von oben lohnt jede Mühe. Nach herrlicher Rundsicht gilt es entweder sportlich direkt die Düne herunter zu rennen oder gemütlich den Abstieg über den Grat zu wählen. Vom Parkplatz aus geht es noch ca. einen Kilometer zu Fuß durch den Sand, bis man das Deadvlei erreicht. Unendlich zieht sich der harte Boden des Vlei (auf Deutsch: Trockensee) hin. Beim Blick auf die hohen Dünen meint man, gar nicht voranzukommen. Und doch: Nach und nach kommt mit dem Fuße der hohen Düne auch das Ende des Vleis in Sicht, und man steht plötzlich vor einer 400 Meter hohen schrägen Wand aus rotem Sand… ein fast philosophisches Wüstenerlebnis! Ganz in der Nähe liegt der Sesriem-Canyon, eine von oben unscheinbare Schlucht, die jedoch bis zu 30 Meter tief ist.  Während der Trockenzeit führt der Fluss kein Wasser und Sie dürfen eine Wanderung im Flussbett wagen. Im Schatten der Steinwände ist es angenehm kühl. Anschließend kehren Sie nach Tsondab zurück. Das traumhaft schöne Tal bietet in dieser großartigen Wüstenkulisse mit dem wechselnden Farbenspiel der Sonne unerschöpfliche Fotomotive für den Fotoamateur. Tsondab, weit ab der Touristenstrome von Sossuvslei,  ist wirklich ein Muss in Namibia! Abends sitzen Sie auf einem der Marmorberge und folgen der untergehenden Sonne auf ihrem Weg zum Horizont. Übernachtung mit Frühstück. 

16. Tag: Nach dem Frühstück gilt es Abschied nehmen von der Wüste, den Tieren und den Menschen Namibias. Die Rückfahrt nach Windhoek führt an der kontinentalen Bruchkante entlang, welche sich in Form von langen, charakteristischen Tafelbergen, die den Blick nach Osten begrenzen, zeigt. Zurück in Windhoek essen Sie auf Wunsch in Joe´s Beerhouse zu Abend. Das legendäre Lokal hat vom köstlichen, fleischbeladenen „Buschmannspieß“ bis zum einheimischen vegetarischen „Mieliepapp“-Gericht für jeden Gaumen etwas parat. Drei Stunden vor Ihrem Abflug abends (Nachtflug mit Air Namibia) werden Sie von Ihrem Reiseleiter am Flughafen verabschiedet. 

17. Tag: Ankunft in Deutschland.

   
1.Reise auf einen Blick
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Die wichtigsten Infos zu dieser Reise zusammengefasst

 
2.Tourenverlauf
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Detallierte Beschreibung der Route

 
3. Unterkünfte
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Vorgesehene Hotels bei dieser Reise

 
4. Termine, Preise
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Wann die Reise statt findet und wie viel sie kostet

 
5. Reiseinformationen
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Infos zur besseren Reisevorbereitung

 
6. Insiderblick
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Insiderblick
(Feedback, Bildergalerie, Reiseleiter)

7. Verlängerungsprogramm
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Wo man länger bleiben kann

 
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