Tansania Reisen: Naturreisen
und Safaris durch Nord-Tansania
15 - Tägige
Rundreise mit Übernachtungen in Lodges
5. Reiseinformationen
Anforderungen
der tour
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Bereitschaft
zum Komfortverzicht während mehrstündiger Fahrten im
Safarifahrzeug auf teilweise schlechten Straßen bzw. im
unebenen Gelände mit viel Staub wird vorausgesetzt.
Deutsche
Staatsangehörige benötigen für die Einreise
nach Tansania ein Visum. Es sollte grundsätzlich vor der
Einreise bei der Botschaft der Vereinigten Republik Tansania,
Eschenallee 11, 14050 Berlin-Charlottenburg, Tel.: 030-3030800, Fax:
030/30308020, e-mail: info@tanzania-gov.de,
Internet: http://www.tanzania-gov.de)
beantragt werden.
Das erforderliche Visum kann auch bei der Einreise nach Tansania auf
den internationalen Flughäfen des Landes, dem Seehafen
Sansibar oder den großen Grenzübergängen
erteilt werden. Die Gebühr hierfür beträgt
zurzeit 50,- US-Dollar oder 50,-- Euro und muss in einer der beiden
Währungen entrichtet werden.
Nehmen
Sie unbedingt Ersatzbatterien und für die digitale
Speigelreflexkamera 2 zusätzliche Akkus mit! Kalkulieren Sie
mit ein, dass in Afrika der Strom schon einmal ausfallen kann oder
einige Stunden am Tag nicht zur Verfügung steht. Es kann
nützlich sein, zusätzliche Akkus und/oder Batterien
auf die Reise mitzunehmen. Wir empfehlen die Mitnahme eines
Weitwinkelobjektivs ( mindestens 20mm für analog oder 12mm
für digital) und dazu Zoomobjektiv im mittleren Bereich von 28
bis 80 mm und ein Telezoom von 80 bis 200mm für Tier- oder
Menschenaufnahmen. Achten Sie beim Kauf eines Objektivs auf eine gute
Lichtstärke. Je kleiner die Zahl, desto besser. z.B. 85mm 2.8
ist um eine Blende besser als 85mm 3.5. Diese eine Blende kann
“es” ausmachen, wenn das Licht knapp ist, z.B. bei
Sonnenuntergangsstimmung. Teleobjektive von 300 – 400 mm
brauchen unbedingt ein Stativ für scharfe Aufnahmen. Stative
sind für einen Fotografen essenziell. Dies ist besonders
empfohlen bei Teleaufnahmen von Tieren. Es empfiehlt sich ein
Manfrotto-Stativ zu kaufen.
Die Mitnahme von
ausreichend Bargeld (EURO/US-Dollar) und/oder Travellerschecks wird
empfohlen. Der Umtausch von EURO in Landeswährung ist auf die
großen Städte und bestimmte Hotels
beschränkt. In Dar es Salaam, Arusha und Stone Town auf
Sansibar gibt es die Möglichkeit, bei der Barclays Bank
tansanische Schillinge mit der Bankcard am Automaten zu bekommen.
Dieser Service unterliegt jedoch gelegentlich Störungen und
man sollte sich daher nicht ausschließlich darauf verlassen.
Kreditkarten werden grundsätzlich in
größeren Hotels akzeptiert. In den touristischen
Gebieten werden gerne US-Dollar angenommen. Diners Club,
MasterCard, Eurocard und
Visa werden nur in
größeren Hotels, Lodges und Reisebüros
akzeptiert. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.
An den Bankautomaten der amtlich zugelassenen Banken im ganzen Land
kann Bargeld auch mit Kreditkarte abgehoben werden.
Alle Wildhüter, die Sie auf den verschiedenen
Aktivitäten und Pirschfahrten begleiten, erwarten für
ihre Dienste als Naturführer ein entsprechendes Trinkgeld, das
sich je nach Ihrer Zufriedenheit richten soll. Als angemessen
betrachtet sind ca. 5 USD pro Person, was wir Ihnen auch empfehlen.
Aber es kann natürlich ruhig etwas mehr sein! Wir
können nur unterstreichen, wie unentbehrlich örtliche
Wildhüter für das Finden der Tiere in den
Nationalparks sind. Auch wenn sie sich meistens ruhig und
zurückhaltend den Touristen gegenüber verhalten, ohne
sie wäre eine lohnende Tierbeobachtung praktisch
unmöglich! Wir können Sie also nur auffordern, diesen
Service in Anbetracht der extrem niedrigen Löhne in Uganda
angemessen zu belohnen. Für Ihren Reiseleiter sind ca. 10 USD
p. Tag und Gruppe ein angemessenes Trinkgeld.
Noch ein Hinweis zum
Punkt
„Geld“:
Bitte nehmen Sie auf Ihre Reise nur neue USD-Banknoten mit, die ab dem
Jahr 2000 gedruckt worden sind, da der Umtausch bzw. Akzeptanz von
älteren Dollarscheinen in Uganda öfters
problematisch
werden kann.
Ihre Reisekasse soll
am besten aus einer Mischung aus US-Dollars für die
größeren Ausgaben wie Trinkgelder und Souvenirs und
Tansania-Schillings für die kleineren Ausgaben
(Getränke, Snacks) bestehen. Euro können Sie in die
einheimische Währung nach Ihrer Ankunft in die jeweilige
lokale Währung wechseln. Nehmen Sie ausreichendes Bargeld mit,
denn nur sehr wenige Lodges in den Nationalparks akzeptieren
Kreditkarten.
Der Gesundheitsdienst
des Auswärtigen Amtes empfiehlt einen Impfschutz gegen
Tetanus, Diphtherie, insbesondere auch Poliomyelitis
(Kinderlähmung) und Hepatitis A. Eine Gelbfieberimpfung ist
sehr angeraten.
Es besteht ein ganzjähriges Malariarisiko. Eine
Chemoprophylaxe ist empfehlenswert. Aufgrund der
mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden
empfohlen, körperbedeckende (helle) Kleidung zu tragen (lange
Hosen, lange Hemden), ganztägig (Dengue, s.u.) und in den
Abendstunden und nachts Insektenschutzmittel auf alle freien
Körperstellen wiederholt aufzutragen und ggf. unter einem
Moskitonetz zu schlafen.
Einige Grundregeln:
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B.
Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes,
desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum
Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen.
Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren.
Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie
sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer
aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor
dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht
durchführen, Einmalhandtücher verwenden.
In der Serengeti kann es zu einer Infektion mit dem Erreger der
Schlafkrankheit kommen, die durch große Fliegen (Tsetse) mit
einem schmerzhaften Stich auch durch dünneren Stoff hindurch
übertragen werden kann. Vermeidung der Fliegenstiche durch
angemessenes Verhalten (u.a. Vorsicht bei Fahren mit offenen Jeeps) und
entsprechende Kleidung ist hier besonders angeraten.
In allen tropischen Ländern kommen eine Reihe teilweise
gefährlicher Giftschlangen vor, deren Biss schwere
Körperschäden incl. Todesfolge bewirken kann, dennoch
sind Schlangenbisse ungewöhnlich und erfolgen selten
unprovoziert! Der Mensch steht nicht auf dem Speisezettel der
Giftschlange. Viele Schlangen sind nachtaktiv, daher nachts
möglichst nicht im Freien umherlaufen. Nicht in
Erdlöcher oder -spalten, unter Steine bzw. Reisig, Zweige und
ähnlich unübersichtliches Material greifen. Werden
Schlangen angetroffen, sollte ein gebührender Abstand
eingehalten werden. Keinesfalls sollten sie angefasst, gefangen oder
provoziert werden. Auch kommen einige recht giftige Spinnen- und
Skorpionarten, daneben auch andere Tiere mit potentiell starker
Giftwirkung (z.B. bestimmte z.T. auffällig gefärbte
Schmetterlingsraupen, Hundertfüßer, Ameisen u.a.)
vor. Auch diese Tiere sollten nicht angefasst oder gereizt werden,
ansonsten gilt auch hier: Vorsicht, wohin man greift, wohin man tritt
und wohin man sich setzt oder legt. Vor Benutzung von Bettdecken und
-laken, Kleidungsstücken, Schuhwerk, Kopfbedeckungen evtl.
vorhandene giftige "Untermieter" durch sorgfältiges
Ausschütteln entfernen.
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu
vergleichen und ist häufig technisch, apparativ und/ oder
hygienisch problematisch.
Lassen Sie sich vor Ihrer Reise durch eine tropenmedizinische
Beratungstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten (siehe
z.B.: www.dtg.org
oder www.frm-web.de).
Wir empfeheln den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung mit
Rücktransport
Ferngespräche
nach Europa können Sie von Ihrem Hotel aus führen,
sie sind aber relativ teuer. Die Gebühr für ein
Drei-Minuten-Gespräch liegt bei ca. 12.000 TSH (ca. 25,00
EUR). Internetcafes sind in allen touristischen Orten und Hotels
vorhanden.
Wegen zunehmender
Gewaltkriminalität auch tagsüber einsam gelegene
Gegenden und nicht bewachte Strände gemieden werden. Dies gilt
insbesondere für die Strände im Bereich der
Küstenstädte. Mit Einbruch der Dunkelheit sollte in
Städten von Spaziergängen und von
Überlandfahrten abgesehen werden. Ein zunehmend angewandter
Diebstahlstrick ist außerdem, Touristen eine
Mitfahrgelegenheit im Auto anzubieten, um sie anschließend
auszurauben. Im äußersten Nordwesten des Landes, in
dem sich zahlreiche Flüchtlinge aus den
Nachbarländern aufhalten, besteht ein erhöhtes Risiko
von Überfällen. Darüberhinaus sollten
Reisende politische oder religiöse Versammlungen sowie
öffentliche Plätze meiden. Dies gilt vor allem
freitags für die Altstadt Sansibars (Stone Town). In den
vergangenen Monaten sind verschiedene Fälle bekannt geworden,
in denen deutsche oder andere ausländische
Geschäftsleute auf betrügerischen Handel mit
Kupferkathoden oder Stahlschrott hereingefallen sind. Es wird
empfohlen, die Seriösität der Anbieter vor Zahlungen
jedweder Art eingehend zu prüfen und mit der Botschaft
rechtzeitig Kontakt aufzunehmen
Stromspannung
beträgt 220 - 240 Volt Wechselstrom. Sie benötigen
einen dreipoligen Zwischenstecker, den Sie manchmal gegen eine geringe
Gebühr an der Rezeption ausleihen können. Wenn
möglich, nehmen Sie einen Adapter aus Deutschland mit.
Die
Grundnahrungsmittel in Tansania sind Getreide, Obst und
Gemüse. Zu den üblichen Fleischsorten zählen
Geflügel, Ziege, Rind und Lamm. Sehr beliebt als kleine
nahrhafte Zwischenmahlzeit ist Kitumbua, ein geröstetes Brot,
das im gesamten östlichen Afrika weit verbreitet ist. Ugali,
ein fester Brei, der aus Maismehl, Hirse, Sorghumhirse oder Maniok
zubereitet wird, ist ebenfalls beliebt. Bananen sind in weiten Teilen
Nordtansanias, insbesondere in der Region um den Victoriasee und in den
Randhügeln des Kilimandscharo, aber auch im Südwesten
des Landes um Mbeya und den Malawisee das wichtigste Nahrungsmittel.
Sie werden auf vielerlei Arten zubereitet und geröstet,
gegrillt, gebraten oder frittiert serviert, können aber auch
zu einer cremigen Paste verarbeitet und mit Fleisch und Soße
vermischt werden. In den Küstenregionen bildet Reis die
wichtigste Nahrungsgrundlage und wird häufig mit einer
Vielfalt von Gewürzen wie beispielsweise Nelken, Curry, Zimt,
Kreuzkümmel und scharfen Pfeffer zu Pilau zubereitet. Ugali,
Reis oder Bananen serviert man oft zusammen mit einem Eintopf aus einer
oder mehreren Zutaten wie z. B. Rindfleisch, Huhn, Fisch,
Ziegenfleisch, Bohnen oder einer Beilage aus grünem
Blattgemüse wie Kohl, Mangold und Spinat. Gläubige
Muslime verzichten auf Schweinefleisch und Alkohol. Selbst wenn mit
Besteck gegessen wird, wird vor jeder Mahlzeit eine Schüssel
mit Wasser zum Waschen der Hände herumgereicht. Die linke Hand
wird nur dann zu Hilfe genommen, wenn der Verzehr der jeweiligen
Speise, z. B. Fleisch mit Knochen, mit nur einer Hand zu
umständlich ist. Die linke Hand benutzt man keinesfalls, um
sich aus der gemeinschaftlichen Schüssel zu bedienen oder
Speisen zum Mund zu führen. Manche Familien in den
Küstenregionen am Indischen Ozean oder in den Dörfern
und Städten an den Ufern der drei Seen – Njassasee,
Tanganyikasee und Victoriasee – nehmen zu den Mahlzeiten auf
geflochtenen Matten auf dem Fußboden Platz. Bei den
muslimischen und auch einigen andersgläubigen Familien in den
ländlichen Gegenden essen Männer und Frauen
üblicherweise voneinander getrennt. Sind Gäste
geladen, so wird in der Regel viel Zeit vor und nach dem Essen in
geselliger Runde bei angeregter Konversation verbracht. Daher gilt es
als äußerst unhöflich, wenn ein Gast das
Haus seiner Gastgeber unmittelbar nach dem Essen
verläßt.