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Wir sind ein für Tierbeobachtung
spezialisiertes Reiseunternehmen, das bezweckt, qualitativ hochwertige Naturreisen
anzubieten.
Die Authentizität der letzten großen
Tierparadiese unseres Planeten näher zu bringen, ist was, uns
zur
Gründung dieses Unternehmens bewegte. Unser Ziel dabei: Reisen
zu
konzipieren, die eine lebensverändernde Wirkung auf
Gäste haben.
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Dies mag etwas gewagt sein, aber wir wissen, dass es möglich
ist.
Und wir wissen auch, dass uns dieses Objektiv bei jeder neuen Reise
mehr annähren.
In diesen Seiten wollen wir Sie Hinter
den
Kulissen von Planeta Verde führen, damit Sie lernen, wer wir
sind, was
wir machen, wie wir denken und alles, was Sie bei uns erwarten
können
und das, was Sie nicht erwarten können. Wir hoffen, dass Sie
am Ende
der Lektüre besser wissen, ob wir die Veranstalter sind, denen
Sie die
Planung Ihrer Traumnaturreise anvertrauen wollen oder, ob Sie sich an
jemanden anderen lieber wenden.
Es
erübrigt sich zu sagen, dass eine Truppe Tier- und
Reiseliebhaber
hinter Planeta Verde steckt. Uns verbindet eine gemeinsame Leidenschaft
für Reisen in die Natur und die ständige Sorge,
welchen
bescheidenen Beitrag wir zu einer nachhaltigen Entwicklung des
Ökotourismus leisten können.
Ein
schneller
Überblick unseres Reiseangebotes genügt, um zu
merken, dass
wir überwiegend Entwicklungsländer ins Programm
aufgenommen
haben. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Hier
präsentiert sich die Natur häufig am
Spektakulärsten.
Aber auch hier ist diese am akutsten gefährdet. Für
die
meisten dieser Länder bedeuten die Erträge aus dem
Ökotourismus die einzigen Mitteln, eine halbweg effektive
Naturschutzpolitik auf die Beine zu stellen. Der Weg zum Bestehend
bleiben und Ausdehnen der Naturschutzgebiete führt jedoch
meistens
an einer erzielten Verstärkung der Besucherzahlen nicht
vorbei.
Dies ist klar gut für die Wirtschaft. Aber was gut
für die
Wirtschaft ist, muss nicht unbedingt gut für die lokale Fauna
sein. Die Lebensbedingungen der Tierwelt und die Qualität der
Tierbeobachtung leiden immer mehr unter einer außer Kontrolle
geratenen Politik der „je mehr Touristen, desto
besser“.
Dazu beigetragen hat die relativ neue geratene Mode des
Ökotourismus mit seiner manchmal leichtsinnigen Klientel.
Frühere
unberührte Tierparadiese gleichen heutzutage einem bunten Zoo,
wo
man Jeeps in gleichen Zahlen wie wilde Tiere beobachten kann. Man denkt
allein zum Beispiel an den Ngorongoro-Krater oder an die
Nebelwälder Costa Ricas, die täglich von lauten
Touristenscharen erobert werden.
Einige
Länder wie
Botswana haben dieses Problem frühzeitig erkannt und gleich
eine
Hochpreisgarantie entwickelt. Klar werden Besucherzahlen stark
gedämpft, wenn man für eine Nacht in einer exklusiven
Lodge
500 € zahlen muss. Das es sich so was jedoch nur die wenigsten
leisten können, und diese wenigsten meisten auch die
älteren
sind hat aber auch dazu geführt, dass die naturnahe Erlebnisse
schnell in das untere Bereich der Prioritätenliste (nach dem
super
schönen Schwimming-Pool, der viktorianischen Badewanne und der
luxuriösen Ausstattung) einer Lodge gerät.
Gerade weil
wir
empfinden, dass ein qualitativ hochwertiges Naturerlebnis Ruhe und Zeit
und voraussetzt, und weil wir denken, dass man dafür nicht
sein
ganzes Vermögen ausgeben muss, distanzieren wir uns ganz
bewusst
gleichermaßen davon ab, mit kleinen Preisen und
großer
Werbung ein großes Marktsegment anzuwerben und mit
exorbitanten
Preisen (und großer Werbung!) eine exquisite Klientel
anzulocken.
Wir wollen, unsere ausgesuchten Zielgebiete vom Massentourismus schonen
und wir wollen, dass die Naturerfahrung „echt“
bleibt. Aus
diesem Grunde ziehen wir vor, einen kleinen, umweltbewussten
Kundenstamm aufzubauen, um den wir uns liebevoll kümmern
können.
Unsere
größte
heutige Herausforderung ist außergewöhnliche
Reiserouten zu
konzipieren und Lodges auszusuchen, wo die Naturerlebnisse
unverfälscht und nicht inszeniert, intim und nicht massig
sind.
Bei der
Auswahl der
Unterkünfte achten wir, dass das ausgesuchte Haus einen
deutlichen
Schwerpunkt in Sachen Ökologie und Umwelt legt, bevor wir
entscheiden, es in unser Programm aufzunehmen.
Selbstverständlich
können wir amtlich anerkannte Prüfungen nicht
durchziehen.
Fragen bzgl. der Müllentsorgung und die Sicherstellung, dass
keine
fremdartige Pflanzarten den Garten schmucken, stellen wir jedoch.
Wir glauben,
dass die
Förderung von Kleinunternehmen der effektivste Weg ist, das
menschliche Drama in den Südländern zu
bekämpfen. Gerade
diese Länder benötigen am meisten die Entstehung und
Konsolidierung einer Mittelklasseschicht aus ausgebildeten Frauen und
Männern, die imstande sind, mehr demokratische Standards von
ihrer
Regierung zu fordern, um mehr Wohlstand für ihre
Länder
nachhaltig zu erbringen. Hier hat sich in der letzten Zeit viel getan.
Gerade in der Tourismusbranche sind etliche lokal geführte
touristische Unternehmen in den Zielländern entstanden, die
als Incoming-Agenturen
für westliche Firmen arbeiten. Die Vorstellung einer von einem
„Weißen“ geführte Safari
entspricht keinesfalls
mehr der Realität. Heute übernehmen gut ausgebildet
und
verantwortungsbewusste Guides die Leitung unserer Reisegruppen.
Die meisten
unserer
Partner kennen wir schon seit Jahren. Sie sind alle noch
Kleinunternehmer, kümmern sich um die Betreuung weniger
Gäste
und springen auch oftmals als Guides ein. Wir können die Hand
aufs
Feuer legen, dass sie nur alles Mögliche tun, um das Gelingen
einer Tour zu sichern und haben aus diesem Grund volles Vertrauen in
ihren Fähigkeiten.
Wir
möchten diesen
Teil unserer Präsentation nicht abschließen bevor
wir
erwähnen, wie besonders wichtig uns die Meinung unserer Kunden
ist. Wir nehmen Ihr Feedback ernst und das ist nicht
übertrieben
gemeint. Gerade in Afrika ändern sich die
Qualitätsstandards
der Unterkünfte besonders schnell. Ein Wechsel in der
Hotelleitung
kann manchmal schnell zu katastrophalen Auswirkungen in Sachen Service
führen. Bereits beim kleinsten Hinweis auf einen
nachgewiesenen
Mangel mahnen wir das Hotel an. Verbessert sich die Lage umgehend,
wechseln wir das Hotel sofort. Hierzu brauchen wir oftmals nicht mal
die Meinung unserer eigenen Kunden einzuholen. Bewertungen
internationaler Hotelgäste auf Seiten wir
„tripadvisor“ beachten wir ganz strikt bei der
Suche einer
neuen Adresse.
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