Planeta Verde
{{loadArea('288','Gabun');}}
Planeta Verde

Gabun

Warum

Waldelefanten am Strand, Lederschildkröten bei der Eierablage, Mandrills, Flachlandgorillas, Waldlichtungen, weit ab der ausgetretenen Pfade.

Wann

Ganzjährig

Gabun ist womöglich das letzte unentdeckte Naturparadies Afrikas

Anhand der praktisch unvorhandenen Infrastruktur, der manchmal schwierigen Trekkings und der stundelangen Fahrerei ist Durchhaltevermögen sehr wichtig. Bitte lassen Sie Ihre westliche Mentalität und Ihre kulturellen Vorurteile zuhause, packen Sie Ihren Reiseführer zur Seite, hören Sie auf Ihren Reiseleiter und seien Sie für spontane Erlebnisse offen! Nur so werden Sie die einzigartige afrikanische Weltsicht besser verstehen und auch schätzen können.

Eine Reise nach Gabun unterscheidet sich sehr von einer Reise nach Südafrika oder Namibia. Hier erleben Sie ein Stuck noch sehr ursprüngliches Afrika mit noch sehr "intakten" Menschen. Das hat aber natürlich seinen Preis.

Warum wir Gabun lieben

Gorillas, Mandrills und Schimpansen

Gorillas, Mandrills und Schimpansen

Die unberührten Urwälder Gabuns sind ein letztes Rückzugsgebiet für unsere nächsten Verwandten aus der Tierwelt. Im südlichen Teil des sagenumwobenen Loango-Nationalparks, sowie im Mouabale-Doudou-Nationalpark bestehen gute Chancen, auf wilde Schimpansen zu stoßen. Im international viel weniger bekannten Mouabale-Doudou-Nationalpark unterhält die Umwelt- und Artenschutzorganisation „PROGRAM“ ein Programm zur Habituierung von Flachlandgorillas an die Anwesenheit von Menschen. Regelrechte Gorillatrekkings, wie man sie aus Ostafrika kennt, sind künftig geplant. Trotz einer sehr mangelhaften touristischen Infrastruktur erfreuen sich Besucher auf eine unverfälschte Annährung zur Natur.

Waldbüffel und Waldelefanten am Strand

Waldbüffel und Waldelefanten am Strand

Im Loango-Nationalpark entlang der atlantischen Küste wimmelt es nur so vom Leben. Die großen Seen, Strände und Wälder sind Heimat für eine unvorstellbar große Tierfülle. Highlight des Parks sind die Waldelefanten und Waldbüffel, die man währen der Regenzeit häufig bei einem Bad am Strand entdecken kann. Ganz besonders ist die hiesige Möglichkeit, auf mehrtägige Trekkings durch den riesigen Park zu gehen.

Fantastische Küstenlinie

Fantastische Küstenlinie

Bei einer stattlichen Küstenlinie von 885 km Länge mangelt es in Gabun nicht gerade an endlos scheinenden, menschenleeren und komplett wilden Stränden, die aufgrund ihrer Abgeschiedenheit und Unberührtheit noch von unzähligen Meeresschildkröten zur Eierablage massenhaft aufgesucht werden. Dies sind speziell die grüne Meeresschildkröte und die Lederschildkröte als größte Schildkrötenart der Welt.

Reisekosten

Das mag sicher viele Gabuninteressierte überraschen, aber Gabun ist ein im Verhältnis zum Gebotenen recht teures Reiseland, in dem Preis und Leistung leider nicht so stimmen, wie wir es von anderen gut etablierten touristischen Zielen in Afrika gewohnt sind. Das bedeutet hohe Unterkunftspreise für Lodges von mittelmäßiger Qualität, übersteigerte Tarife für Transferleistungen und unglaublich hohe Mietpreise für Schrottautos in schlechtem Zustand. Zum Glück halten sich wenigstens die Parkgebühren und die Teilnahmegebühren für die Aktivitäten in den Parks noch in Grenzen. Da Gabun so gut wie keine Touristen empfängt, wird es auch nicht für nötig gehalten, Nebensaisonpreise einzuführen. So gesehen ist es egal, zu welcher Zeit Sie reisen. Sie zahlen immer denselben Preis.

Wie ist das Wetter in Gabun in...

Infos

Gabun: Wann ist die beste Reisezeit?

Diese Frage wird uns oft gestellt. Unsere Antwort: Dies ist davon abhängig, welchen Schwerpunkt Sie setzen möchten.

Gabun ist für seine Primaten, aber auch für die badenden Elefanten am Strand des Loango-Nationalparks und für die Eierablage der Lederschildkröten bekannt.

Je nachdem, ob der Fokus auf Primaten oder Elefanten/Schildkröten liegen soll, sollten Sie die Reise entweder zwischen Juni und September oder aber zwischen Dezember und Februar durchführen.

Die beste Zeit für Primaten besteht in der großen Trockenzeit zwischen Juni und September.

Die Highlights einer Reise in der Trockenzeit von Juli-September sind:

Moukalaba-Doudou-Nationalpark

Der Moukalaba-Doudou-NP bietet beste Voraussetzungen an, um wilde Schimpansen im Kern des Nationalparks in freier Wildbahn zu beobachten. Neben den Beobachtungen der Chimps empfiehlt es sich, bei Reisen in dieser Jahreszeit ein oder mehrere Gorillatrekkings im Standort Doussala, Teil des Nationalparks, zu unternehmen. Die Organisation PROGRAM versucht, hier seit mehreren Jahren eine Gorillafamilie zu habituieren. Es werden dort sogenannte Gorillatrekkings angeboten, bei denen Sie die lokalen Führer (manchmal sind auch Mitglieder des Forscherteams anwesend) beim Trekking durch den Doussala-Wald begleiten können. Oft kommen Sie den Flachlandgorillas sehr nahe. Sie können sie hören und riechen. Das Erlebnis ist einfach unbeschreiblich und sorgt für Gänsehaut. Dennoch sollten Sie sich keine Hoffnungen auf eine Angesicht-zu-Angesicht-Begegnung mit den Gorillas machen. Sie sind noch extrem menschenscheu und es wird noch viele Jahre dauern (vielleicht weitere 5-6 Jahre), bis man es geschafft hat, die Gorillafamilie an Menschen zu gewöhnen.

Die Unterbringung in Doussala erfolgt in einem renovierten alten Haus, das im Besitz eines Holzunternehmens steht. Trotz der einfachen örtlichen Bedingungen überrascht dieses Gasthaus dennoch mit einigen Annehmlichkeiten. In der Herberge können max. sechs Personen in insgesamt drei Zimmern mit Privatbad untergebracht werden. Das Badezimmer ist mit einer Buschtoilette und Buschdusche ausgestattet. In der Herberge gibt es keinen Strom, beleuchtet wird sie mit Öllampen. Bitte unbedingt Ersatzakkus für die Kamera einpacken! Bettwäsche und Handtücher werden zur Verfügung gestellt.

Lekedi-Nationalpark

Die einstige drittgrößte Manganmine der Welt wurde 1985 in ein 14.000 ha großes Naturschutzgebiet umgewandelt, in dem u. a. früher in Gefangenschaft lebende Schimpansen und Gorillas, die nicht mehr völlig ausgewildert werden konnten, heimisch sind. Auch Büffel und Impalas sind zu sehen.

Höhepunkt eines jeden Besuchs sind aber die hier lebenden Mandrille. Es gibt wohl auf der Welt keinen besseren Platz als Lékédi, um das äußerst komplexe Sozialverhalten dieser Menschenaffen zu beobachten. Es werden Trekkings zu ihnen angeboten. Hierzu ist eine gute körperliche Kondition erforderlich, denn das Trekking geht über sekundären Regenwald und zum Teil sehr steiles Gelände. Es wird eine an Menschen gewöhnte Gruppe riesiger Größe angepirscht: Bis zu 500 Mitglieder soll die Gruppe zählen. Mit Glück kommen Sie den Affen bis auf 5 Meter Entfernung nahe. Auch wenn es natürlich keine Garantie geben kann, gelingt dem Expeditionsteam doch meist das Auffinden, da die Forscher miteinander mit Funk verbunden sind. Die besten Monate sind Juli und August.

Lekedi hat zudem zwei kleine eingezäunte Reservate, in denen früher in Gefangenschaft lebende Schimpansen und Flachlandgorillas beobachtet werden können.

Nördlicher Loango-NP/ Akaka

Unter Akaka versteht man die sehr isolierte, unbesiedelte Region aus tropischem Regenwald und Sümpfen des Rembo Ngowe-Flusses im Inneren des Loango-Nationalparks. Im Fluss sehen Sie Nilpferde. Im üppigen Waldgürtel leben Elefanten, Büffel, Sitatungas, Halsbandmangaben und Pinselohrschweine. Akaka liefert die zweifellos besten Naturerlebnisse Loangos während der trockenen Monate.

Die Highlights einer Reise in der Trockenzeit in der Zeit von Dezember-Februar sind:

Südlicher Loango-NP

Wenn die für Loango typischen Beobachtungen von Waldbüffeln und Waldelelefanten am Strand im Vordergrund stehen sollen, sollten Sie die Reise in der kleinen Trockenzeit von Dezember bis Februar durchführen.

Pongara-Nationalpark

Eine Reise in dieser Jahrenszeit sollte ebenfalls zum traumhaft schönen Pongara-Nationalpark, nur 45 Minuten von Libreville entfernt, führen, wo Sie mit ziemlicher Sicherheit die riesigen Lederschildkröten bei der Eierablage vor die Kamera bekommen können.

Je nachdem also, was Sie von Gabun sehen möchte, fahren Sie besser in der anderen oder der anderen Jahreszeit.

Fertige Reiseangebote

Gabun Natur zum Einatmen

Gabun Natur zum Einatmen

Gabun ist eines der am wenigsten bekannten Ziele in Afrika. Erdölvorkommen haben dem politisch stabilen Land einen relativen Wohlstand beschert. Die Wirtschaft des Landes versucht jedoch, Alternativen zur langsam versiegenden Ölproduktion zu erschließen und investiert m...

Nachrichten

Gorillatrekking im Moukabala-Doudou-Nationalpark

Bereits seit 2004 bemühen sich Biologen der Kyoto-Universität gemeinsam mit der ansässigen Organisation PROGRAM, eine Familie der Flachlandgorillas an die Menschen zu gewöhnen. Das Ziel: Ab November 2016 soll eine aus 20 Exemplaren bestehende Gemeinschaft für eine überschaubare Anzahl von Besuchern zugänglich sein. Die Flachlandgorillas leben im Wald von Doussala im Moukalaba-Doudou-Nationalpark im Westen Gabuns.

Die Habituierung von Gorillas ist ein langwieriges Unterfangen, das mindestens einen Zeitraum von fünf Jahren in Anspruch nimmt. Schon seit einigen Jahren dürfen Besucher den Habituierungsprozess unterstützen und die Wissenschaftler auf ihre Pirschtouren durch den Wald begleiten. Bisher mussten sie sich allerdings mit sehr flüchtigen Begegnungen mit den Flachlandgorillas begnügen – die Tiere konnten bislang meist nur gerochen, aber nicht gesehen werden. Mit dem Abschluss der Habituierung dürfte sich das aber ändern. Geplant sind ähnliche Gorillatrekkings wie die im Odzala-Nationalpark des Nachbarlandes Kongo.

Kundenfeedback

This element has not been rated yet.

Sie mögen Gesellschaft?

Dann halten Sie Ausschau nach unseren fertigen Reiseangeboten.

Sind Sie ein Individualist?

Schneiden Sie Ihr ganz persönliches Abenteuer nach Maß mit unserem Reiseplaner.

Individualreise planen

Sie wissen noch nicht ganz genau, was Sie wollen?

Warten Sie nicht ab und greifen Sie jetzt zum Telefon. Wir beraten Sie gerne.

Kontakt

Werden Sie Empfänger unserer Bushpost und erhalten Sie inspirierende Ideen für Ihre nächste Reise in die Natur. Es kostet nichts!