Planeta Verde
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Infos

Eine Reise nach Madagaskar ist kein gewöhnlicher Urlaub. Das Land im Ozean gilt schon lange als Eldorado für Forscher und Naturliebhaber aus aller Welt. Die Vielfalt an Flora und Fauna ist einmalig und kann auch nicht von den Regenwäldern in Südamerika überboten werden. Nicht zu Unrecht wird Madagaskar wegen seiner Größe als sechster Kontinent benannt. Aufgrund seiner immensen Artenvielfalt und unvergleichlicher biologischer Vielfalt könnte der zweitgrößte Inselstaat der Erde genauso als Labor der Evolution bezeichnet werden. Grund dafür ist die Abgeschiedenheit der Insel, die sich vom afrikanischen Festland vor ca. 160 Millionen Jahren trennte.

Dieses Land fasziniert durch seine Vielfalt. Vielfältige Landschaften, vielfältige Tier- und Pflanzenarten, vielfältige Menschen, vielfältige Traditionen. Die kapriziöse Natur scheint hier merkwürdige Formen angenommen zu haben. Lemuren sind ohne Zweifel die bekanntesten Bewohner Madagaskars. Hier leben etwa 30 verschiedene Arten dieser Halbaffen, die nur auf Madagaskar vorkommen. Chamäleons sind mit 60 Arten auf Madagaskar vertreten, mehr als sonst wo auf der Welt.

Wie ein Chamäleon, das seine Farbe verändert, ist auch Madagaskar. Eine einzige Reise nach Madagaskar gleicht einer kleinen Weltreise, ist aber bei weitem nicht genug, um alle Facetten dieses vielfältigen Landes zu erforschen.

Wann und wohin sollten Sie reisen, wenn Sie folgende Attraktionen sehen möchten:

Sifakas

Wann? Mai bis November

Wo? Berenty-Reservat

Sifakas sind die absoluten Lieblinge von Madagaskar-Besuchern. Kein Wunder, denn ihr helles Fell verleiht ihnen ein wahres Plüschtieraussehen. Mit grazilen Sprüngen, die eine Distanz von bis zu 10 Metern überwinden können, bewegen sich diese ausgesprochenen Sprungkünstler von Baum zu Baum, ohne den Boden mit seinen lauernden Gefahren berühren zu müssen. Dabei wird der lange Schwanz zur Stabilisierung wie ein Ruder eingesetzt.

Ringelschwanzmakis

Wann? Mai bis November

Wo? Isalo-Nationalpark, Andringitra-Nationalpark

Ringelschwanzmakis oder Kattas sind weit verbreitet. Ihren Namen erhielten sie wegen ihrer auffallenden schwarzweißen Schwänze. Bei dieser Lemurenart dominieren die Weibchen die Familienverbände, denen bis zu 40 Tiere angehören. Kattas sind ausgesprochene Sonnenanbeter. Morgens, wenn die ersten Sonnenstrahlen die Baumkronen berühren, können Sie die niedlichen Tiere beobachten, wie sie der Sonne zugewandt alle Viere ausstrecken, um möglichst viel von den wärmenden Strahlen aufzunehmen. Im wild zerklüfteten, von Wind und Wasser geformten Isalo Nationalpark im Zentrum des Landes fühlen sich Kattas zuhause. Mit einem Labyrinth aus tiefen Schluchten, bizarren Felsformationen und kargen Ebenen erinnert das Isalo Massiv an eine echte Westernlandschaft.

Aye Ayes

Wann? Mai bis November

Wo? Aye-Aye Island, Mananara

Zu den seltsamsten Geschöpfen Madagaskars zählt der Aye Aye. Auf der Hauptinsel ist das halb wie ein Affe, halb wie eine Fledermaus aussehende Geschöpf, ein Überbleibsel der prähistorischen Vorzeit, so gut wie ausgestorben. Die Vernichtung seines Lebensraums ist die Hauptursache für den Untergang dieser extrem selten gewordenen Art, die für die Einheimischen lange Zeit als „Fady“ - als Tabu - und daher als unberührbar galt. Einige Exemplare wurden auf einer Privatinsel nahe Mananara an der Ostküste angesiedelt, wo sie einen neuen und sicheren Lebensraum gefunden haben.

Chamäleons

Wann? September bis November

Wo? Überall, besonders gut im Amber-Nationalpark

Diese Meister der Verwandlung sind mit 60 Arten auf Madagaskar vertreten, mehr als sonst wo auf der Welt. Vielleicht deshalb, weil die Madagassen jede Begegnung mit diesen Tieren scheuen, denn sie sollen Unglück bringen. Mit geschultem Blick entdecken die Guides die Tarnkünstler in der dichten Vegetation. Der Amber-Nationalpark im Norden des Landes ist bekannt für seine Brookesia-Chamäleons, die kleinste Reptilienart der Welt.

Fossas

Wann? Mai bis November

Wo? Kirindy-Reservat

Madagaskars Halbaffen konnten dank des Umstandes so prächtig auf der Insel gedeihen, weil es auf Madagaskar keine größeren Räuber gibt. Nur die Fossa, ein katzenähnlicher Räuber, stellen für die liebenswerten Lemuren eine ernste Gefahr dar. Fossas sind äußerst skurrile Tiere und in freier Wildbahn kaum möglich zu beobachten. Die sehr an Menschen gewohnten Fossas des Kirindy-Reservats im Westen des Landes haben allerdings eine Vorliebe für Essensreste der dortigen Kantine entwickelt und können manchmal sogar am hellichten Tag beim Durchwühlen der Mülldeponie beobachtet werden.

Buckelwale

Wann? Juli bis September

Wo? Sainte Marie

Alljährlich von Juli bis September versammelt sich eine große Anzahl von Buckelwalen um die Insel Sainte Marie vor der Nordostküste Madagaskars. Dort werben sie umeinander, paaren sich, bringen ihre Jungen zur Welt und ziehen sie groß. Die Akrobatik und die melodiösen Gesänge der Buckelwal-Bullen während ihrer Liebesspiele sind ein Spektakel. Neben den Walen besticht die größte aller Madagaskar vorgelagerten Inseln durch ihre von Kokospalmen umsäumten Bilderbuchstrände, die zum Verweilen einladen. Früher war Sainte Marie ein Schlupfwinkel der Piraten, später eine Insel der Verbannten. Erst in den letzten Jahren wurde sie von den Touristen wiederentdeckt und gilt seitdem unter Madagaskarkennern als die Trauminsel schlechthin.

Baobabs

Wann? Mai bis November

Wo? Menabe-Region

Die berühmte Allee der Baobabs nördlich von Morondava im wilden Westen des Landes liefert bei untergehender Sonne eine Postkartenkulisse unter dem rot glühenden Himmel. Der Affenbrotbaum ist sicher einer der merkwürdigsten Bäume auf unserem Planeten und mit fünf endemischen Arten ist Madagaskar ganz offensichtlich sein Zuhause. Das Erstaunliche daran ist: Diese Wasser speichernden Bäume können sogar bis zu drei Jahre ohne Regen überstehen.

Reisezeit

Madagaskar kennt eigentlich nur zwei Jahreszeiten: die Trockenzeit und die Regenzeit.

Die Regenzeit dauert etwa 5 Monate (von Dezember bis April). Aber auf einer so großen Insel wie Madagaskar, die ganz unterschiedliche klimatische Zonen kennt, ist Regenzeit nicht immer gleich Regenzeit. Während es im Westen der Insel sehr kräftig regnet und sich im Osten sogar manchmal verheerende Orkane bilden, ergießt sich der Regen mit nicht so viel Wut über den Norden des Landes und der Süden (die trockenste Region Madagaskars) bleibt sogar - Regenzeit hin oder her - fast trocken. Auf der beliebten Touristeninsel Nosy Be sind die Regenfälle sogar bis auf eine kleine Zunahme der Intensität während der Regenzeit ziemlich gleichmäßig über das ganze Jahr verteilt. Im Osten muss man das ganze Jahr über mit viel Regen rechnen.

Die Trockenheit geht von Mai bis November. Auf dem Hochplateau von Tana bis Fianarantsoa auf 1.300 m über dem Meeresspiegel sind die Winternächte kalt, bis +5° C, und in Antsirabe wird es sogar frostig kalt. Tagsüber herrschen angenehme 25° C. Ab Oktober beginnt das Thermometer merklich zu steigen. Insbesondere an der West- und Südküste wird es sehr heiß.

Viele Reptilienarten halten eine Art Winterschlaf in den kälteren Monaten Juli und August. Aus Sicht der Tierbeobachtung sind September, Oktober und November daher die drei besten Monate für einen Besuch auf der roten Insel. Diese sind aber auch am begehrtesten! Die Unterkunftskapazitäten sind sehr beschränkt und Sie sollten rechtzeitig planen, um die Unterkunft Ihrer Wahl zu sichern.

Reisekosten

Madagaskar ist mit einer Palette von Unterkünften unterschiedlicher Preisklassen an sich kein teures Reiseland. Die größte Ausgabe auf einer Madagaskar-Reise verursachen zweifellos die preisintensiven internationalen Flüge. Zur Zeit fliegen nur Air France und Air Madagascar direkt ab Europa nach Antananarivo. Vielleicht der Konkurrenzmangel - und natürlich auch die große Entfernung - führen dazu, dass Sie unter 1.000 € (und häufig sind es viel mehr) in der Hauptreisezeit kaum einen Flug nach Madagaskar bekommen. Für Sparfüchse sind Flugkombinationen mit mehr als einem Zwischenstopp überlegenswert (z. B. mit Turkish Airlines.)

Dazu kommt, dass Madagaskar ein riesiges Land ist, in dem Sie ohne Inlandsflüge nicht auskommen, wenn Sie die interessantesten Gebiete erkunden möchten. Air Madagascar ist als einzig operierende Airline nicht nur sehr unzuverlässig (nicht ohne Grund wird sie spöttisch „Fly maybe“ genannt), sondern auch sehr teuer. Bei zwei Inlandsflügen allein kommen schon schnell weitere 500 € auf der Ausgabeliste zusammen. Die Inlandsflüge auf ein Minimum zu reduzieren - zweimal fliegen ist das Maximum, was wir Reisenden angesichts der

Unzuverlässigkeit der Airline anraten - hilft, das Budget zu schonen.

Fertige Reiseangebote

Madagaskar: Der Norden

Madagaskar: Der Norden

Madagaskar hat wahrscheinlich die höchste Artenvielfalt weltweit. Darüber hinaus sind 85% der Pflanzen, 39% der Vögel, 91% der Reptilien, 99% der Amphibien und 100% der Lemuren hier endemisch, kommen also weltweit nur auf der dieser Insel vor. Der Grund: Seit dem Au...

Baobabs und Lemuren auf der Süd- und Westroute

Baobabs und Lemuren auf der Süd- und Westroute

Die Geschichte Madagaskars begann vor mehr als 160 Millionen Jahren, als sich die Insel vom afrikanischen Kontinent löste. Säugetiere gab es damals auf unserer Erde noch nicht, sie entwickelten sich erst 100 Millionen Jahre später. Deshalb fehlen auf Madagaskar die typischen afrikanischen Tier...

Nachrichten

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Kundenfeedback

Madagaskar-Reise: 27.07. - 16.08.2017

Hi Cristina,

this has been the best holiday we've ever been on. We loved Madagascar; the people, the adventure and above all else the wildlife. We can't wait to return!

You were fantastic in the planning and advice at the start and also help whilst we were in Madagascar - really brilliant and I'd like to thank you again.

Daniel Trim

Madagaskar der Norden: 16.07. – 05.08.2017

Sehr geehrte Frau Sanchez,

es war ein tierisch tolles Abenteuer in Madgaskar, das wir nicht vergessen: Ein Photo eines Fossas ist als neues Hintergrundbild auserkoren worden.
Im Kollegenkreise berichteten wir von der fantastischen Reise in ein hoffentlich noch lange tierreiches Land, von wunderbaren Erlebnissen mit Tieren, aber auch von der tollen Unterstützung Ihrerseits bei der Planung der Reise. Einigen Neugierigen habe ich schon Planeta Verde weiterempfohlen für tolle (Natur-) Reisen.

Wenn es denn soweit ist bei der Planung weiterer Reisen, kommen wir auch gerne wieder auf Sie zu.

Freundliche Grüsse
Th. Lehmann

Freundliche Grüsse

Th. Lehmann

Madagaskar-Reise: 01.11. – 18.11.2015

Liebe Frau Sanchez,

vielen Dank für den wunderschönen Urlaub auf Madagaskar!!!!!

Ich bin jetzt schon wieder zwei Wochen auf Arbeit und schwebe immer noch auf Wolke sieben.

Die Reise in den Norden von Madagaskar war einfach nur traumhaft.

Vielen Dank!

Christore Palitzsch

Madagaskar-Reise: 07.09. – 22.09.2013

Sehr geehrte Frau Sanchez,

insgesamt eine sehr abwechslungsreiche Reise mit vielen unterschiedlichen Eindrücken und Erlebnissen.

Die lokale Reiseagentur arbeitete zuverlässig und gab geänderte Abflugzeiten rechtzeitig durch und organisierte zeitgerecht alle Transfers.

Unser Reiseführer im Norden und in Tana (Hariniaina) sprach perfekt deutsch, war sympathisch und ein angenehmer Reisebegleiter der alles perfekt organisierte.

Die Unterkünfte waren alle gut.

Herzlichen Dank für die Organisation

Christiane und Manfred Reichert

Madagaskar-Reise: 04.09. – 26.09.2014

Sehr geehrte Frau Sanchez,

die bei Ihnen gebuchte Madagaskarreise im vergangenen September haben wir nicht nur gesund, sondern auch begeistert überstanden (das lokale Büro half im letzten auftauchenden Problem, dem Streik unserer Rückreisegesellschaft Air France, souverän aus), nun also etwas spät aber trotzdem Kompliment und Dank an Sie für die gute Organisation.

Wir wünschen Ihnen erfolgreiche Vermittlung weiterer Madagaskarreisen!

Mit freundlichem Gruß,

Gunther Mair

Madagaskar-Reise: 01.11. – 18.11.2015

Liebe Frau Sanchez!

Wieder zurück aus Madagaskar, möchten wir Ihnen gerne ein kleines Feedback zu unserer Urlaubsreise geben.

Dieser Urlaub war absolut einzigartig und ist mit keinem anderen unserer Urlaube zu vergleichen. Wir nehmen so viele positive, unvergessliche und beeindruckende Momente mit, dass wir einfach nur begeistert sind. Die Organisation Ihrer Reise war sehr gut und wieder einmal richtig überlegt und super durchdacht. Durch unsere Guides vor Ort erfuhren wir so viel über das Land Madagaskar, die Tiere, seine Menschen und deren Bräuche, dass eine intensivere Art des Urlaubes kaum möglich ist. Danke für die viele Mühe der perfekten Organisation! Auch die Auswahl der Hotels war super getroffen und durch die Rund-um-Verpflegung waren wir bestens versorgt.

Es war der bisher körperlich anstrengendste Urlaub, den wir je unternommen haben, aber auch mit der beeindruckendste und abenteuerlichste.Flexibilität und Offenheit, ebenso wie Luxusverzicht und Toleranz sind für diese Reise absolut notwendig, denn in Madagaskar sind die Maßstäbe anders gesetzt. Angefangen bei der madegassischen Fluggesellschaft, die inzwischen den Beinamen Maybe Air trägt ( Flüge werden einfach gestrichen oder sind überbucht) , den Camps/Lodges/Hotels bis hin zu der Infrastruktur. Aber wer sich darauf einlässt wird mit so viel Herzlichkeit, Freude und einmaligen Abenteuern belohnt, dass der Urlaub unvergesslich bleibt. So erging es uns auf jeden Fall ...

Danke an Antonio, Eugen, Charlie, Ursula und natürlich Planeta Verde, insbesondere an Sie Frau Sanchez!

Mit lieben Grüßen

Familie Meyer

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