Planeta Verde
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Planeta Verde

Namibia

Warum

Spektakuläre Wüstenlandschaften, die größten Dünen der Welt, Wüstenelefanten und Wüstennashörner, Geisterstädte, ursprüngliche Himba-Dörfer.

Wann

Mai bis Dezember

Namibia ist für viele Besucher ein fantastisches Reiseland

Wenn man Namibia mit nur einem einzigen Wort beschreiben müsste, wäre dies zweifellos „menschenleer“. Nach Grönland und der Mongolei ist Namibia das am dünnsten besiedelte Land der Welt. Nur die wichtigsten Touristenattraktionen von Etosha und Sossuvslei verzeichnen große Besucherzahlen. In den abgelegenen Teilen von West- und Südnamibia können Sie buchstäblich tagelang fahren ohne einem anderen Fahrzeug zu begegnen.

Man kann die unendliche Weite und Einsamkeit Namibias einfach nur lieben. Aber natürlich wäre dies allein kein Grund, die lange Reise anzutreten. Das Land wartet mit einigen der weltweit wunderschönsten Wüstenlandschaften auf, profitiert vom langen deutschen Erbe mit einer sehr gut ausgebauten Infrastruktur und ist aufgrund des trockenen Klimas praktisch malariafrei, was insbesondere für Familien mit Kleinkindern anziehend ist.

Namibia schützt sein einzigartiges Naturerbe gut. 15% der Landesfläche, mit 124.000 km² viermal so groß wie Belgien, wurde zum Nationalpark erklärt. Wenn man die unter privatem Besitz errichteten Schutzgebiete hinzurechnet, sind es sogar unglaubliche 25 %.

Warum wir Namibia lieben

Perfektes Reiseland für Selbstfahrer

Perfektes Reiseland für Selbstfahrer

Namibia ist kein typisches Safariland: Gut ausgebaute Straßen und eine hervorragende Infrastruktur machen das Land zu einem idealen und unkomplizierten Ziel für Selbstfahrer, die das Land für relatives kleines Geld und ohne vorherige Erfahrung erkunden können. Eine große Zahl von guten und bezahlbaren Unterkünften macht das Leben auch für Selbstfahrer leicht. So wird auch die Reisekasse verschont.

Wüste, Wüste und mehr Wüste

Wüste, Wüste und mehr Wüste

Wüste ist das Wort, das Namibia am nächsten kommt. Am höchsten Punkt einer der größten Dünen der Welt, zu Fuß durch die Wüstenlandschaft um die Stadt Swakopmund auf der Spur der kleinen Wüstenbewohner, bei einem Panoramaflug mit einer Cessna über das Wüstenmeer der Diamanten-Küstenlinie oder bei einem Spaziergang durch die verwahrlosten Straßen einer verlassenen Geisterstadt: Die Wüste ist in Namibia ganz allgegenwärtig. Fans von kargen und kontrastreichen Landschaften haben ihr Traumziel gefunden.

An die Wüste angepasste Tierwelt

An die Wüste angepasste Tierwelt

Und wo Wüste ist, gibt es auch Leben, das an die Ödnis angepasst ist. In Namibia gibt es an die Wüste angepasste Elefanten und Nashörner und auch die kleinen Tiere, verborgen unter einem Meer aus Sand. Denn auch wenn es oberflächig alles ziemlich verödet aussieht, unter dem Sand wimmelt es nur so vom Leben. Geduldige Menschen mit einem Interesse für die kleineren Kreaturen dieser Erde werden reichlich belohnt.

Reisekosten

Namibia ist ein für afrikanische Verhältnisse relativ günstiges Reiseziel. Wie kaum ein anderes Land unterhalb der Sahara eignet sich Namibia wunderbar als Ziel für Selbstfahrer. Die Tatsache, dass man im eigenen Wagen unterwegs ist und keinen Fahrer benötigt, reduziert die Ausgaben erheblich.

Die oft riesigen Entfernungen dürfen Sie bei der Reiseplanung allerdings nicht unterschätzen. Häufig wird eine ganze Tagesfahrt benötigt, um von A nach B zu gelangen. Um nicht sofort zum nächsten Ziel zu hetzen, sollten Sie sich mindestens einen Tag (besser zwei Tage) Zeit nehmen, um eine neue Gegend zu erkunden. Zwei Wochen sollten als Minimum eingeplant werden, um die klassische Route mit Etosha, Damarald und Sossuvslei zu fahren. Für Namibia stimmt die alte Weisheit „weniger ist mehr“ besonders stark.

Eine Vielzahl von Lodges der mittleren Preisklasse ist über die Zeit entstanden, viele Farms wurden in Gästeherbergen umgewandelt und machen die Preiskonkurrenz groß, was sich auf für Afrika sehr günstige Übernachtungspreise auswirkt.

Wie ist das Wetter in Namibia in...

Infos

Aufgrund seiner enormen Größe weist Namibia ein kompliziertes Klima auf und es lohnt sich, die Klimatabellen zu studieren, um sich die besten Erlebnisse für eine Reise zu sichern. Wir fassen zusammen:

Januar - April: Die Regenzeit

Die Regenzeit bricht aus. In einem derartigen trockenen Land wie Namibia ist allerdings Regenzeit nicht mit strömendem Regen gleichzusetzen. Nur der Nordosten des Landes erlebt eine richtige Regenzeit, wobei praktisch das restliche Land weitgehend trocken bleibt. Im Etosha treibt der Überfluss an Wasser die Tiere auseinander und die Tierbeobachtung wird schwierig. Dies gilt ebenso für den Caprivi-Streifen.

Der Nordwesten, Westen und Süden des Landes sind weitgehend regenfrei und behalten ihr sonniges Wetter bis auf den typischen morgendlichen Nebel an der Küste. Das Kaokoveld, das Damaraland und Twyfelfontein sind dem Regen etwas mehr ausgesetzt und können gelegentliche Schauer sehen. Die trockenen Flußbetten können binnen Stunden schnell überfluten, was das Fahren durch die Wildnis noch abenteuerlicher macht.

Die Touristenzahlen sind in dieser Jahreszeit sehr niedrig. Ein 4x4 ist für Reisen in dieser Zeit vonnöten.

Aufgrund der nicht idealen Bedingungen für Tierbeobachtungen raten wir von Reisen in dieser Jahreszeit ab.

Mai-Juni: Frühling

Der Regen lässt Ende April nach und die Temperaturen beginnen nachts merklich zu sinken. Tagsüber herrschen aber angenehme Tagestemperaturen von um die 30° C.

Die Tiere in Etosha und Caprivi kehren zu den Wasserstellen zurück und es ist eine gute Zeit, sich im östlichen und zentralen Teil der Etosha-Pfanne aufzuhalten. Sonst ist das Wetter in den restlichen Landesteilen ideal und der Besucherstrom sehr niedrig, was unglaublich anziehend ist.

Bei ungewohnt viel Regen in den Monaten davor kann eine Grasdecke den Wüstensand bedecken, was sich nicht unbedingt zum Vorteil für den eifrigen Fotografen auswirkt, der die charakteristische rötliche Wüstenfarbe aufnehmen möchte.

Juli – Oktober: Hauptreisezeit

Es ist Winter in der südlichen Halbkugel und mit dem Ferienbeginn in Europa und Amerika bricht die Hauptreisezeit in Namibia an. Nachts wird es aber kalt, nicht selten mit Frost. Tagsüber ist es angenehm warm und trocken.

Die Tiere in Etosha sind immer mehr an den zentralen Wasserstellen anzutreffen. Der Park beginnt sich mit Tieren (und mit Gästen!) zu füllen.

Trockenes, optimales Reisewetter, große Tierdichte und Schulferien machen Namibia zu einem beliebten Reiseland in dieser Jahreszeit. Die Verfügbarkeit in den beliebten Parks (Sossuvslei, Etosha) kann zu einer schwierigen Angelegenheit werden, eine sehr rechtzeitige Planung von 8-9 Monaten im Voraus ist nötig, um Kapazitäten zu sichern. Die Touristenzahlen erreichen insbesondere gegen Ende Juli bis August Spitzenwerte. Sie sollten nach Möglichkeit diese Zeit meiden.

Reisen Sie stattdessen lieber während der ersten Juli-Hälfte oder dann wieder ab September, um den großen Touristenstrom zu umgehen. In den Monaten September und Oktober dürfte man zwar noch viele Touristen finden, insbesondere in Etosha und Sossvuslei, allerdings nicht mehr so viele wie in den zwei Monaten zuvor. Auf den Rückgang der Besucher folgt ein allmähliches Steigen der Temperaturen.

Aufgrund der exzellenten klimatischen Bedingungen und der moderaten Touristenzahlen sind die Monate September und Oktober unsere Lieblingsmonate für eine Namibia-Reise.

November-Dezember: Der Übergang zur Regenzeit

November markiert den langsamen Übergang zur Regenzeit. Temperaturen und Luftfeuchtigkeit steigen, die Tierkonzentrationen in Etosha lösen sich langsam auf, die Regenwahrscheinlichkeit in Otjiwarongo, Etosha und Caprivi steigt. Die Aussicht auf Regen tendiert im Rest des Landes hingegen gegen Null.

Je mehr die Nebensaison voranschreitet, desto mehr gehen die Besucherzahlen zurück. Bis auf Etosha und Sossuvslei weist Namibia nur wenige Besucher auf, was sich sehr positiv auswirkt.

Insgesamt sind die Monate November und Dezember für eine Reise nach Namibia durchaus überlegenswert.

Fertige Reiseangebote

Namibia: Farbenspiel der Lichter

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Namibia ist für viele Besucher ein fantastisches Reiseland. Nicht nur die unendliche Weite der Etosha-Pfanne, die raue See vor der Skelettküste, die endlosen Dornensavannen, die bizarren Landschaften, die vielen wilden Tiere, sondern auch die Gastfreundschaft der Ei...

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