Planeta Verde
{{loadArea('68','Botswana');}}

Infos

In Botswana ist vieles anders als anderswo. Hier leben zum Beispiel weit mehr Tiere als Menschen. Insgesamt 30 % der gesamten Landesfläche stehen unter Naturschutz, ein beträchtliches Areal aus Savanne und Grasland, das einen Lebensraum für die mehr als 160 verschiedenen Säugetierarten, die Botswana zum zweifellos besten Safariland Afrikas machen. Giraffen, Zebras, Flusspferde, Kaffernbüffel, Servale, Hyänen, Afrikanische Wildhunde, Gazellen, Erdmännchen, Löwen, Nashörner und einige Affenarten, wie Paviane, Meerkatzen und Galagos… die Liste der hier vorkommenden Tierarten ist lang, sehr lang.

Die Regierung in Gaborone ist seit Jahren bemüht, die best möglichen Lebensbedingungen für die Fauna zu schaffen. Und dies hat sich ausgezahlt. Das Land kann sich zum Beispiel über eine der größten Elefanten-Populationen weltweit rühmen. Nicht weniger als 100.000 Dickhäuter streifen im Grenzgebiet zu Namibia und Simbabwe.

Die eingeführten Umweltschutzmaßnahmen sollen natürlich keine altruistischen Zwecke erfüllen. Die Botswaner haben in seiner einzigartigen Tierwelt eine weitere Diamantengrube erkannt. Botswana hat sich zum Ziel Nummer eins im Safaritourismus etabliert und das aus gutem Recht: Eine Safari durch dieses dünn besiedelte Land ist von großartigen Tierbegegnungen geprägt, die ihresgleichen suchen.

Beste Reisezeit

Mit zwei Dritteln der Landesfläche von der Kalahari-Wüste eingenommen, überrascht es niemanden, dass das Klima Botswanas überwiegend heiß und trocken ist.

Die Trockenzeit, in der praktisch kein Niederschlag fällt, beginnt im April/Mai und endet Mitte November. Von Juni bis August herrscht Winter auf der südlichen Halbkugel: Die Tage sind stets sonnig und sogar nachts bei Temperaturen von manchmal 6 °C recht kühl. September/Oktober markieren den Übergang zur sommerlichen Regenzeit: Das Thermometer steigt abrupt an und Tageshöchsttemperaturen von bis zu 40 °C werden zur Regel. In den ersten Novemberwochen wird es unausstehlich heiß, die Wasserlöcher schrumpfen zu einem Minimum oder verschwinden gar komplett, die Tierwelt leidet stark unter dem Wassermangel und der Hitze.

Der Regen ist ab der zweiten November-Hälfte zu erwarten und bringt den von Durst geplagten Tieren die lang ersehnte Erlösung. Der Niederschlag tritt oft unregelmäßig, unvorhersehbar und oftmals nur regional auf. Auf die kräftigen Schauer folgt häufig Sonnenschein. Die Tiere genießen diese Zeit des Überflusses und zerstreuen sich in der weitläufigen Wildnis.

Das größte Interesse am Zyklus Trockenzeit/Regen des Klimas in Botswana ist zweifellos seine Auswirkung auf die migratorischen Abläufe der Tiere. Aus Erfahrung bieten die trockenen Monate von Juli bis September die günstigsten Bedingungen für die unübertrefflichen Tierbeobachtungen, die Botswana zum Safariziel Nummer eins katapultiert hat: Die großen Pflanzenfresser-Herden strömen aus der Kalahari-Wüste ins Delta, die Regionen von Linyanti und Savuti füllen sich mit Elefanten, die alljährliche Flut hat das Okavango-Becken erreicht und die angenehmen Tagestemperaturen machen das einmalige Safari-Erlebnis in den Naturschutzgebieten Nordbotswanas zu einem unvergesslichen Genuss.

Das ist auch die Hochsaison: Lodgepreise schießen mit Preisen ab 700 USD pro Nacht und Person in die Höhe, die landwärts zugänglichen Parks von Moremi und Chobe platzen dank der Besuchermengen aus allen Nähten.

Der Antritt der Regenzeit Mitte November löst eine große Tiermigration aus: Unzählige Zebras, Gnus, Büffel und Elefanten machen sich auf den Weg in die grün werdenden Ebenen der südlicher gelegenen Kalahari-Wüste und bilden die zweitgrößte Tierwanderung nach der Gnumigration in der Serengeti.

Nebst dem Einfluss des Regens spielen die Wasserstände des Okavango-Deltas wohl den größten Faktor in der Entscheidung über die Standorte für eine Safari durch Botswana. Jedes Jahr löst die Regenzeit in Angola ein natürliches Phänomen aus, das weltweit einzigartig ist. Die Flutwellen aus dem in Angola entspringenden Okavango-Fluss versickern in der Kalahari-Wüste und bilden das größte Binnendelta der Welt. Im Mai beginnt sich der Westen des Deltas mit Wasser zu füllen. Die Ankunft von vielen Letschwe-Antilopen kündigt den Beginn der Blütezeit des Deltas an. Im Juli reicht die Flut bis an den östlichen Rand des Deltas. Die Zeit der berühmten Ausflüge mit den Mokoros (Einbaumboote) ist angebrochen. Überall im Delta wimmelt es von Leben. Ab September beginnen die Wassermassen aufgrund der höher werdenden Hitze langsam zu verdunsten. Die Flut bildet sich, bis auf wenige Wasserrinnen, Anfang November zurück. Nur der Pfannestiel und der nördliche Bereich des Deltas tragen permanentes Wasser und ermöglichen das ganze Jahr über wassergebundene Aktivitäten.

Wann ist also die beste Jahreszeit für eine Safari durch Botswana?

Nun, zweifellos ist die Zeit von Juli bis September die allerbeste, mit Tierbeobachtungen, die ihresgleichen suchen. Nur gehört Botswana zu den teuersten Reisezielen der Welt. Wenn Sie also das Land im südlichen Afrika während dieser Zeit besuchen möchten, müssen Sie bereit sein, ein großes Vermögen auszugeben.

Weniger preisintensive Monate sind Juni und Oktober. Die Tierbeobachtung bleibt in diesen Monaten weiterhin exzellent und man profitiert von kleinen Preisnachlässen, die bei dieser Preisordnung viel ausmachen können. Mai ist ebenfalls ein überlegenswerter Monat, allerdings kann es eventuell zu früh für die Flut im Delta sein.

Übersicht nach Monaten

Dezember-April

Dies ist die sogenannte „green season“. Mit der grünen Jahreszeit werden Regen und niedrige Lodgepreise verbunden. Allerdings muss man sich unter „Regenzeit“ keinen lang anhaltenden, stromartigen Regen vorstellen. Schließlich ist über die Hälfte Botswanas eine Halbwüste, in der höchstens 400 mm Niederschlag im Jahr fallen. Das bedeutet also, dass eine Safari durch Botswana in der Regenzeit kaum von Regen geplagt wird.

Mit dem Einzug des Regens ziehen die großen Tierherden von den permanenten Gewässern des Okavango-Deltas und des Linyanti-Gebiets in die umliegenden Mopane-Wälder. Die Kernbereiche des Deltas leeren sich, nur die Populationen von nicht-migrierenden Tieren bleiben zurück. Aufgrund der verringerten Tierdichte werden die Safari-Erlebnisse demnach weniger spannend als zur Trockenzeit, auch wenn diese stets vergleichbar mit den Erlebnissen in anderen bekannten afrikanischen Naturschutzgebieten sind. Darüber hinaus ist die Landschaft wunderschön grün und die durchgängig geöffneten Camps sind imstande, lohnende Safaris zu bis zur Hälfte reduzierten Preisen anzubieten. Diese ruhige Jahreszeit wird insbesondere von Botswana-Kennern bevorzugt, die die Höhepunkte der Trockenzeit schon erlebt haben und die Vorzüge schätzen, die einmalige Wildnis des Okavangos mit kaum jemandem zu teilen.

Eine größere Tierdichte in der grünen Jahreszeit bergen die weitläufigen Ebenen des Central-Kalahari-Game-Reservats, des Nxai-Pan-Nationalparks und der Makgadikgadi-Salzpfannen. Diese verwandeln sich unter dem Regen in ein frisches Grasmeer: ein Magnet für unzählige Pfanzenfresser, die hier aus allen Himmelsrichtungen hineinströmen. Eine Safari von Dezember bis April führt Sie in jedem Fall dorthin und sollte mindestens zwei dieser tierreichen Gebiete einschließen.

Mai-Juni

Die Monate Mai und Juni markieren eine Art saisonelle Übergangszeit. Die Regenzeit kommt zu einem Ende, der Westen des Okavango-Deltas beginnt sich mit Wasser zu füllen und Herden von Letschwe-Antilopen durchwaten die Wasserkanäle des Deltas. Mai und Juni ist auch die Zeit der Sprösslinge: Viele Tiere bekommen ihren Nachwuchs in dieser Zeit. Ein ganz besonderes Highlight stellt zum Beispiel die Geburt der Wildhund-Welpen in der Linyanti-Konzession dar.

Die Herbivoren-Herden kehren im Laufe dieser Monate langsam in die Feuchtgebiete des Deltas und der nördlichen Sumpfgebiete von Savuti und Linyanti zurück. In besonders trockenen Jahren, wie es in der Vergangenheit meist der Fall war, passiert dies schon Anfang Mai. Daraus resultieren hervorragende Tierbeobachtungen von derselben Qualität wie die der Monate Juli bis September. Doch wie die Wetterverhältnisse in dieser Übergangszeit wirklich sind, bleibt immer ungewiss. Hält der Regen länger als gewohnt an, so werden sich die großen Herden länger in den Prärien der Kalahari aufhalten. Um beide Fälle abzudecken, sollte eine Safari im Mai mindestens eins der Wüstengebiete einschließen. Ab Juni steigen die Chancen, dass die Migration zum größten Teil zurückgekehrt ist.

Mai und Juni gelten als Geheimtipp für Botswana: Die Lodgepreise sind um einiges höher als während der Nebensaison, aber dennoch bei weitem nicht so teuer wie in der Hauptreisezeit von Juli bis September. Die Qualität der Tierbeobachtung ist ausgezeichnet und überragt die von vielen anderen bekannten afrikanischen Reservaten. Insbesondere der Juni ist einer unserer bevorzugten Monate für eine Botswana-Safari.

Juli-September

Juli markiert den Höhepunkt der Trockenzeit. Die Temperaturen sind angenehm, nachts kann das Thermometer in der ersten Hälfte dieser Periode deutlich sinken. Es ist gleichzeitig die Hauptreisezeit für Botswana. Die Safari-Erlebnisse boomen. Gäste fühlen sich angezogen von den vielen Tierherden, die die Feuchtgebiete des Okavangos und Linyantis in großen Zahlen aufsuchen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Camps aber auch am teuersten, Durchschnittspreise von 700 USD – 1.000 USD pro Person und Nacht sind in den Kernzonen der lohnendsten Schutzgebiete die Regel.

Eine Safari in dieser Jahreszeit konzentriert sich vor allem auf die beliebten Naturschutzgebiete Okavango, Savuti und Linyanti. Meist bringt die Kombination von Locations verschiedener Charaktere (Wassercamps mit Schwerpunkt auf Mokoro-Fahrten und Landcamps mit Schwerpunkt auf Pirschfahrten) das beste Resultat, um ein Rundum-Safari-Erlebnis zu garantieren.

Auch wenn die Salzpfannen von Makgadikgadi kaum noch Tiere beherbergen, empfehlen wir bei längeren Safaris ab 10 Übernachtungen ebenfalls einen Besuch. Die Übernachtung unter freiem Himmel in der Nwetwe-Pfanne, das Düsen mit einem Quad durch die Wüste und die hier lebenden Gruppen von Erdmännchen sorgen für spektakuläre Erlebnisse, an die man sich lange erinnert.

Oktober-November

Diese Zeit markiert den Übergang zwischen der Trockenzeit und dem Beginn des Regens. Naturgemäß sind die Wetterbedingungen und die Bewegungen der Tiere nicht mehr so vorhersehbar wie in den Monaten davor. In einem durchschnittlichen Jahr tritt der Regen ab der zweiten November-Hälfte auf und löst eine sofortige Wanderung der Tierherden in Richtung Kalahari aus. Das bedeutet, dass man während des ganzen Oktobers dieselben spektakulären Tierkonzentrationen in den nördlichen Feuchtgebieten von Okavango, Linyanti und Savuti erwarten kann, allerdings nur bei bedrückender Hitze von bis zu 40 °C und einer höheren Luftfeuchtigkeit. Insbesondere Safaris in der ersten Oktober-Hälfte sollten weiterhin den Fokus auf diese Schutzgebiete legen.

Erst ab November beginnt das Wetter unstabiler zu werden. In Jahren, in denen es bereits früher zu regnen beginnt, können große Tierherden die Ebenen der Kalahari schon im November erreichen. Bei Safaris in diesem Monat empfehlen wir mindestens eines der drei Naturschutzgebiete in der Halbwüste der Kalahari zu besuchen.

Größter Vorteil in dieser Jahreszeit sind die sinkenden Preise der Camps in den Premium-Bereichen des Okavango und Linyanti. Natürlich machen nicht alle Camps das Ende der Hauptreisezeit bereits ab dem ersten Oktober mit einer Reduzierung der Preise bemerkbar. Einige Lodges jedoch schon, daher lohnt sich ein Lodge-Vergleich für Safaris in der ersten Oktober-Hälfte besonders, um nach Schäppchen zu jagen.

Top-Monate und beste Locations für Safari-Erlebnisse

Afrikanische Wildhunde

Wann? Juni

Wo? Lagoon Camp, Duma Tau Camp und Savuti Camp

Die meisten Gäste, die schon mehrmals auf Safari waren und die Big Five aus ihrer Liste gestrichen haben, haben es bei ihrer nächsten Safari auf die stark gefährdeten Wildhunde abgesehen, die besten Jäger der Welt.

Wildhunde führen ein stark nomadisches Leben in Rudeln von bis zu 30 Mitgliedern. Sie werden zudem wie bei uns einst die Wölfe als Konkurrenten der Menschen angesehen und werden demzufolge von Menschenhand gejagt und vergiftet. Ihr nomadisches Leben und die überlebensnotwendige Menschenscheu macht die Beobachtung von freilebenden Wildhunden sehr vom Glück abhängig. Nur in der Nachwuchszeit bleibt das Rudel bis zu zehn Wochen in der Nähe des Baus, bis die Welpen abgestillt werden. In dieser Zeit bestehen die besten Chancen auf eine Sichtung.

Einige privilegierte Botswana-Camps melden seit Jahren den Fund von Wildhund-Höhlen innerhalb ihrer Konzessionsgebiete mit der dazugehörigen Garantie, großartige Sichtungen afrikanischer Wildhunde anbieten zu können. Dazu gehören das Lagoon Camp, das Duma Tau Camp und das Savuti Camp, alle drei liegen im Linyanti-Gebiet.

Die Geburt der Wildhundwelpen ist ein sehr besonderes Ereignis, das viele Menschen anzieht. Eine rechtzeitige Buchung, häufig von bis zu einem Jahr im Voraus, ist ein Muss.

Löwen

Wann? Juni bis Oktober

Wo? Kwando-Konzession, Duba Plains

Löwensichtungen machen oft den Kern einer Pirschfahrt aus, schließlich will jeder einmal im Leben freilebende Löwen sehen. Es bedarf keiner großartigen Kunst, Safarigästen das Bild im Gras dösender Löwenrudel zu liefern. Die Kunst besteht darin, zu erkennen, wann die leeren Mägen der anmutigen Raubkatzen sie zu einer atemberaubenden Beutejagd treiben.

Das Miterleben einer Jagdszene wie aus dem Dokumentarfilm ist für viele das Ziel einer Safari. Nun, Löwen sind meistens nachtaktive Jäger. Alle privaten Konzessionen in Botswana bieten nächtliche Pirschfahrten fest im Programm an, deren Qualität von dürftig bis exzellent reicht. Am meisten möchten wir die herausragende Qualität der Nachtpirschfahrten aller vier Camps in der Kwando-Konzession im Osten des Okavango-Deltas hervorheben. Der Leidenschaft und dem außergewöhnlichen Einsatz der Guides ist es zu verdanken, dass man bei den angebotenen Nachtpirschfahrten die eigenen Erwartungen übertrifft.

Das Bild eines Rudels von Löwinnen, die am helllichten Tag einen Büffel entlang der Wasserkanäle des Deltas verfolgen, ist etwas, das man nie in seinem Leben vergessen wird. Solche einmaligen Beobachtungen können vor allem Gäste des Duba Plains im Nordwesten des Deltas erleben.

Leoparde

Wann? Juni bis Oktober

Wo? Kwando, Jao, Chitabe und Moremi

Genau wie Löwen, sind auch Leoparden nachtaktive Jäger, die sich tagsüber lieber auf Baumzweigen erholen.

Alle privaten Konzessionen in Botswana bieten Nachtpirschfahrten fest im Programm an, deren Qualität von dürftig bis exzellent reicht. Die Camps, die sich Leopardensichtungen während Nachtpirschfahrten am härtesten erarbeiten, sind Kwara und Lebala im Kwando, Tubu und Little Tubu Tree Camp in Jao und Chitabe Main Camp in Chitabe. Beide Mombo Camps auf Chief’s Island in Moremi sind aufgrund der ungewöhnlich zahlreichen Leopardensichtungen am Tag bekannt.

Mokoro-Fahrten

Wann? Mai bis September

Wo? Okavango-Delta

Das Mokoro ist ein traditionelles Einbaumboot mit Platz für bis zu zwei Personen, das von einem stehenden Bootsfahrer mit einem langen Pfahl vorangetrieben wird. Seit jeher sind Mokoros das Beförderungsmittel im Delta. Heute bilden Mokoro-Fahrten einen grundlegenden Bestandteil der Delta-Erfahrung und sind von einer Botswana-Safari nicht wegzudenken.

Während einer zwei- bis dreistündigen Mokoro-Fahrt wird man vom Mokoro-Fahrer, der auch als Guide fungiert, durch die Wasserkanäle des Deltas geleitet. Dies erlaubt einen sehr intimen Kontakt mit dem fragilen Ökosystem des Deltas. Dabei stehen allerdings die Begegnungen mit großen Säugetieren nicht im Vordergrund. Sichtungen von Elefanten ereignen sich manchmal, doch der Fokus liegt auf der kleinformatigen Fauna, insbesondere auf der eindrucksvollen Vogelvielfalt des Deltas, die auch unkundige Menschen beeindrucken wird, und natürlich auf der fantastischen Landschaft.

Die beste Zeit für eine Mokoro-Fahrt ist die Flutzeit von Mai bis September. Für die perfekte Okavango-Erfahrung kombiniert man am besten ein Wassercamp mit einem Landcamp.

Elefanten

Wann? Juni bis Oktober

Wo? Linyanti, Chobe und Okavango

Botswana ist das Elefantenland par excellence. Nicht weniger als 100.000 Dickhäuter streifen im Grenzgebiet zu Namibia und Simbabwe umher.

Häufig ereignen sich die aufregendsten Begegnungen mit den Dickhäutern direkt in den Camps. Als ultimatives Safari-Erlebnis gilt das Beobachten eines Elefantenbullen beim Grasen nur wenige Meter vor der Veranda des eigenen Zelts. Für einen Herzstillstand sorgt das nächtliche Geraschel von Elefanten, die direkt zwischen den Zelten umherspazieren und manchmal sogar den Rüssel in den Spülkasten der Toilettenspülung im Zelt stecken, um Wasser zu trinken (das passiert allerdings nur in den trockenen Gebieten zur Höhepunkt der Trockenzeit).

Alle guten Konzessionsgebiete im Okavango und Linyanti sind Heimat für große Elefantenpopulationen und viele Sichtungen im Camp sind die Regel. Insbesondere die Camps von Vumbura, Tubu Tree, Kwara, Lebala, Liyanti Savuti Camp und Duma Tau Camp sind bekannt dafür, intensive Begegnungen mit den Dickhäutern aus nächster Nähe anzubieten.

Outdoor-Übernachtungen

Wann? Juni bis Oktober

Wo? Nwetwe-Pfanne

Ohne einen Fokus auf Tierbeobachtung zu legen, sorgt der Besuch der Makgadikgadi-Salzpfannen in der Trockenzeit für eine wohltuende Erholungspause auf einer Safari durch Botswana. Hier rückt die majestätische Wüstenlandschaft deutlich in den Vordergrund: Eine endlos scheinende Öde aus hellbraunem Sand öffnet sich vor Ihren Augen unter dem dunkelblausten Himmel, den man sich nur vorstellen kann. Es ist wie ein riesiger Strand, nur ohne das Meer.

Ein Ausflug zur Nwetwe-Pfanne gehört zu den Must-Does einer ersten Botswana-Reise und bringt viel Abwechslung in eine Safari. Man rast mit einem Quad durch die Salzwüste, erzählt sich Geschichten am Lagerfeuer und nachts schläft man auf einer ausgelegten Matratze direkt auf dem Boden ein. Nur Sie, die Stille und die leuchtendste Milchstraße, die Sie je gesehen haben.

Zebra-Migration

Wann? Dezember bis März

Wo? Nxai Pan-Nationalpark, Makgadikgadi-Nationalpark, Central Kalahari-Game Reserve

Die Gnu-Migration aus der Serengeti ist sicher allen Tierliebhabern ein Begriff, doch kaum jemand weiß, dass sich jedes Jahr in Botswana die zweitgrößte Tiermigration auf dem afrikanischen Kontinent abspielt. Mit den ersten Regengüssen machen sich bis zu 15.000 Zebras und ihr Gefolge aus Gnus, Büffeln und Elefanten auf den Weg in Richtung Süden. Sie suchen die Ebenen der Kalahari-Wüste, die in dieser Zeit vom Regen in ein blühendes Grasmeer verwandelt werden.

Die Parks von Nxai Pan, Makgadikgadi und Central Kalahari-Game Reserve bergen in den nassen Monaten von Dezember bis März mehr Tiere als das Okavango und bilden so das offensichtliche Ziel bei einer Safari in dieser Jahreszeit.

Erdmännchen

Wann? Juni bis Oktober

Wo? Nwetwe-Pfanne

Ein Ausflug in die Nwetwe-Pfanne lohnt sich für alle, die eine Truppe dort wohnender Erdmännchen bestaunen wollen. Die quirligen Tiere sind einfach ein Muss und häufig die einzigen tierischen Geschöpfe, die man in dieser mondartigen Umgebung beobachten kann.

Erdmännchen

Wann? Eigentlich ganzjährig, doch in der Regenzeit von Dezember bis März ist die Vogelwelt am spektakulärsten.

Wo? Okavango-Delta

Das Okavango-Delta ist zweifellos die Top-Destination in Botswana für leidenschaftliche Ornithologen. In einem Land, das bis zu 580 unterschiedliche Vogelarten beherbergt, beginnt die Vogelbeobachtung bereits auf der Veranda des eigenen Zelts. Man muss nicht weit vom Camp-Gelände weggehen, um großartige Beobachtungen zu machen. Der Rest passiert dann an Bord eines Mokoros: Bindenfischeulen, Weißrückenreiher, Rotbauchreiher, Braunkehlreiher, Braunmantel-Scherenschnabel, Langzehenkiebitze, Braunbürzelamarante und eine Vielfalt von Störchen, Kranichen und Watvögeln können beobachtet werden.

Die Regenzeit von Dezember bis März bietet die besten Bedingungen, denn zu diesem Zeitpunkt kommen die migrierten Tierarten zurück.

Reisekosten

Botswana gehört zweifelsohne zu den teuersten Reisezielen der Welt.

Die Botswaner haben in ihrer einzigartigen Tierwelt eine weitere Diamantengrube erkannt. Private Konzessionen wurden errichtet, die von großen Safariunternehmen gegen Millionen Pulas gepachtet werden. Hier wurden luxuriös ausgestattete Camps gebaut: Zelte, so groß wie ein Zimmer, stilvolle, handwerklich geschaffene Möbeleinrichtungen, Badewannen viktorianischen Stils und eine gemütliche Privatveranda mit Blick auf die Savanne. Die Zimmer werden dann in der Hauptreisezeit für 1.000 USD pro Person und mehr vermietet. Das hindert offensichtlich Menschen aus Industrienationen nicht daran, hierher zu kommen und ein kleines Vermögen für ihren Traum jenseits von Afrika auszugeben, denn der Tourismus im Land boomt.

Für alle, die mit diesen hohen Preislevels einfach nicht mithalten können oder wollen, gibt es kleine Tricks, um auf eine großartige Reise durch das beste Safariland der Welt nicht verzichten zu müssen:

- Die Hauptreisezeit meiden und sich auf Nebensaisonmonate mit kleineren Preisen konzentrieren. Besonders gut hinsichtlich einer hervorragenden Tierbeobachtung haben sich die Monate Mai, Juni, Oktober und die erste November-Hälfte erwiesen. Mit Preissenkungen von bis zu 20 % kann man grundsätzlich rechnen.

- Wiederholungstäter oder Ornithologen kommen preislich am besten weg, wenn sie außerhalb der Saison, also während der Regenmonate von Dezember bis März reisen: Die Kalahari erblüht vor Gras und migrierenden Tieren, das Delta bietet ausgezeichnete Vogelbeobachtungen an.

- Allen, die nur in der Hauptreisezeit von Juli bis September kommen können, aber dennoch über einen relativ kleinen Geldbeutel verfügen, hilft es nur, Lodges und Parkauswahl mit größter Sorgfalt auszuwählen.

Es gilt folgende Faustregel: Man ist mit dem eigenen Safariauto im Rahmen einer Selbstfahrerreise unterwegs. Die abseits gelegenen Parks von Tuli und Makgadikgadi verfügen über einige Lodges des mittleren Preisrahmens, die die Reisekasse schonen. Im Dorf Khwai gibt es zurzeit ein Gasthaus mit (für das Delta) sehr niedrigen Preisen. Für Mokoro-Fahrten lohnen sich die Camps der Guma-Lagune im Westen des Deltas. Kasane ist der Tourismusmagnet Nordbotswanas, die hier angebotenen abendlichen Bootsfahrten auf dem Chobe-Fluss haben eher den Charakter einer Massenabfertigung, sind aber preiswert. Wer eine intimere Erfahrung mit dem Chobe und seinen einzigartigen Elefanten sucht, sollte auf das Angebot der Chobe-Princess-Kreuzfahrt an der namibischen Grenze zurückgreifen. Die best-positionierten Gebiete für eine WOW-Tierbeobachtung, wie Linyanti, sind außerhalb der Reichweite von Normalverdienern, hier hilft es nur, das eigene Zelt mitzunehmen.

Fertige Reiseangebote

Botswana: Auf Safari durch Elefantenland

Botswana: Auf Safari durch Elefantenland

Botswanas immense Vielfalt an wilden Tieren machen dieses für Touristen noch eher wenig bereiste Land im südlichen Afrika weit wertvoller als jegliches Diamantenvorkommen und machen es zu einen der letzten Tierparadiese in Afrika. Seine unendliche Weite, die grandio...

Nachrichten

Botswana, Okavango Delta - Zurück zu den Wurzeln im Mombo Trails Camp

Botswana, Okavango Delta - Zurück zu den Wurzeln im Mombo Trails Camp

Während der Renovierungsarbeiten im Mombo und Little Mombo Camp werden die Gäste im temporären Mombo Trails Camp untergebracht. Dieses besteht aus acht elegant eingerichteten und geräumigen Zelten mit Badezimmer, gelegen unter großen, schattenspendenden Bäumen. Es gibt einen Hauptwohnbereich und einen separaten Essbereich sowie einen Lagerfeuerplatz, alles mitten in der Natur gelegen.

Durch die leichte und naturnahe Bauweise des Camps ist ein Safarierlebnis möglich, welches an den ursprünglichen Gedanken einer solchen Tierbeobachtung erinnert.

Auf den Pirschfahrten kann die unglaubliche Vielfalt der Tierwelt des Okavango Deltas hautnah beobachtet werden.

Botswana – Einführung einer obligatorischen Tourismusabgabe ab 01. Juni 2017

Das Ministerium für Umwelt - und Tourismus in Botswana erhebt ab dem 01. Juni 2017 eine obligatorische Tourismus - und Entwicklungsabgabe (Tourismus development Levy) in Höhe von 30,00 USD pro Person.

Die Gebühr muss bei der Einreise nach Botswana maschinell gezahlt werden. Möglich sind eine Barzahlung in USD (am besten passend), oder die Zahlung per Debit oder Kreditkarte. Nach der Zahlung erhält man eine Quittung, welche nur in Verbindung mit dem Reisepass gültig ist und beim Zollbeamten vorgelegt werden muss. Die gestempelte Quittung hat eine Gültigkeit von 30 Tagen und berechtigt zur wiederholten Einreise.

Das Kadizora Camp setzt auf bezahlbaren Safaritourismus im Okavango-Delta

Das Kadizora Camp setzt auf bezahlbaren Safaritourismus im Okavango-Delta

Mit dem zusätzlichen Bau von Low-Cost-Zelten will das Kadizora Camp im Nordwesten des Deltas neue Wege für Okavangointeressierten mit kleinerem Geldbeutel öffnen. Zusätzlich zu den 10 Luxuszelten mit Doppel- und Einzelbetten stehen ab jetzt einige Zelte in einer niedrigeren Preisklasse zur Verfügung.

Weiterhin gibt es im Camp 4 Zustellbetten für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, pro Zelt ist je nach Verfügbarkeit maximal ein Zustellbett möglich.

Dieses neuere und sehr schöne Luxuscamp eignet sich aufgrund der Lage im nördlichen Okavango-Delta sehr gut für die Kombination von Wasser- und Landaktivitäten. So führt die Fahrt in Mokorobooten zu den Wasserstellen der Nilpferde, während auf dem Landweg neben Elefanten, Löwen, Büffeln, Giraffen viele andere Wildtiere beobachtet werden können.

Ein Highlight sind die Heißluftballonfahrten, welche zwischen Juni und September am frühen Morgen angeboten werden.

Botswana: Ständige Schließung und Neueröffnung von Camps und Lodges

Das Tourismusgeschäft in Botswana liegt in den Händen zahlreicher Anbieter, die die diversen privaten Konzessionen im Land verpachten. Jeder Anbieter unterhält eigene Camps und Lodges. Allerdings ist der Besitz eines Camps häufig eine doch recht vergängliche Sache: Die Gästehäuser wechseln ihre Eigentümer in Botswana oft und schnell. Die Rechte auf die Konzessionen werden dabei neu vergeben, der alte Anbieter verlässt die Anlage und der neue Anbieter eröffnet sein Geschäft.

Somit wechseln jedes Jahr gleich mehrere Camps den Besitzer. Häufig werden diese Unterkünfte dann auch noch umbenannt – sehr zu Verwirrung der Reiseunternehmen und Touristen, die natürlich bemüht sind, in ihrer jeweiligen Planung den Überblick zu behalten.

Wir müssen ehrlich zugeben, dass es uns trotz unseres allzeit guten Willens nicht immer sofort gelingt, unsere Website mit den gerade aktuellen Namen der jeweiligen Camps zu versehen. Wir bitten Sie hierfür um Ihr Verständnis.

Kundenfeedback

Botswana-Safari: 06.09. – 21.09.2013

Hallo Frau Sanchez,

nachdem wir nun schon einige Tage wieder in Deutschland sind und die Reise leider leider schon wieder vorbei ist, möchte ich Ihnen gerne wieder eine Rückmeldung geben:

Mein Fazit der Reise vorweg: Es war toll!!!! Wir haben soviel gesehen und erlebt, es war einfach unbeschreiblich. Ich hätte niemals damit gerechnet, dass wir so viele Tiere sehen: vor allen Dingen hatten wir das große Glück vier Leoparden zu sehen, darunter ein Weibchen mit Jungtier, die wir eine ganze Weile beim Spielen beobachten konnten, dann noch zwei einzelne Leoparden, auch recht gut zu sehen. Dazu ein Wildhunde-Rudel mit vier Jungen, Löwen, Elefanten, Büffel, Antilopen usw, aber auch die vielen Vögel waren phantastisch. Ein weiteres Highlight war auch die Begegnung mit den Erdmännchen in der Ntwetwe-Pfanne und die Übernachtung unter freiem Himmel. Auch die Fahrt mit dem Quad hat viel Spaß gemacht. Toff und Franz haben sich aber auch außerordentlich viel Mühe gegeben, uns all diese Tiere zu zeigen und man kann einfach merken, dass sich die Beiden – vor allen Dingen – in Moremi und Chobe sehr gut auskennen.

Viele Grüße

Jutta Kretz

Botswana: 26.09. - 12.10.2014

Hallo Frau Sanchez,

am Sonntag sind wir von unserer Botswana-Reise wieder gekommen.

Es hat alles super geklappt - dank Ihrer guten Organisation!

Die Lodges / Camps haben uns alle sehr gut gefallen und waren immer etwas Besonderes. Toff ist sehr sympathisch und sehr bemüht und engagiert - ein wirklich guter Führer und Fahrer. Auch die Flüge haben super gepasst - schon toll, wenn der Kapitän samt kleiner Maschine nur auf uns wartet und uns dann sicher nach Khwai bringt...

Also wie gesagt: Vielen Dank!

Viele Grüße

Verena Zimmermann

Botswana-Flyin Safari: 02.09. – 16.09.2016

Sehr gehrte Frau Sanchez,

nachdem nun einige Zeit vergangen ist, und die phantastischen Erlebnisse gesackt sind, ist es mir ein Bedürfnis einen Reisebericht über unsere fly-in-Tour zu schicken.

Insgesamt verlebten wir einen wunderbaren Urlaub, Alle Camps entsprachen nicht nur den Beschreibungen, sondern auch voll und ganz unseren Erwartungen. Überall wurden wir gut versorgt, am persönlichsten im Linyanti Bush Camp. Dort wurde uns nicht nur das Botswanische Hochzeitsessen kredenzt, sondern auch frisches Brot gebacken. Im Kwai Tented Camp war auf Grund der stärkeren Belegung in den 10 Zelten eine so persönliche Betreuung nicht möglich. Jedoch gab es auch hier keinen Grund zur Klage. Im Gegenteil man fühlte sich von Anfang bis Ende gut aufgehoben. Das Kadizora Camp bestach mit seinem enormen Platzangebot und dem gerade in der Mittagshitze sehr willkommenem Pool. War in Linyanti und Kwai alles auf eine erfolgreiche Tiersichtung ausgerichtet, wurde hier mehr Wert auf das allgemeine Wohlbefinden gelegt. Das Ganze wurde sehr professionell abgehandelt. Würden wir noch einmal nach Kasane fahren, wäre die Garden Lodge unsere erste Adresse. Da kann man durchaus auch mehrere Tage zubringen.

Also, liebe Frau Sanchez, vielen Dank für die Organisation eines überwältigenden Urlaubs der allen unseren Vorstellungen entsprach und in vielen Bereichen diese noch übertraf. Alle Tiere, die wir hofften zu sehen, sahen wir auch. Mit Ausnahme der afrikanischen Wildhunde. Da müssen wir wohl noch mal hin reisen!

Wir wünschen ihnen eine schöne Zeit, und verbleiben

mit freundlichen Grüßen

Sabine und Frank Rebmann

Sie mögen Gesellschaft?

Dann halten Sie Ausschau nach unseren fertigen Reiseangeboten.

Sind Sie ein Individualist?

Schneiden Sie Ihr ganz persönliches Abenteuer nach Maß mit unserem Reiseplaner.

Individualreise planen

Sie wissen noch nicht ganz genau, was Sie wollen?

Warten Sie nicht ab und greifen Sie jetzt zum Telefon. Wir beraten Sie gerne.

Kontakt

Werden Sie Empfänger unserer Bushpost und erhalten Sie inspirierende Ideen für Ihre nächste Reise in die Natur. Es kostet nichts!