Planeta Verde
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Infos

Galapagos: Wohin die Füße einen auch auf Galapagos auch tragen – fast überall sieht man Seelöwen, Meerechsen, Pelikane, Haie, Fregattvögel, Schildkröten, rote Klippenkrabben und Blaufußtölpel. Die auf den Galapagos-Inseln lebenden Tiere zeigen wenig Scheu und viele Arten leben nur auf diesem Archipel und nirgendwo sonst auf der Welt.

Mit einer Reise nach Galapagos geht oft ein alter Kindheitstraum in Erfüllung. Umso mehr bedarf es einer sorgfältigen Reiseplanung, damit nichts schief geht.

Wir zeigen Ihnen, welche Monate sich besser für einen Besuch der verzauberten Inseln eignen, wann und wo die anvisierte Tierart am ehesten anzutreffen ist und was Sie tun können, um Ihre Budgetgrenze nicht zu überschreiten.

Beste Reisezeit

Die Galapagos-Inseln sind ganzjährig ein hervorragendes Urlaubsziel für Tierfans. Mit Ausnahme der bemerkenswerten Galapagos-Albatrosse, die nur auf der Insel Espanola zwischen April und Dezember anzutreffen sind, sind die restlichen für Galapagos typischen Tierarten auf dem Archipel beheimatet und ganzjährig zu beobachten. Die berühmten Galapagos-Albatrosse nisten auf Espanola zwischen Mitte April und Ende Juni. Jungtiere sind auf der Insel Espanola bis Dezember/Januar anzutreffen. Dann werden sie flügge und verlassen die Insel bis sie nach 4-6 Jahren zur Brutzeit wieder zurückkehren.

Ansonsten ist die Liste der ständig hier lebenden Tierarten sehr lang: Riesenschildkröten, Galapagos-Pinguine, flugunfähige Kormorane, Meeresechsen, Landleguane, Blaufußtölpel, Galapagos-Habichte, Galapagos-Seebären und kalifornische Seelöwen.

Dank der aufgrund der Äquator-Lage sehr gleichmäßigen Luft- und Wassertemperaturen gibt es keine bessere oder schlechtere Zeit, Galapagos zu besuchen. Die Entscheidung über den Zeitpunkt einer Reise wird hauptsächlich von der Intensität des Interesses für die Unterwasserwelt und die Albatrosse, sowie von der Seefestigkeit abhängen.

Von Januar bis April herrscht auf Galapagos Regenzeit. Doch selbst dann ist Galapagos sehr gut zu bereisen. Der Himmel ist in der Regenzeit – abgesehen von ein paar heftigen Niederschlägen – meist blau und sowohl Luft- als Wasser-Temperaturen sind angenehm warm, ein besonderes Plus für Schnorchler.

Zwischen April und Dezember ist es an den Küsten und in den Tieflagen der Galapagos-Insel ganz trocken. Eine klare Ausnahme bildet hingegen die Garua-Zeit von Juni bis November im Hochland. Unter dem heimischen Wort Garua wird der Nebel und Nieselregen bezeichnet, der sich aufgrund der abkühlenden Wirkung des Südostpassatwindes auf der Meeresoberfläche bildet und als Nieselregen in den höher gelegenen Teilen der Galapagos-Inseln fällt. Wer daher einen Besuch auf Galapagos in dieser Jahreszeit plant, sollte sich beim Besuch des Hochlands auf eine von Nebel umhüllte Landschaft einstellen.

Die kühleren Garua-Monate sind aber auch die beste Zeit für Taucher, wenn der mit dem kalten Humboldtstrom herbeigeführte Nahrungsreichtum Scharen von Haien, Schildkröten und Rochen anlockt. Andererseits ist das Meer in dieser Jahreszeit sehr rau, was Gäste, die leicht seekrank werden, davon abhalten sollte, eine Kreuzfahrt zu wagen.

Als Faustregel gilt: Für eine ungestörte Tierbeobachtung sollte man die Hauptsaison (Juli-August sowie Weihnachten und Ostern) möglichst meiden, denn dann herrscht der größte Touristenandrang auf den Inseln.

Wann sind unsere Top-Reisemonate für Galapagos?

Zwar ist das Archipel im pazifischen Ozean ein ganzjährig gut zu bereisendes Ziel. Der Monat Mai - unmittelbar nach der Regenzeit und vor Einbruch der Garua-Zeit - ist zu unserem beliebtesten Monat für einen Galapagos-Besuch geworden. Die kühleren Monate von Dezember und Januar (ausgenommen Weihnachten und Neujahr) sind ideale Monate für Unterwasserfans.

Monatsübersicht

Januar

Der Januar markiert den Beginn der Regenzeit auf Galapagos, wobei man sich unter Regenzeit allerdings keinen lang anhaltenden Regen vorstellen muss. Meistens fallen vereinzelt kräftige Niederschläge in Form eines plötzlichen Gewitters. Die Wolkendecke lockert sich nach kurzer Zeit wieder auf und nach wenigen Minuten vertreibt die strahlende Sonne am blauen Himmel jegliche Spur des Gewitters.

Von der Regenzeit sollten Sie sich also keineswegs einschüchtern lassen. Tatsächlich lieben wir Galapagos während der Regenmonate von Januar bis April. Die Temperaturen sind angenehm warm, die trockene Vegetation färbt sich grün und blüht auf und die Luft ist wunderbar klar und frei von Dunstpartikeln, was die besten Voraussetzungen für gelungene Landschaftsaufnahmen schafft.

Mit der Ankunft des Regens beginnt auch die Paarungszeit der Tiere im Archipel. Meeresechsen-Männchen auf Espanola verändern ihre Farbe von grün bis rot und schwarz, um die Gunst des angebeteten Weibchens zu ergattern. Landleguane paaren sich überall auf Galapagos und es ist auch die Zeit für die Eierablage grüner Meereschildkröten (ein Spektakel, das Besucher vorenthalten bleibt).

Wir mögen die Regenmonate auf Galapagos aufgrund der grüner werdenden Vegetation, der klaren Luft und der wunderschönen Sonnenauf- und -untergänge. Dazu zählt auch der Monat Januar.

Februar

Die Regenzeit auf Galapagos scheint im Februar ein Pause einzulegen. Zwar können Gewitter zu jeder Zeit auftreten, doch erfahrungsgemäß fallen im Februar deutlich weniger Niederschläge als in den Monaten davor und danach.

Februar ist auch die Brutzeit der Bahamaente. Rosafarbene Flamingos nisten auf Floreana, die Galapagos-Tauben erreichen den Höhepunkt ihrer Nistzeit und die Nistzeit der Nazcatölpel auf Espanola neigt sich dem Ende zu. Schwärme von Rotschnabel-Tropikvögeln sind ein häufiger Begleiter bei Kreuzfahrten durch die zentralen und südlichen Inseln. Auf Santa Cruz bricht aus die Nistzeit der Meeresechsen.

Die warme Wassertemperatur macht das Schnorcheln und Schwimmen zu einem Genuss.

Wir mögen die Regenmonate auf Galapagos aufgrund der grüner werdenden Vegetation, der klaren Luft und der wunderschönen Sonnenauf- und -untergänge. Der Monat Februar ist aufgrund der Regenpause nahezu ideal, um die Galapagos-Inseln zu besuchen.

März

Der März weist die höchste Niederschlagsquote im ganzen Jahr auf. Es ist zudem sehr warm und der Feuchtigkeitsgrad ist hoch. Sie sollten sich unter „Regenzeit“ allerdings keinen lang anhaltenden Regen vorstellen. Meistens fallen vereinzelt kräftige Niederschläge in Form eines plötzlichen Gewitters. Die Wolkendecke lockert sich nach kurzer Zeit wieder auf und nach wenigen Minuten verschwinden jegliche Spuren von einem Gewitter.

Die Rückkehr der Albatrosse auf Espanola kündigt den Beginn des Frühlings an. Der März markiert auch den Beginn der Nistzeit von Bindenfregattvögeln auf Genovesa. Die Küken der Gabelschwanzmöwen können auf dieser Insel häufig gesichtet werden.

Auf der Insel Fernadina im Westen des Archipels beginnen Meeresechsen auf North Seymour zu nisten. Die ebenfalls auf Fernandina lebende Population von Galapagos-Pinguinen ist zudem sehr aktiv.

April

Im Laufe des Monats April neigt sich die Regenzeit auf Galapagos ihrem Ende zu.

Die sonst sehr ariden Inseln färben sich mit frisch aufgeblühter Vegetation und die ohnehin eindrucksvolle Landschaft wird zu einer wahren Augenweide.

Im Laufe des Monats kommen immer mehr Galapagos-Albatrosse auf Espanola an und beginnen mit ihren wunderschönen Balzritualen.

Die Eier von grünen Meeresschildkröten und Landleguanen brüten aus. Die Ausbrützeit für Riesenschildkröten geht hingegen zu Ende.

Mai

Der Mai ist ein Übergangsmonat zwischen Regenzeit und Garua-Zeit. Die Tage sind sehr sonnig und trocken, die Sichtverhältnisse unter Wasser hervorragend, die Temperaturen angenehm.

Die Albatrosse setzen ihre Balzrituale auf Espanola fort. Die Eier von grünen Meeresschildkröten brüten noch auf Floreana und Santiago aus. Frisch geschlüpfte Jungtiere von Landleguanen verlassen ihre Nester auf der Insel Santa Cruz. Auf Kreuzfahrten oder Bootsausflügen können große Schwärme von Audubonsturmtauchern auf der Meeresoberfläche gesehen werden. Im Mai bricht auch die Zeit der Paarung für Blaufußtölpel auf der Insel North Seymour an: Das recht komplizierte Balzverhalten der Vögel wird den Besucher in Staunen versetzen. Die Eier der grünen Meereschildkröten brüten auf Espanola, Floreana und Santiago aus.

Aufgrund des vorherrschenden angenehmen Klimas zwischen Regen- und Garuazeit und der sehr guten Bedingungen für die Tierbeobachtung ist der Monat Mai zweifellos einer unsere beliebtesten Monate für einen Besuch des Galapagos-Archipels.

Juni

Ab Juni bringen die Südostpassatwinde eine leichte Abkühlung. Mit den sinkenden Meerestemperaturen entsteht viel Wasserdampf durch die Vermischung von abgekühlter Meeresoberfläche mit tropisch heißen Temperaturen, der sich in Form von Nieselregen in den höher gelegenen Lagen der Inseln niederschlägt. Auf stets blauen Himmel gibt es keinen Verlass mehr, denn immer mehr zeigt sich der Himmel in dieser Jahreszeit bewölkt. An den Küsten und auf dem Meer ist es allerdings meist trocken.

Bezogen auf Tiere tut sich im Monat Juni sehr viel auf Galapagos: Die Riesenschildkröten auf Santa Cruz wandern vom Hochland auf niedrig gelegene Lagen, wo sie ihre Nester ausgraben. Die ersten Buckelwale werden auf ihrem Weg in die Arktis auf Galapagos gesichtet. Dies gilt auch für Delfine, Tümmler und Zugvögel, die Galapagos als Rastplatz benutzen. Walhaie lassen sich nah den Inseln Wolf und Darwin erblicken. Die nahrungsreichen Gewässer führen einen beträchtlichen Reichtum an Meerestieren mit sich: Ein Fest für Taucher.

Mit noch angenehmen Luft- und Wassertemperaturen und großartigen Tiererlebnissen eignet sich der Monat Juni für einen Galapagos-Besuch sehr gut.

Juli

Die Garua-Zeit setzt sich weiter fort. Das Wehen des Südostpassat-Windes hat zudem eine verstärkende Auswirkung auf die Untermeeresströmungen. Das Meer wird rauer. Menschen, die leicht seekrank werden, sollten mit einer Kreuzfahrt bis November warten.

Der Unterwasserreichtum sucht seinesgleichen und zieht Tauchfans aus aller Welt in seinen Bann. Der Monat Juli ist auch die Brutzeit für zahlreiche Meeresvögel. Ein kleines Highlight sind die Balzrituale der flugunfähigen Kormorane auf Fernandina. Braunmantel-Austernfischer nisten in großen Kolonien auf der Insel Santiago. Vor den südlichen und westlichen Küsten Isabelas werden Wale und Delfine immer häufiger gesichtet.

Der Juli markiert auch den Beginn der Schulferien westlicher Staaten, so dass Hochsaisonzuschläge und ein größerer Besucherandrang zu erwarten sind.

Wer es kann, sollte seine Galapagos-Reise auf andere ruhigere Monate legen.

August

Der Monat August ist auf Galapagos der kühlste Monat des Jahres. Die Wassertemperatur sinkt auf 18°C, das Meer wird unruhiger. Schnell seekrank werdende Gäste sollten lieber auf trockenem Boden bleiben.

Die Garua-Zeit treibt weiter ihr Unwesen: Die höher gelegenen Lagen der größeren Inseln sind in Nebel gehüllt, es fällt Nieselregen, der Himmel zeigt sich öfters bewölkt, während es in den tieferen Lagen meist trocken bleibt.

Der kalte Humboldtstrom sorgt weiterhin für hervorragende Unterwassererlebnisse. Die Delfine und Wale in den Gewässern vor der Insel Fernandina werden immer zahlreicher. Auf Santiago und Espanola können Sie Galapagos-Habichten zusehen, wie sie um die Gunst der angebeteten Weibchen werben.

Im Monat August ist noch immer Hochsaison auf Galapagos. Kräftige Hochsaisonzuschläge und ein großer Besucherandrang sind die Folge. Wer es kann, sollte seine Galapagos-Reise auf andere ruhigere Monate legen.

September

Im Monat September setzt die sogenannte Garua-Zeit weiterhin den Maßstab für das Klima. Unter dem Wort Garua wird der Nebel und Nieselregen bezeichnet, der sich aufgrund der abkühlenden Wirkung des Südostpassatwindes auf der Meeresoberfläche bildet und als Nieselregen in den höher gelegenen Teilen der Galapagos-Inseln fällt. Die Küstenbereiche der Inseln bleiben weitgehend trocken und ein Wolkenmantel zieht sich oft über den Himmel.

Das Thermometer sinkt und Tiefsttemperaturen von 19 °C sind keine Seltenheit. Der sauerstoffreiche Humboldtstrom versorgt das Wasser weiterhin mit vielen nahrungsreichen Stoffen, Nahrungsgrundlage für eine unglaubliche Vielfalt von Meereswesen. Die starken Meeresströmungen werden Gästen, die zur Seekrankheit neigen, zum Hindernis auf einer Kreuzfahrt.

Der Monat September ist ein besonders guter Monat für Meeresvögel, die sich an reichlich gedeckten Tafeln satt fressen. Pinguine bleiben in dieser Zeit sehr aktiv und können vor der Küste der Insel Bartolome oft bei ihren torpedoartigen Tauchgängen beobachtet werden. Braunpelikane werden überall auf Galapagos gesichtet. Seelöwen-Weibchen sind wieder empfängnisbereit: Die freigesetzten Hormone lösen spektakuläre Kämpfe zwischen den Bullen aus. Solche Kämpfe können am ehesten auf den westlichen und zentralen Inseln beobachtet werden.

Auf Tiere bezogen ist September ein zweifellos ereignisreicher Monat. Zu Seekrankheit neigende Gäste sollten eine Kreuzfahrt nach Galapagos jedoch auf ruhigere Monate verschieben.

Oktober

Von allen Garua-Monaten birgt der Oktober die größte Wahrscheinlichkeit, dass es auch in den tieferen Lagen der Inseln leicht regnet. Eine Ausnahme bilden die westlich gelegenen Inseln von Fernandina, Isabela und Santiago, die zwar in Nebel gehüllt sind, aber dennoch weitgehend trocken bleiben.

Die Unterwassererlebnisse sind weiterhin spektakulär, insbesondere mit Fokus auf die grünen Meeresschildkröten. Der Monat Oktober ist auch die Paarungszeit für die Galapagos-Seebären. Auf Santa Cruz legen Riesenschildkröten noch ihre Eier ab.

Aufgrund des Nieselregens und starker Strömungen empfehlen wir den Oktober nicht unbedingt als Reisemonat.

November

Nach dem Höhepunkt im Oktober lässt im Monat November der für die Garua-Zeit typische Nebel und Nieselregen langsam nach. Die Wetterverhältnisse bessern sich zunehmend, die Sonnentage überwiegen, es wird merklich wärmer, die Unterwassererlebnisse bleiben super, die Sichtweite ist hervorragend, man hat fantastische Chancen, in Begleitung von Seelöwen-Jungtieren zu schwimmen.

An Land bekommen Seelöwen weiterhin ihren Nachwuchs. In diesem Monat werden Seelöwen-Weibchen auf den östlichen Inseln des Archipels paarungsreif und die Bullen liefern sich manch beängstigende Kämpfe.

Es ist auch die Brutzeit für die Noddiseeschwalben. Die Madeirawellenläufer nisten.

Das Meer wird deutlich ruhiger, so dass Kreuzfahrten wieder für alle Gäste möglich sind.

Der Monat November ist ein Übergangsmonat mit wärmer werdenden Temperaturen, guten Tauchbedingungen und viel Sonnenschein. Daher wundert es nicht, dass er einer unserer Lieblingsmonate für einen Besuch der Galapagos-Inseln ist.

Dezember

Der Monat Dezember markiert den Beginn der warmen Zeit auf Galapagos. Der Humboldtstrom wird schwächer. Mit den steigenden Wassertemperaturen und dem Aussterben des Planktons verliert die Unterwasserwelt somit etwas an Spektakularität.

Im Dezember geht bei vielen Tierarten ihre Brut- und Paarungszeit zu Ende. Die Eier der Riesenschildkröten brüten aus, was sich bis April fortsetzen wird. Die grünen Meereschildkröten paaren sich in seichten Gewässern.

Mit Ausnahme der trübseligen Weihnachtszeit empfehlen wir den Monat Dezember rundum für einen Galapagos-Besuch.

Top-Monate für die besten Attraktionen

Galapagos-Albatrosse

Wann? April bis Dezember

Wo? Espanola

Die Ankunft der Galapagos-Albatrosse auf ihren Nistplätzen auf der Insel Espanola im tiefen Süden des Archipels kündigt einen der wichtigsten Höhepunkte im Galapagos-Kalender an.

Ende März treffen die ersten Männchen auf der Insel ein, dann die Weibchen. Im Mai wimmelt es auf der Insel nur so von Abertausenden Albatrossen, deren Zahl bis zu 12.000 Exemplaren reicht. Nach Eintreffen in der Kolonie heißt es, den Partner wiederzufinden. Albatrosse bilden eine lebenslange Bindung und werden nur durch den Tod des Partners getrennt.

Nachdem die Partner wieder zueinander gefunden haben, geht es mit der Balz los, die bei Erstbrütern besonders ausdauernd ist. Dabei stehen sich die Partner gegenüber und heben die Flügel, heben die Füße, beugen die Körper vor, klappern mit dem Schnabel und schnäbeln. Das eindrucksvolle Balzverhalten soll dazu dienen, die Paarbindung zu stärken. Schließlich leben Albatros-Paare nur während der Brutzeit zusammen.

Nach rund zwei Monaten Brutzeit brüten die Eier aus. Die frisch geschlüpften Küken werden in regelrechten Kindergärten betreut, während die Eltern fischen gehen.

Die Jungtiere wachsen bis Dezember aus und verlassen die Kolonie im Januar. Erst vier bis sechs Jahre später werden sie nach Eintritt der Geschlechtsreife nach Espanola zurückkehren, um einen Partner zu suchen.

Zweifellos ist das Beobachten der Galapagos-Albatrosse auf Espanola eines der aufregendsten Erlebnisse während einer Galapagos-Reise!

Galapagos-Riesenschildkröten

Wann? Am besten von Juni bis Dezember im Hochland der größten Inseln

Wo? In den Aufzuchtstationen in Puerto Ayora (Santa Cruz) und Puerto Villamil (Isabela), im Hochland von Santa Cruz, im Standort Galapaguera auf der Insel San Cristobal, im Hochland von Floreana. Riesenschildkröten in freier Wildbahn sind sehr schwierig zu beobachten.

Von all den zahlreichen Galapagos-Tierarten ist die bis zu 300 kg schwere Riesenschildkröte zweifellos das legendärste Tier auf Galapagos. Riesenschildkröten gibt es auf jeder Insel, wobei die elf noch lebenden verschiedenen Unterarten jeweils eine eigene Größe und Form ihres Panzers entwickelt haben.

Allgemein kann man zwischen den Schildkröten mit runden Panzern und denen mit Sattelpanzern unterscheiden. Erstere bewohnen das Hochland der Inseln. Letztere sind etwas kleiner und haben sich im Laufe der Evolution den flachen Trockenregionen angepasst. Allein fünf verschiedene Arten können auf Isabela gezählt werden. Diese Tatsache macht die Schildkröten zum Beispiel zu an ihre Umwelt perfekt angepassten Lebewesen.

In der Regenzeit findet die Fortpflanzung statt. In der zweiten Jahreshälfte begeben sich die Weibchen in die Trockenzonen, um ihre Eier abzulegen.

Meeresechsen

Wann? Ganzjährig

Wo? Auf allen Inseln

Meeresechsen bevölkern alle Küsten des Archipels. Als weltweit einzige Reptilien haben sie sich dem Leben im Meer vollkommen angepasst. Man beobachtet sie nachmittags, wie sie nach längeren Tauchgängen auf den warmen Lavasteinen liegen und ihre Köpfe der Sonne entgegenstrecken. Überschüssiges Salz wird durch die Nasenlöcher ausgestoßen. Bei älteren Tieren haben sich dadurch dicke Salzkrusten auf dem Schädel gebildet.

Blaufußtölpel

Wann? Während der Brutzeit von Juni bis August

Wo? Die Insel North Seymour beherbergt die größte Blaufußtölpel-Kolonie. Die Inseln Espanola, Fernandina, Floreana, Isabela und Santa Cruz haben ebenfalls Kolonien.

Blaufußtölpel leben in großen Kolonien und können am leichtesten während der Balz- und Brutzeit beobachtet werden. Das Balzverhalten der Tölpel ist besonders eindrucksvoll: Bei der Balz nimmt das Männchen eine charakteristische Haltung ein und reckt Flügel, Schnabel und Bürzel in den Himmel. Ist das Männchen erfolgreich und die Aufmerksamkeit eines Weibchens geweckt, wird der Liebestanz vorgeführt – auch dem Zuschauer, der hoffentlich die Kamera parat hat.

Unverwechselbares Markenzeichen aller Tölpelarten sind ihre akrobatischen Sturztauchmanöver. Haben sie ihre Beute aus der Luft entdeckt, stürzen sie wie Kamikaze-Flieger aus Höhen von über 20 m darauf zu und tauchen ins Wasser ein.

Fregattvögel

Wann? Ganzjährig

Wo? Die wichtigsten Kolonien befinden sich auf North Seymour, Floreana, San Cristobal und Genovesa.

Die Galapagos-Inseln sind ein Vogelparadies. Eine der bekanntesten Vogelarten im Archipel ist der Fregattvogel, der Nahrungskonkurrent der Blaufußtölpel. Die unschuldig aussehenden Vögel mit dem prachtvoll leuchtenden roten Kehlsack sind die Räuber der Galapagos: Sie jagen den Tölpeln ihre Beute einfach im Flug ab.

Am eindrucksvollsten präsentieren sich die Fregattvogel-Männchen während der Balz, bei der sich ihr roter Kehlsack aufbläst.

Flugunfähige Kormorane

Wann? Ganzjährig

Wo? Östliche Küste von Fernandina und westliche Küste von Isabela

Galapagos ist auch die Heimat der weltweit einzigen flugunfähigen Kormorane. Diese Kormorane, die vor Jahrtausenden aus dem kontinentalen Festland eingeflogen sind, haben erstaunlicherweise das Fliegen verlernt. Kormorane haben natürlich Feinde und daher einen Überschuss an Nahrung zur Verfügung. Fliegen war also nicht mehr notwendig für ihr Überleben.

Galapagos-Bussard

Wann? Ganzjährig

Wo? Espanola, Isabela und Fernandina

Der Galapagos-Bussard ist der auffälligste aller Landvogelarten und der einzige Raubvogel des Archipels. Ihn kann man leicht nahe des Weges vorwiegend auf Espanola, Isabela und Fernandina entdecken. Seine Beutetiere sind Tauben, Finken, Ratten, Eidechsen, Schlangen sowie kleine Leguane und Meeresechsen.

KalifornischeSeelöwen

Wann? Juli bis Dezember (Kämpfe um die Weibchen), sonst ganzjährig

Wo? Auf nahezu allen Inseln - besonders eindrucksvolle Kolonien gibt es auf den Inseln Plaza Sur, Sombrero Chino, Espanola, Rabida und Santiago.

Auf den Galapagos-Inseln gibt es nur vier Säugetierarten und die Seelöwen sind die am häufigsten vorkommenden. Etwa 50.000 Exemplare haben auf Galapagos ihr Zuhause. Dösende Seelöwen beanspruchen die Landungsstege in den Hafenbecken von Puerto Barquerizo Moreno (San Cristóbal) und Puerto Ayora (Santa Cruz) als Bettstatt, zahlreiche Kolonien bewohnen die Klippfelsen der Plaza- und Rábida-Insel.

Während der Paarungszeit von Juni bis September ereignen sich in den Kolonien beeindruckende Kämpfe zwischen konkurrierenden Bullen. Der Ehrfucht erregende Kampf von bis zu 250 kg schweren Seelöwen-Männchen bleibt lange in Erinnerung.

Galapagos-Pinguine

Wann? Ganzjährig, auf Bartolome in der Garua-Zeit von Juni bis November

Wo? Kolonien von Pinguinen gibt es auf Isabela und Fernandina, doch vereinzelte Gruppen können auch bei Bartolomé beobachtet werden.

Die nördlichste Pinguinart der Welt hat ihren Lebensraum dem Einfluss des Humboldtstroms, der kaltes Wasser aus der Antarktis mit sich führt, zu verdanken.

Der Galapagos-Pinguin ist mit einer Größe von rund 50 cm ein recht kleiner Pinguin. Er ernährt sich hauptsächlich von kleinen, bis etwa 15 cm langen Fischen, die er unter Wasser mit Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h verfolgt.

Der Bestand der Galapagos-Pinguine wird auf 6000 - 15 000 Tiere geschätzt. Die Zahl ist größeren Schwankungen unterworfen, da von Zeit zu Zeit eine warme Meeresströmung aus dem Golf von Panama, „El Niño“ genannt, den kalten Humboldtstrom für längere Zeit abdrängt. Die Wassertemperaturen steigen dann stark an und der Fischreichtum nimmt drastisch ab. Der Bruterfolg der Galapagos-Pinguine ist in solchen Zeiten minimal und viele der schwarzweißen Meeresvögel erleiden sogar den Hungertod.

Landleguane

Wann? Ganzjährig

Wo? Fernandina, Isabela, Santa Cruz, South Plaza, Baltra und Seymour

Der Landleguan ist ebenfalls eine der Hauptattraktionen der Insel-Fauna. Er lebt in den Trockenzonen der Inseln Plaza Sur, Santa Cruz, Isabela, North Seymour und Fernandina. Eine zweite Art ist nur in Santa Fé anzutreffen. Man sieht die Leguane sich vormittags sonnen, manchmal kann man die äußerst aggressiven Revierkämpfe zwischen einem gelbgefärbten Männchen und einem Eindringling beobachten.

Eine interessante Beziehung pflegen die Galapagos-Landleguane zu den auf dem Archipel heimischen Darwinfinken und zu den Spottdrosseln. Letztere suchen den Körper des Leguans nach Zecken und anderen Hautparasiten ab. So wird das Reptil dank des Vogels seine Quälgeister los.

Kreuzfahrten

Wann? Ideale Wetterbedingungen für eine gelungene Kreuzfahrt ohne Seekrankheit bestehen zwischen November und Juni

Wo? Westküste von Isabela, Fernandina, Genovesa, Espanola

Da die besten Inseln des Archipels nur mit eiem Schiff zu erreichen sind, ist die Teilnahme an einer Kreuzfahrten nach wie vor die beste Art und Weise, die Galapagos-Inseln zu erkunden.

Meiden sollte man die unrihigen Monate der Garua-Zeit zwischen Juli und Oktober aufgrund der großen Meeresströmungen. Nur für ganz seefeste Menschen bietet sich eine Kreuzfahrt in diesen Monaten an, dann aber nur an Bord eines stabilen Katamarans.

Reisekosten

Der boomartige Bau von Gästehäusern der unteren Preisklasse auf den bewohnten Inseln von Santa Cruz, San Cristobal und Isabela hat neue Wege eröffnet, um das Galapagos-Archipel, welches vor nicht allzu langer Zeit nur Teilnehmern von Kreuzfahrten vorbehalten blieb, für relativ wenig Geld zu erkunden.

Bei Inselhopping-Angeboten, die Santa Cruz, Cristobal, Isabela und Floreana mit den öffentlichen Verkehrsbooten (und seit letzter Zeit auch mit Privatbooten) verbinden, haben Sie einen schnellen Zugang zu Zielen, an denen Sie der typischen Galapagosfauna begegnen können. Mit Ausnahme von Albatrossen und flugunfähigen Kormoranen können Sie alle Wappentiere Galapagos sehen, ohne an Bord eines Kreuzfahrtschiffes zu gehen. Sie besuchen das grüne Hochland der Inseln und begegnen dort oft Riesenschildkröten, Bussarden und Landleguanen. Sie erreichen überland einige schöne Buchten mit Seelöwen und Meeresechsen und Sie begeben sich auf Bootsausflüge zu Nachbar-Inseln, auf denen Sie große Vogelkolonien bestaunen und danach mit Pinguinen schnorcheln gehen können.

Die Erkundung der Inseln von Land aus schont nicht nur die Reisekasse, sondern ist für Menschen mit einer Neigung zu Seekrankheit oder für solche, die sich an Bord eines Schiffes eingeengt fühlen, oft der einzige Weg, die Galapagos-Inseln zu besuchen.

Nichtsdestotrotz sollten Sie sich im klaren sein, dass der Besucheransturm an diesen Standorten naturgemäß größer ist als an Standorten, die nur mit dem Schiff erreicht werden können. Die hier anzutreffende Fauna ist daher auch zurückhaltender als an fern gelegenen Gebieten, die weniger Besucher empfangen. Wer also auf eine Kreuzfahrt gänzlich verzichtet, verpasst so einiges, was dieses wunderbare Archipel zu bieten hat.

Das Preisniveau der Kreuzfahrtschiffe ist recht schwankend, von teuren Luxus-Kreuzfahrten von 8.000 USD bis hin zu Billigangeboten von weniger als 1.000 USD finden Sie hier einfach alles. Da es in letzter Zeit für die Reedereien schwerer ist, die Schiffe voll zu bekommen, versuchen sie Kundschaft mit Lastminute-Angeboten von bis zu 40 % Nachlass zu werben. Dies zieht insbesondere flexibel Reisende an, die sich in Quito eine Woche vor Kreuzfahrtbeginn aufhalten und dort mehrere Reisebüros aufsuchen, um das beste Schnäppchen zu finden.

Der normale Gast mit zwei Wochen Urlaub wird es sich allerdings nicht vorstellen können, einfach nach Ecuador zu reisen, um dort zu versuchen, das große Los zu ziehen. Wir arbeiten daher mit seriösen Reedereien zusammen, die keine Preisdumping-Politik betreiben und so bieten wir eine Auswahl an Booten an, die eher den Frühbucher als den Spätbucher belohnt.

Diejenigen, die ein Auge aufs Geld werfen müssen, sollten sich das preisattraktive Angebot der guten Yachten auf Galapagos anschauen, dann aber nur für eine Kreuzfahrt während der wärmeren Jahreszeit von November bis Juni. Für Kreuzfahrten in der Garua-Zeit von Juli bis Oktober setzen wir aufgrund der besseren Stabilität grundsätzlich Katamarane - und dann nur für seefeste Gäste - ein.

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Nachrichten

La Cumbre Vulkan auf dem Galapagos Archipel aktiv

La Cumbre Vulkan auf dem Galapagos Archipel aktiv

Auf der Galapagosinsel Fernandina ist am 4. September 2017 der La Cumbre Vulkan ausgebrochen. Das ist die erste Aktivität seit 8 Jahren oberflächlicher Ruhe. Eine Gefahr für Menschen besteht nicht, da diese Insel unbewohnt ist und zudem im Kernbereich des Galapagos Nationalparks liegt.

Der Cotopaxi-Vulkan ist wieder aufgewacht. Seit Mitte August 2015 stößt der Vulkan in unregelmäßigen Abständen Asche aus, woraus das Betreten des gleichnamiges Nationalparks zum Teil untersagt wurde. Für den Fall einer Verstärkung der vulkanischen Aktivitäten wurde eine sichere Evakuierungsroute wurde angelegt. Der Zugang zum Vulkankrater und zur Berghütte bleibt aber weiterhin gesperrt. Als alternatives Ausflugsziel wurde den nordöstlich von Cotopaxi gelegenen Vulkan Antisana vorgesehen, der mit 5.740m der vierthöchste Vulkan Ecuadors ist. Allein während die Fahrt passiert man spektakuläre Lavalandschaften, die zu Fotopausen einladen. Das Antisana-Reservat ist ein Paradies für Vögel. Während einer Wanderung hat man gute Chancen Schwertschnabelkolibris, Schwarzzügelibis, Geierfalken und sogar Kondore, die die Täler auf Futtersuche überfliegen, zu sehen.

Bisher sind lediglich die touristischen Aktivitäten im Cotopaxi-Nationalpark eingeschränkt, die restlichen Attraktionen der Umgebung werden von den mäßigen Aktivitäten des Cotopaxi nicht beeinträchtigt. Der Aufenthalt in Hacienda La Cienaga bei unserer Ecuador- und Galapagos-Gruppenreise bleibt im Programm.

Bei Ihrer Unterbringung in La Cienaga gehen wir auch im Fall eines starken Ausbruchs kein Risiko ein: Unmittelbar in der Nähe des Hotels wurden vom Sekretariat für Risikomanagement in Ecuador bis zu fünf sichere Orte für den unwahrscheinlichen Fall einer Notfall-Evakuierung festgelegt.

Die Sicherheit unserer Gäste hat natürlich absolute Priorität. Wir verfolgen die aktuelle Lage im Cotopaxi sehr aufmerksam. Eventuelle Programmänderungen bei akuten Veränderungen der Sicherheitslage können daher nicht ausgeschlossen werden.

Zika-Virus

In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.

Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist.

Auszug aus der Internetseite des auswärtigen Amtes

Erdbeben in Ecuador

Am vergangenen 16. April 2016 erschütterte ein schweres Erdbeben mit einer Stärke von 7,8 auf der Richterskala die Pazifikküste von Ecuador. An den Folgen der Naturkatastrophe wurden schätzungsweise über 650 Menschen getötet. Epizentrum des Erdbebens lag nördlich von der Metropole Guayaquil. Das Beben machten sich allerdings sogar in fast 380 km entfernten Quito bemerkbar.

Diese Katastrophe von unvorstellbarer Wucht trifft Ecuador inmitten einer Wirtschaftschwäche und könnte die für das Land überlebensnotwendige Tourismusbranche einbrechen lassen.

Momentan reisen keine Gäste von uns in Ecuador.

Wir planen weiterhin Abfahrten nach Ecuador und Galapagos in den kommenden Monaten. Unsere Reisen schließen die betroffene Region mit Ausnahme von der Stadt Guayaquil aus, wo man landen muss, um auf die Galapagos-Inseln zu fliegen. Der Flughafen Guayaquil arbeitet wieder normal, sowie die Hotels in der Innenstadt. Das Beben hat der Stadt allerdings große Infrastrukturschäden verursacht (insbesondere Schäden an Straßen und Brücken), die nur dürftig repartiert werden. Aus diesem Grunde bieten wir keine Citytouren in Guayaquil bis auf Weiteres an.

Für eine einzige Übernachtung vor einer Weiterreise nach Galapagos kann man in Guayaquil ohne jegliche Bedenken nächtigen.

Kundenfeedback

Galapagos-Reise: 23.06. - 08.07.2017

Nach kurzem ruhigen Flug mit spektakulären Fotos werden alle Gepäckstücke vom Schäferhund beschnuppert, und dann lernen wir Jaime Navas, unseren Reiseleiter, kennen. Zusammen fahren wir zur Hauptinsel Santa Cruz, jedoch nicht ohne auf die Tier- und Pflanzenwelt hingewiesen zu werden. Vom Trockengebiet geht es zum fruchtbaren Teil der Insel, von der Baumwolle zu den Früchten. Wir sehen uns einen „colapso“ (Los Gemelos) und unechten, nicht nativen Kaffee an, gefolgt von der Ranch „El Chato“ mit den größten Schildkröten der Galapagos Inseln. Jaime ist genial, denn er erklärt uns absolut alles über Schildkröten, Finken, sämtliche Tiere und Früchte. Der freie späte Nachmittag in Puerto Ayora gilt meist den Seelöwen, Echsen, Pelikanen, Haien usw. Floreana am nächsten Tag wird durch ihre Urtümlichkeit zu meiner Lieblingsinsel. Begrüßt durch Blaufußtölpel in den Felsen, Seelöwen am Pier, umringt von vielen roten und kleinen schwarzen Echsen (iguanas marinas), unterbrochen durch mannigfaltige Krebse, können wir die Kamera gar nicht wieder aus der Hand legen, und das Gute dabei ist, wir haben alle Zeit, die wir wollen. Endlich bereit, geht es ins Hostal der Deutschen, namens Erika Wittmer. (Hierzu könnte man das Buch oder den Film über die interessante Familiengeschichte kaufen). Nach einem kurzen Bad im Meer, mein Mann mit Seelöwen, folgt ein absolutes Highlight, Schnorcheln mit Jaime an einem Bilderbuchstrand, La Loberia“, mit posierendem Seelöwen. Wir sehen riesige Wasserschildkröten, Rochen und einen sehr seltenen schwarzen Hai, einen Porc Jackson. Selbst Jaime ist begeistert. Mit einem fast schon kitschigen Sonnenuntergang endet ein traumhaft schöner Tag.

Am 3. Tag arrangiert Jaime einen Pick-up für uns, weil er gehört hat, dass ich es liebe, auf einem solchen draußen zu sitzen. Zunächst fahren wir zu einem kleinen Friedhof, danach zum Vulkan Cerro Allieri und weiter auf den Spuren der Familie Wittmer (Fuente de agua dulce, cuevas, etc.). Auch wenn man nicht unbedingt an Geschichte Interesse zeigt, so ist deren Geschichte absolut spannend und bringt einen zum Schmunzeln. Abschließend machen wir noch einen Spaziergang zur Schildkrötenaufzugstation, wirklich interessant! Nachmittags fahren wir mit einem für uns eigentlich viel zu großen Schiff zur nächsten Insel, Isabela. Unterwegs gibt es keinen Vogel oder Fisch, den Jaime nicht benennen kann. Das Hotel La Laguna, in dem wir unterkommen, liegt recht nett. Am nächsten Tag geht es von Puerto Villamil in Richtung des Vulkans „Sierra Negra“. Insgesamt laufen wir 12 km. Als wir an den zweit größten Krater der Welt ankommen, ist dieser anfangs noch von vielen Wolken bedeckt, aber auf unserem Rückweg haben wir einen unglaublichen Blick auf den Krater von 9 Km. Durchmesser! Weiter geht es zu einer sagenhaften Vulkanlandschaft, „el Chico“, echt unbeschreiblich schön. Das muss man sich einfach ansehen. Obwohl Jaime eigentlich den heutigen Nachmittag frei hätte, genießen wir diesen gemeinsam. Wir fahren noch zur Aufzuchtstation der Schildkröten, zu einer Lagune mit Flamingos und zum Hafen, wo wir die „iguanas negras“ sehen können, die typisch für diese Insel sind. Selbst abends besorgt er uns noch die wetsuits für den folgenden Tag. Weiteres Highlight folgt: „Los Túneles“. Das sind Millionen Jahre alte Lavagebilde im Wasser mit bizarren Formen. Die Kameras laufen heiß, und nun, als weiterer Höhepunkt, ein tanzendes Blaufußtölpel Paar aus nächster Nähe. Es laufen ein paar Freudentränen. Das anschließende Schnorcheln,- echt toll! Wir schwimmen wieder mit Wasserschildkröten, Rochen, Haien und Fischen aller Farben. Abends bekommen wir sogar alle Unterwasseraufnahmen auf einen Stick überspielt. Wir sind total glücklich. Nachmittags werden wir abermals zum Tauchen und Spaziergang zur „Tintorera“ abgeholt. Auch wenn wir hunderte von schwarzen kleinen Echsen übereinander sehen und Haifische von oben fotografieren können, ist der Vormittag nicht zu toppen. Der Abschied am letzten Tag fällt uns richtig schwer, auch weil wir Jaime ins Herz geschlossen haben.

Ecuador und Galapagos-Reise: 10.01. – 31.01.2016

Sehr geehrte Frau Sanchez,

inzwischen haben wir uns wieder gut zu Hause eingewöhnt und sind mit unseren vielen Urlaubsbildern beschäftigt.

Die Route war sehr gut organisiert – die nächtlichen Weiterfahrten sorgten stets am folgenden Morgen für eine überraschende neue Aussicht beim Frühstück. Das Wetter war herrlich- von El Nino Stürmen war nichts zu sehen.

Vielen Dank für die gewohnt gute Reiseplanung und Organisation

Mit freundlichen Grüßen

R.u.F.Batsch

Ecuador und Galapagos-Reise: 19.10. – 08.11.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

herzlichen Dank für die Organisation dieser Reise, wir hatten einen wunderbaren Urlaub.

Ein Lob und ein Dank auch an die Organisatoren in Ecuador, es stimmte alles. Hervorheben möchten wir neben der hervorragenden Hotelauswahl insbesondere auch die Auswahl der Guides, ob auf dem Festland, in Amazonien oder auf den Galapagos-Inseln, wir hatten nicht nur sehr fachkundige und engagierte, sondern auch menschlich sehr angenehme Führer.

Diese Reise war ein unvergessliches Erlebnis!

Mit besten Grüßen

Roland Kleemann

Ecuador und Galapagos-Reise: 24.03. – 07.04.2016

Hallo Frau Sanchez,

vielen Dank nochmals für die tolle Organisation der Reise nach Ecuador und auf die Galapagos-Inseln. Es war wirklich alles bestens organisiert, die Touren waren ALLE fantastisch und die Guides/Betreuer ebenfalls außerordentlich gut informiert und hilfsbereit.

Wir hatten wirklich 14 tolle Tage in diesem Paradies. Ich bin immer noch fasziniert und würde am liebsten sofort wieder zurück fliegen. Sie haben uns bestens beraten und voll unseren Geschmack getroffen. Ich werde Sie auf jeden Fall weiterempfehlen und bei meinem nächsten Urlaub (der sicherlich wieder nach Südamerika geht) als erstes kontaktieren. Vielen Dank!

Mit den besten Grüßen

Karolin Opitz

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