Planeta Verde
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Reise auf einem Blick

Tansania: die große Migration - Ndutu

Zwischen Dezember und März verwandeln sich die mit frischen Gras bewachsenen Ebenen der südlichen Seregenti zu einem der besten „Hotspots“ für Tierbeobachtung in Ostafrika. Die weiten Weiden von Ndutu wimmeln jetzt vor Leben. In dieser Jahreszeit findet zwischen Januar und Februar die synchronisierte Geburt Tausender Gnukalben statt. Mit Glück kann man Herden von über einer Million Weißbart-Gnus und weiteren Huftieren erleben: Darauf haben die hungrigen Löwenrudel nur gewartet.

Die Wintermonate sind in der Serengeti die Zeit des Überflusses. Das ist auch unsere lieblings Reisezeit für Tansania: Man erlebt riesige Herden in gigantischen Konzentrationen und man wird häufig Zeuge von Jagdszenen dramatischer Intensität. Das ist die Serengeti, die man sonst nur von den Dokufilmen kennt.

Kein anderes afrikanisches Land kann Tansanias fantastische Naturwunder überbieten. Wuchernde, tropische Vegetation, grenzenlose Weiten, spektakuläre Sonnenuntergänge, ungestört grasende Tierherden, ein menschenleerer Horizont… Einmal erlebt, werden sich die majestätischen Szenarien dieser imposanten Naturkulisse lebenslang tief ins Gedächtnis graben. Kein Wunder, dass wir große Fans dieses fantastischen Lands sind!

Eine Reise in die Serengeti bedarf ein fundiertes Know-How über den Ablauf der Migration und sollte gründlich geplant und nicht dem Schicksal überlassen werden. Aus diesen Grund haben wir drei je nach Jahreszeit unterschiedliche Safariprogramme entworfen, bei denen Sie dort sind, wo es sich am meisten lohnt.

Tourenverlauf

1. Tag: Heute Abend fliegen Sie zum Flughafen Kilimanjaro, wo Sie am

2. Tag: ankommen. Transfer nach Arusha und Übernachtung mit Frühstück in der Arumeru River Lodge. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. (-/-/-)

3. Tag: Sie werden heute Früh abgeholt und an den Lake Manyara-Nationalpark gefahren.

Tansanias kleinste Schutzgebiet liegt eingebettet zwischen dem ostafrikanischen Graben und dem sodahaltigen Manyara-See. Die Lage unmittelbar an der Hauptstraße von Arusha bis Karatu und der gute Zugang auch in der Regenzeit sorgen für einen ununterbrochen Touristenstrom.

Landschaftlich ist der Nationalpark sehr reizvoll. Berühmt geworden ist der Lake Manyara National Park durch seine Baumlöwen, die man auch heute noch mit etwas Glück in den Akazien beobachten kann. Am See lassen Schwärme von Flamingos die Oberfläche rosa glitzern. An Wasserläufen und in den lichten Akazienwäldern im Parkinneren begegnen Sie einer Vielfalt von Säugetieren und Vögeln. Am Eingang zum Schutzgebiet befindet sich ein seltener tropischer Grundwasserwald. Der Frischwasserzufluss zum See ist zur Dauerheimat für eine Flusspferdpopulation geworden, hier ist auch eine der abwechslungsreichsten Vogelpopulationen Ostafrikas zu finden. Außerdem trifft man auch auf große Gruppen von an Menschen gewöhnte Languren.

Die meisten Unterkünfte häufen sich im Raum der sich entwickelnden Kleinstadt Mto wa Mbu außerhalb des nördlichsten Zipfel des Parks, eine Gegend, die wir natürlich meiden.

Als sehr gute Option der mittleren Preisklasse bietet sich das neue Wayo Manyara Camp alleine aufgrund der großartigen Lage an einem trockenen Flußbett im Herzen des Nationalparks an.

Erste Pirschfahrten und Übernachtung im Wayo Manyara Camp. (F/M/A)

4. Tag: Weitere Pirschfahrten im Manyara-Nationalpark.

Übernachtung im Wayo Manyara Camp. (F/M/A)

5. Tag: Nach der letzten Pirschfahrt im Park fahren Sie weiter in Richtung Karatu. Sie beziehen Ihre besondere Unterkunft: die Rhotia Valley Tented Lodge. (F/M/A)

6. Tag: Heute heißt es, die Beine ausstrecken! In Begleitung eines Wildhüters lassen Sie die Besucherhorden des Ngorongoro-Kraters zurück und begeben sich auf eine Wanderung durch den montanen Regenwald des Olmoti-Vulkans, um die überwältigende Aussicht auf die grasbedeckte Caledera des wenig besuchten Vulkans zu genießen. Vorbei an zahlreichen Dörfern, die auf den Hochlandebenen verstreut sind, durchqueren Sie ein Maasai-Land, das wenige „Mzungus“ kennen. So entsteht die Möglichkeit, ein noch ursprüngliches Volk bei ihren täglichen Arbeiten zu erleben.

Nach der Überwindung einer ziemlich heiklen Passage mit dem Auto ist Ihre letzte heutige Etappe erreicht: Den 600-Meter-hohen Rand des Empakai-Kraters. Von hier aus eröffnet sich eine wahrhaftig atemberaubende schöne Aussicht weit aus in die ferne Steppe und auf den unter liegenden Kraterboden, der von einem alkalischen See bedeckt ist, der Tausende rosa flimmernde Flamingos aufgrund ihrer nachhaften Algen (je nach Jahreszeit) anzieht.

Nach Ihrem Ausflug erreichen Sie den Ngorongoro-Krater, den größten unzerstörten Kraterkessel der Erde.

Übernachtung mit Vollpension im Ang’ata Ngorongoro Tented Camp. (F/M/A)

7. Tag: Sie verbringen ca. sieben Stunden in der größten Caldera der Welt. Umrahmt von steilen Wänden misst dieses riesige Amphitheater ca. 20 km Durchmesser und hat eine Fläche von 259 km². Die üppigen Weidegründe und das stets vorhandene Grundwasser des Kraterbodens ernähren eine immense Zahl von den Tieren. Gemeinsam mit dem angrenzenden Serengeti Nationalpark bildet das Ngorongoro Schutzgebiet die größte Wildtier-Konzentration auf der Erde. Etwa 1,5 Millionen Gnus, 250.000 Zebras und viele Tausend Gazellen sind hier zu Hause. Die Moore und Wälder ernähren Flusspferde, Elefanten, Paviane, Wasserböcke, Riedbocke und Buschböcke und grüne Meerkatzen. Die steilen Kraterhänge bieten dem Dikdik, einer Zwergantilope, und dem seltenen Bergriedbock Schutz. Auf dem Kraterboden gibt es viele Schakale, und Wildhunde fühlen sich auf den grasbewachsenen Ebenen wohl. Raubkatzen – Löwen, Geparde, Leoparden, und Servale - finden reiche Beute. Des weiteren durchstreifen große Hyänen-Rudel den Krater, jagen oder machen sich über die Beute anderer Raubtiere her. Das Gebiet wird heute als das achte Weltwunder bezeichnet. Das gesamte Schutzgebiet ist einmalig mit seinen weiten Landschaften, Tierreichtum, Kulturen und archäologischen Schätzen. Während Ihrer ersten der Tierbeobachtungsfahrt haben Sie gute Chancen, die ”Big Five” zu sehen: Löwe, Elefant, Spitzmaulnashorn, Büffel und Leopard und natürlich alle anderen Tiere, die sich beständig im Krater aufhalten. Als „Garten Eden“ wird der Ngorongoro Krater bezeichnet. Auf einer Fahrt zum Kraterboden werden Sie die größte Säugetierdichte der Welt erleben. Nirgendwo sonst lassen sich Nashörner so gut beobachten wie hier. In diesem Gebiet der Riesenvulkane liegt auch der Oldeani, der heilige Berg der Maasai.

Wenn es anfängt, voller zu werden, brechen Sie ab ins südliche Ngorongoro-Hochland.

Die Piste südwestlich des Ngorongoro-Kraters zum Dorf Endulen führt durch unberührtes Massai-Hochland weitab der touristischen Pfade. Die wenigen Touristen treffen kaum ein anderes Fahrzeug und werden mit einer fantastischen Landschaft belohnt.

Es gibt nur zwei Camps in der Gegend, die beiden hochwertig sind: Mysigio und das Kirurumu Ngorongoro Camp. Aufgrund der kurzen Entfernung eignen sich beide Camps wunderbar für einen Zwischenstopp nach einem Tagesbesuch des Kraters, bevor man in Richtung Lake Eyasi oder Ndutu weiterfährt.

Wir bauen Ngorongoro Süd recht häufig in unsere Tansania-Safaris ein und ziehe diese ruhige, malerische Gegend der Touristenhochburg Karatu vor.

Übernachtung im Mysigo Camp. (F/M/A)

8. Tag: Der Weg heute führt Sie zu einer versteckten Perle südlich der Serengeti. Eine holprige und staubige Fahrt führt an die Ufer des Eyasi-Sees, der nur zu Regenzeit mit Wasser gefüllt ist. Die Landschaft hier erinnert ein bisschen an den Lake Manyara, doch die nicht ganzjährig garantieren Wasservorräte unterstützen keine größere Tierpopulation. Trotzdem und gerade deswegen: Der Abstecher lohnt allemal. Der Lake Eyasi ist die Heimat der Hazabe-Buschmänner, ein Volk aus Jägern und Sammlern die alles tut, um ihre traditionelle Lebensweise trotz des unaufhaltsamen Marsch des Fortschritts zu retten. Dabei wird der Tourismus in eine sehr sanfte Art und Weise eingebunden, die völlig untouristisch ist. Die erstklassige Unterkunft, die wunderschöne Landschaft, die Abgeschiedenheit des Ortes, und insbesondere die großartigen Erlebnisse mit (aber nicht nur) den Buschmännern, machen der Ausflug unvergesslich.

Übernachtung mit Vollpension im Kisima Ngeda Tented Camp. (F/M/A)

9. Tag: Sie sind heute Gast bei den Buschmänner, die Ihnen in ihre traditionelle Lebensweise einführen werden und sogar vielleicht Sie mit auf Jagd nehmen. Am Nachmittag wird eine geführte Exkursion an die Ufer des Sees organisiert, die insbesondere Vogelfreunde eine Freude bereitet wird (sofern der See Wasser trägt!) Übernachtung wie am Tag zuvor. (F/M/A)

10. Tag: Sie fahren Sie in die Serengeti hinein. Allein der Name weckt die Sehnsucht nach einer intakten Natur. Weite Ebenen, Savannen, Salzseen und Akazienwälder. Der Name der Serengeti bedeutet auf Swahili „endlose Prärie“. Sie wurde durch den Film „Serengeti darf nicht sterben“ unvergesslich gemacht und zählt zweifellos zu den größten und eindrucksvollsten Wildschutzgebieten unserer Erde. Landschaftlich besticht die Serengeti durch endlose Savannen, den so genannten Kurz- und Langgrassavannen, den beeindruckenden Inselbergen, auch Kopjes genannt, Akazien- und Galeriewäldern sowie kleinen Sodaseen und einigen Flüssen. Zwischen Dezember und März verwandeln sich die mit frischen Gras beachsenen Ebenen der südlichen Seregenti zu einem der besten „Hotspots“ für Tierbeobachtung in Ostafrika. In dieser Jahreszeit findet zwischen Januar und Februar die synchronisierte Geburt Tausender Gnukalben statt. Mit Glück kann man Herden von über einer Million Weißbart-Gnus und weiteren Huftieren erleben. Der Kern der Camps konzentriert sich in dieser Jahreszeit um den Ndutu-See im Ngorongoro-Schutzgebiet angrenzend zu der Seregenti. Hier wird Ihr Camp zwischen Dezember und März errichtet.

Übernachtung mit Vollpension im Tingitana Ndutu Tented Camp. (F/M/A)

11. – 12. Tag: Drei volle Tage stehen zur Erkundung des magischen Schutzgebietes zur Verfügung. Die Serengeti besticht zu jeder Jahreszeit mit beeindruckenden Tiererlebnissen. Jede Saison hat ihren Reiz! Das Ndutu-Gebiet, welche seine weit ausladenden Akazien urafrikanisch bilden lassen, gehört im Süden zur Ngorongoro Conservation Area und im Norden zur Serengeti. Auf Wunsch bekommen Sie Ihr Mittagessen als Lunch-Paket, damit Sie Ihre Naturerlebnisse nicht unterbrechen müssen. Selbstverständlich fahren Sie auch an die Ufer des Ndutu-Sees, wo leicht Elefanten beobachtet werden können. Auch zur Beobachtung von Raubkatzen bieten die Sumpfgebiete um den See ausgezeichnete Möglichkeiten: Zahlreiche Leoparden und Löwen leben in diesem Gebiet. Außerdem sind die wunderschönen Widerspiegelungen auf dem Wasser fantastische Fotomotive.

Übernachtungen mit Vollpension in Ihrem Camp. (F/M/A)

13. Tag: Nach einer letzten Pirschfahrt geht es Richtung Osten nach Karatu. Sie nehmen Quartier im wunderschön gelegenen Ngorongoro Farm House.

Übernachtung mit Vollpension im Ngorongoro Farnhouse. (F/M/A)

14. Tag: Nach dem Frühstück unternehmen Sie in Begleitung eines einheimischen Guides eine halbtägige Wanderung, die Sie durch Ackerland und Wälder des Hochlands zu kleinen Dörfern des Iraqw-Volks führt und Ihnen dabei Einblicke in das einfache Leben der Einheimischen ermöglicht. Anschließend steht die Rückfahrt nach Arusha an. Flughafentransfer und Rückflug. (F/M/-)

15. Tag: Ankunft.

Termine und Preise

Termine:

05.01. – 19.01.2018

19.01. – 02.02.2018

02.02. – 16.02.2018

21.12. – 04.01.2019 *

Preis:

5.135 € / pro Person

pro Person im Doppelzimmer[1]

Teilnehmerzahl: 5 Personen

Teilnehmerzuschlag:

  • Bei 4 Personen: + 100 €
  • Bei 3 Personen: + 300 €
  • Bei 2 Personen: + 400 €

Einzelzimmerzuschlag: 670 €

* Hochsaisonzuschlag: + 200 €

Leistungen:

  • Internationale Flüge ab/bis allen großen Flughäfen nach Kilimanjaro Airport mit KLM
  • alle Transfers und Pirschfahrten im 4x4 Geländewagen
  • Alle Übernachtungen in Gästehäusern und Lodges der landestypischen gehobenen Mittelklasse im Doppelzimmer
  • Alle angegebene Mahlzeiten
  • Deutschsprachige Reiseleitung
  • Unbegrenzte Pirschfahrten
  • 3 Wanderungen
  • Tagesausflug bei den Hazabe-Buschmänern
  • Alle Nationalparkgebühren und Eintrittsgelder

Nicht enthalten:

  • Visumsgebühren: 50 €
  • Getränke und nicht genannte Mahlzeiten
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben

[1] Aufgrund des unstabilen Dollarkurses können Preiserhöhungen z. Zt. nicht ausgeschlossen werden. Der angegebene Reisepreis wurde auf der Basis 1 USD = 0,86 Euro berechnet. Übersteigt die Dollareinheit 0,88 EUR zum Zeitpunkt der Restzahlung fünf Wochen vor der Abreise, sind wir leider gezwungen, Ihnen die daraus entstandene Preisdifferenz weiter zu geben. Ihr Reisepreis wird sich nicht über 5 % erhöhen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Diese Reise ist im Zeitraum von Dezember bis März zum beliebten Termin zum Preis von 5.535 € p. Person für eine Teilnehmerzahl von zwei Personen englischsprachig individuell buchbar.

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