Planeta Verde
{{loadArea('82','Indien');}}

Reise auf einem Blick

Ladakh: Schneeleopard-Trekking

Der Hemis-Nationalpark in Ladakh: Ein auf über 3.500 Metern Höhe gelegenes Schutzgebiet von spiritueller und naturkundlicher Bedeutung. Mit 4.400 km2 ist es das größte zusammenhängende Naturschutzreservat Südostasiens und ein letzter Zufluchtsort für ein sagenumwobenes Tier: Den Schneeleoparden. Ca. 200 dieser skurrilen Raubkatzen haben hier ihren Lebensraum, eine beträchtliche hohe Anzahl für eine Großkatze, deren Jagdrevier im Durchschnitt 100 km2 umfassen kann. Diese große Populationsdichte deutet logischerweise auf eine beutereiche Region hin. Hier, im von verschneiten Bergriesen umgebenen Hemis, sind es insbesondere Riesen-, Blau- und Steppenschafe, die den Tisch des Schneeleoparden reichlich decken. Er ist kleiner und leichter als ein normaler Leopard und hat besonders dickes Fell an den Pfoten, das das Einsinken in den tiefen Schnee verhindert. So schleicht sich diese Raubkatze an ihre Beute heran. Öfters auch überrascht der Schneeleopard seine Opfer von einer Anhöhe herab. Dabei steuert er mit seinem dicht behaarten Schwanz die Sprungrichtung.

Im Allgemein sind aber über die Lebensbedingungen dieser wunderschönen Katze wenig bekannt. Denn dieses äußerst skurrile Hochgebirgstier, von den Einheimischen Irbis genannt, zählt immer noch zu den am wenigsten erforschten Katzenarten der Welt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Selten verlässt der Schneeleopard sein vertrautes Revier oberhalb der Baumgrenze auf ca. 5.000 Meter Höhe. Dort aber sind die Bedingungen für eine erfolgreiche Tierbeobachtung sehr schwierig, denn der Lebensraum des Raubtiers zwischen zerklüfteten Gebirgskämmen und steilen Abhängen ist unwegsam. Nur während des extrem kalten Winters wagt sich der Schneeleopard in tiefere Lagen, um seinen Beutetieren bis in die Täler zu folgen, wo es noch genügend Gras zum Fressen findet. Dies ist der richtige Zeitpunkt, um die wunderschönste aller Großkatzen aufzuspüren.

Gemeinsam mit der indischen Artenschutz-Organisation Snow Leopard Conservancy wurde ein zehntägiges Bergtrekking im Hemis-Nationalpark auf die Beine gestellt, das dem Katzenliebhaber, einen Einblick in das Königsreich des Schneeleoparden ermöglichen soll. Während einer anspruchsvollen Bergwanderung wird nicht nur versucht, auf den König des Himalayas zu stoßen, sondern auch andere Vertreter der asiatischen Hochgebirgsfauna wie den tibetanischen Wolf, den Steinadler und den Bartgeier zu Gesicht zu bekommen. Die Expedition wird vom Leiter selbst der Artenschutz-Organisation Snow Leopard Conservancy Jigmet Dadul persönlich geführt. 2007 beobachtete eine Gruppe von acht Touristen einen Schneeleoparden beim Zerlegen einer Beute eine Stunde lang.

Dennoch bleibt das Auffinden des scheuen Schneeleoparden ein äußerst schwieriges Unterfangen, denn er fürchtet sich vor den Menschen. Leider hat ihn diese Furcht nicht vor der Gefahr des Aussterbens bewahrt. Nach Einschätzungen der Experten gibt es nur ca. 5000 Exemplare von Schneeleoparden in freier Wildbahn, verteilt auf ein riesiges Areal von 1,9 Millionen km². Somit sind Irbis die am stärksten bedrohten Großkatzen der Erde. Zum Verhängnis ist ihnen sein wunderschönes graues Fell geworden, welches mit dunkelgrauen Flecken gespickt ist, um das Tier besser zu tarnen. Aber auch seine Kochen sind in der traditionellen asiatischen Medizin sehr begehrt. Neben Wilderei stellt die Dezimierung seiner Beutetiere durch die beitreibende Weidewirtschaft die größte Bedrohung dar.

  • Während eines 10-tägigen Trekkings im Himalaya versuchen Sie auf den Schneeleoparden zu stoßen. Dabei haben Sie auch gute Chancen, auch andere Vertreter der asiatischen Hochgebirgsfauna wie den tibetanischen Wolf, den Steinadler und den Bartgeier zu sehen.
  • Sie begegnen der sakralen Welt des Buddhismus und seinen allgegenwärtigen Klostern und Stupas.
  • Sie leben zusammen mit den Ladakhis in ihren einsamen Dörfern, die ihren ursprünglichen Charakter trotz Einzug des Tourismus bewahren konnten.
  • Sie Durchwandern einer grandiosen Landschaft aus glitzernd weißen Schneegipfeln, hohen Gebirgspässen, kargen wüstenartigen Ebenen und rauschenden Flüssen.

Auch wenn es immer schwierig wird, den immer vor den Menschen flüchtenden Schneeleoparden vor die Linse zu bekommen, bleibt eine Reise in das abgeschiedene, hinter undurchdringlichen Bergmassiven versteckten Reich von Ladakh eine unvergessliche Erfahrung.

Tourenverlauf

Tag 1:

Sie verlassen Deutschland Richtung Delhi. Ankunft am

  • Etappe
  • Europa - Delhi

Tag 2:

an und Transfer ins Hotel. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Übernachtung mit Frühstück. (F/M/A)

  • Etappe
  • Delhi

Tag 3:

Heute fliegen Sie nach Leh. Leh ist auf einer Höhe von 3.500 km gelegen und als Hauptstadt von Ladakh die wichtigste Stadt der so genannten kleintibetischen Provinz Indiens. Am besten gehen Sie den heutigen Tag langsam an, sonst macht Ihnen die hohe Lage schwer zu schaffen. Abends werden die Expeditionsteilnehmer bei einem Abendessen zusammen mit dem Personal der Snow Leopard Conservancy begrüßt. Übernachtung mit Frühstück in einem Hotel.

  • Etappe
  • Delhi - Leh

Tag 4:

Wie auch die Schwesterstadt Lhasa ist Leh von den Lehren des Buddhismus sehr stark geprägt. Auch architektonisch stehen sich diese Städte sehr nah. Ein Beweis dafür ist der siebenstöckige Königspalast von Lehr, welcher sehr an den Potala-Palast in Lhasa erinnert. Während einer geführten Sadtführung besichtigen Sie heute die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ein Besuch des alten königlichen Palasts, welchen Singge Nangyal im 16. Jahrhundert errichten ließ, darf natürlich in Ihrem Programm nicht fehlen. Von oberhalb der Residenz genießt man einen fantastischen Blick auf die unterhalb gelegene Stadt und auf den goldenen Buddha der berühmten Gompa von Leh. An klaren Tagen reicht die grandiose Sicht bis zu den vergletscherten Gipfeln des Zanskar-Gebirges. Übernachtung mit Frühstück wie am Tag zuvor.

  • Etappe
  • Leh

Tag 5:

Heute nehmen Sie am unbekannten Dosmoche-Fest im Likir-Kloster teil. Das Fest bietet ein Spektakel mit rituellen Tänzen von maskierten buddhistischen Mönchen, die nur wenige westliche Besucher beiwohnen dürfen. Übernachtung mit Frühstück.

  • Etappe
  • Leh – Dosmoche-Festival

Tag 6:

Der Trekking-Teil Ihrer Reise beginnt. Nach einer Fahrt nach Phey wandern Sie durch eine beeindruckende Schlucht den Strom des Indus-Flusses entlang. Die Zelte werden innerhalb der Parkgrenzen des Hemis-Nationalparks für die folgenden drei Nächte errichtet. Übernachtung in Zelten im Wildlife Study Camp (3.780 m.)

  • Etappe
  • Leh - Hemis-Nationalpark

Tag 7 - 8:

Zwei volle Tage stehen zur Tierbeobachtung komplett zur Verfügung. In Begleitung von Ihrem Expeditionsleiter erkunden Sie die verschneite Landschaft während ganztägigen Wanderungen. Sie halten natürlich Ausschau nach dem flinken Schneeleoparden, der zu dieser Jahreszeit die sicheren hohen Lagen verlässt, um Nahrung im unteren Bereich des Gebirges zu suchen. Die Blau- und Riesenwildschafe zählen zu seinem Speiseplan. Mit höchster Wahrscheinlichkeit werden Sie Spuren von der Anwesenheit dieser majestätischen Katze auf Ihrem Weg finden. Mit etwas Glück erspähen Sie auch ein Exemplar des tibetischen Wolfes. Übernachtungen mit Vollpension in Ihrem Camp.

  • Etappe
  • Hemis-Nationalpark

Tag 9:

Heute verlassen Sie das vertraute Wildlife Study Camp, um sich zu der menschlichen Siedlung von Rumbak zu begeben, wo man sich bei den Einheimischen nach letzten Sichtungen von Schneeleoparden erkündigen wird. Rumbak ist ein typisches ladakhisches Dorf, in dem die Zeit stehen geblieben scheint, umgeben von reizvollen, schneebedeckten Fünftausendern. Es ist ein einzigartiger, authentischer Ort mit gastfreundlichen Menschen, an deren so anderem Leben man einige Tage lang teilnehmen kann. Erwaehnen wuerde ich auch, dass man am vorletzten Reisetag, wenn man bereits "hoehentrainiert" ist, von Rumbak aus den Hussingpass erklettern kann (meiner Meinung nach der einzige halbwegs anstrengende Teil der Reise), von wo aus man einen gigantischen Ausblick auf meherere Taeler, den 6200m hoheh Stock Angri und das "Wildlife Study Camp" hat.Ca. 1.600 Menschen leben im Hemis-Nationalpark. Die meisten davon sind Hirten, die die wenig vorhandenen Grasflächen dieser ariden und extrem trockenen Landschaft für ihr Vieh beanspruchen. So wird Nahrung für den Blau- und Riesenwildschaf, die natürlichen Beutetiere des Schneeleoparden, immer knapper. Genau diese Knappheit der Ressourcen hat Menschen und Raubkatzen seit jeher zu Konkurrenten gemacht. Das Töten vieler Schneeleoparden ist die traurige Bilanz dieses erbitterten Kampfs ums Überleben. Denn die Sterblichkeitsrate der wilden Schafe ist groß und das Vieh wird für den Leoparden eine leichte Beute. Seit der Erklärung von Hemis zum Nationalpark in 1981 ist die indische Regierung bemüht, das natürliche Gleichgewicht, das einst ein friedliches Zusammenleben von Menschen und Tieren ermöglichte, wieder herzustellen. Finanzielle Kompensationen und vor allem das Eingliedern der Hirten in einen verträglichen Ökotourismus sind die wichtigsten Maßnahmen, die zu einem erfolgreichen Werdegang des Artenschutzprojekts führen können. Heute übernachten Sie in einem traditionellen Ladakhi-Haus. Das gemeinsame Abendessen mit dem halben Dorf, beim es gesungen und getanzt wird, wird zu einem unvergesslichen Höhepunkt der Reise. Übernachtung mit Vollpension (Höhenlage: Ca. 4.100 m)

  • Etappe
  • Hemis-Nationalpark

Tag 10 - 16:

In diesen fünf Tagen folgen Sie den Spuren von Schneeleoparden in Begleitung von naturkundlichen Führern und speziell ausgebildeten Spurenlesern, die ihr bestes tun werden, um Sie zu einer dieser gefährdeten Raubkatzen zu führen. Je nach dem, wo Schneeleoparden zuletzt gesichert worden sind, muss das Programm flexibel und offen gehalten werden. Die Chance, einen zu Gesicht zu bekommen, ist hier sehr groß. 2007 beobachtete Dr. Jackson zusammen mit einer Gruppe von acht Besuchern eine ganze Stunde lang, wie ein Schneeleopard ein erlegtes Tier verspeiste. Übernachtet wird entweder in traditionellen Ladakhi-Häusern oder im Zelt im Freien. Am vorletzten Reiset besteht von Rumbak aus die Möglichkeit, den Hussingpass zu erklettern, von wo aus man einen gigantischen Ausblick auf mehrere Täler, den 6200m höhen Stock Angri und das "Wildlife Study Camp" hat. Vollpension (Höhelage ca. 4.000 m.)

  • Etappe
  • Hemis-Nationalpark

Tag 17:

Heute treten Sie den Abstieg zu unteren Lagen an. In der Ortschaft Zingchen werden Sie mit einem Fahrzeug abgeholt und zurück nach Leh gefahren, wo Sie den Komfort einer festen Unterkunft nach den Strapazen der letzten Tage sicher mit ganz anderen Augen wahrnehmen werden. Übernachtung mit Frühstück.

  • Etappe
  • Hemis-Nationalpark - Leh

Tag 18:

Heute fliegen Sie nach Delhi zurück. Der Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Hotelübernachtung mit Frühstück.

  • Etappe
  • Leh - Delhi

Tag 19:

Der heutige Tag gilt als Reservetag. Aufgrund klimatischer Witterungen können Inlandsflüge von Leh nach Delhi manchmal entfallen. Fliegen Sie am 17. Tag plangemäß nach Delhi zurück, verbringen Sie dort den heutigen Tag zur freien Verfügung. Empfehlenswert ist eine kurze City-Tour zu unternehmen, während der Sie die beeindruckenden Bauten des alten und neuen Delhis entdecken können. In den farbenfrohen Märkten und Basaren der Innenstadt haben Sie ausreichend Gelegenheit, sich mit Andenken an Ihre Reise einzudecken. Könnte am 18. Tag den Rückflug nach Delhi nicht angetreten werden, so fliegen Sie heute nach Delhi zurück. Abends besteigen Sie Ihre Maschine zurück nach Deutschland.

  • Etappe
  • Delhi - Europa

Termine und Preise

Termin:

29.01. – 16.02.2019

Preis:

4.739 € / pro Person

pro Person im Doppelzimmer[1]

Teilnehmerzahl: 8-12 Personen

Teilnehmerzuschlag:

  • Bei 4-7 Personen: + 100 €

Einzelzimmerzuschlag: 430 €

Leistungen:

  • Direktflug ab/bis allen großen deutschen Flughäfen nach Delhi z. B. mit Air India ode Lufthansa
  • Inlandsflüge Delhi-Leh-Delhi
  • alle Transfers6 Hotelübernachtungen in Delhi und Leh im Doppelzimmer
  • Zeltübernachtungen auf dem Wildlife Study Camp im Doppelzelt
  • 7 Übernachtungen in traditionellen Ladakhi-Häusern (ggf. auch im Zelt)V
  • Alle angegebene Mahlzeitendurchgehende englischsprachige Reiseleitung während der Reisenaturkundliche örtliche GuidesStadtbesichtigung von Leh
  • Alle Nationalparkgebühren
  • Spende für die Artenschutzorganisation Snow Leopard Conservancy
  • 1 Reiseführer pro BuchungInsolvenzversicherung

Nicht enthalten:

  • Visa-Gebühren: + 70 €
  • Trinkgelder und Persönliches
  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke

Voraussetzungen für eine gelungene Expedition:

  • Schnelle Anpassung zu einer Höhenlage von ca. 3.500 m nach der Landung in Leh
  • Gute körperliche Kondition, die es ermöglicht, zum Forschungscamp auf eine Höhe von ca. 3.800 m über schwierige Pfade und durch gefrorene Flüsse zu trekken
  • Ausharren von kalten Temperaturen, die nachts bis zu - 20 ° C fallen können
  • Anpassungsfähigkeit zu einfachen Lebensbedingungen
  • Flexibilität und Offenheit bei unvorhersehbaren Ereignissen

Diese außergewöhnliche Expedition wird schon zum siebten Mal durchgeführt. Tourteilnehmer der vergangenen Touren konnten den scheuen Schneeleoparden in freier Wildbahn immer beobachten. Sie werden u. a. zu den Standorten versteckter Kameras geführt. Dabei erfahren Sie aus der Hand eines Experten, alles über die Welt dieser Großkatzen. Aber trotz aller Bemühungen gibt es selbstverständlich gibt es keine Garantie, dass man den scheuen Schneeleoparden zu Gesicht bekommt!

[1]Aufgrund des unstabilen Dollarkurses können Preiserhöhungen z. Zt. nicht ausgeschlossen werden. Der angegebene Reisepreis wurde auf der Basis 1 USD = 0,86 Euro berechnet. Übersteigt die Dollareinheit 0,88 EUR zum Zeitpunkt der Restzahlung fünf Wochen vor der Abreise, sind wir leider gezwungen, Ihnen die daraus entstandene Preisdifferenz weiter zu geben. Ihr Reisepreis wird sich nicht über 5 % erhöhen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Unterkünfte

This element has not been rated yet.

Privat buchen

This element has not been rated yet.

Sie mögen Gesellschaft?

Dann halten Sie Ausschau nach unseren fertigen Reiseangeboten.

Sind Sie ein Individualist?

Schneiden Sie Ihr ganz persönliches Abenteuer nach Maß mit unserem Reiseplaner.

Individualreise planen

Sie wissen noch nicht ganz genau, was Sie wollen?

Warten Sie nicht ab und greifen Sie jetzt zum Telefon. Wir beraten Sie gerne.

Kontakt

Werden Sie Empfänger unserer Bushpost und erhalten Sie inspirierende Ideen für Ihre nächste Reise in die Natur. Es kostet nichts!