Planeta Verde
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Reise auf einem Blick

Südgeorgien und Falkland-Inseln

Keine Insel der Welt ist wohl mit Südgeorgien vergleichbar, was Landschaft, Historie, Flora und Fauna betrifft. Berge bis 3000 m, die direkt aus dem Meer herausragen, kalbende Gletscher, Kolonien von über 30.000 Paaren von Königspinguinen, Strände überfüllt mit See-Elefanten prägen das natürliche Bild dieser nur scheinbar einsamen Insel. Weiter südlich lockt die Antarktische Halbinsel mit einer einzigartigen Landschaft und versetzt Sie bereits beim ersten Geschmack von Salz und Wind zurück in die Zeiten der ersten Polarforscher.

Die dramatische Berglandschaft ist zeitlos, unverfälscht. Eisberge, Packeis, Gletscher, Fjorde und Strände laden zur Erkundung ein. Aber vor allem ist die fantastische Tierwelt die größte Attraktion dieser Wildnis. Neben Pinguinen, See-Elefanten, Pelzrobben und zahlreichen Seevögeln werden Sie Buckel- und Zwergwale aus nächster Nähe sehen. Schwertwale jagen in diesen Gewässern ebenso und mit etwas Glück können Sie sie dabei beobachten.

Der antarktische Kontinent bleibt als eins der unerforschten Gebiete dieser Erde. Kaum ein anderer Ort übt eine größere Faszination auf den Menschen, wie diese endlose Masse aus ewigem Eis und immer vom Schnee bedeckten Gipfeln. Angezogen vom magischen Hauch des Unheimlichen, erkundeten die ersten deutschen Forscher den weißen Kontinent im Südpol bereits Anfang des letzten Jahrhunderts. Später folgte der Zeit der Forscher und Walfänger die Ankunft der ersten Touristen in den späten 50er Jahren Damals war eine solche Expedition noch sehr von einem starken Pioniercharakter geprägt. Diese ersten Abenteuerfahrten in das Unbekannte hatten wenig gemeinsam mit den heutigen Kreuzfahrtsschiffe, die bis 500 Passagiere befördern können. Heute ist die Antarktis ein beliebtes Ziel für Naturinteressierten geworden. Zahlreiche Dokumentationsfilme, die die natürlichen Wunder dieses letzten Paradieses preisgeben, lassen die Herzen jedes Naturliebhabers schneller klopfen. Meistens wird am zweiten Tag der Fahrt einen kurzen Landgang mit einem Schlauchboot gewagt. Zum ersten Mal betritt der berauschte Besucher den antarktischen Boden. Ein Labyrinth aus saphirfarbigen Eisbergen, glitzernden Berggipfeln, türkisblauem Wasser entfaltet sich vor den erstaunten Augen der Bootsinsassen. Und die Stille, die hier Königin ist.

Tourenverlauf

1. Tag: Heute früh startet Ihre Maschine von Ihrem deutschen Flughafen nach Buenos Aires.

2. Tag: Ankunft und Weiterflug nach Usuhaia. Der restliche Tag steht zur Akklimatisierung zur Verfügung. Übernachtung mit Früstück in einem Stadthotel.

3. Tag: Unser Einstiegshafen liegt in der südlichsten Stadt der Erde: Ushuaia eingerahmt von der schneebedeckten Martial-Bergkette ist zum Beaglekanal hin ausgerichtet. Die erste Etappe Unserer Reise führt dann auch durch diesen von Kapitän FitzRoy und Charles Darwin 1834 entdeckten, wild zerklüfteten Kanal nach Osten bis zum offenen Atlantik.

4. Tag: Heute sind wir auf See mit Kurs auf die Falklandinseln (Malwinen). Auf der Überfahrt kommen besonders Vogelbeobachter auf ihre Kosten. Wander-, Schwarzbrauenalbatros, sowie verschiedene Sturmschwalben und Kapsturmvögel gehören zu unseren ständigen Begleitern.

5. Tag: Den heutigen Tag verbringen wir im Westen der Inselgruppe. Auf einer Wanderung entlang der Küste der Insel Carcass sehen wir brütende Magellan- und Eselspinguine, aber auch See- und Watvögel gehören hier zu den Attraktionen. Auf der Insel Saunders sehen wir den majestätischen Schwarzbrauen-Albatrossen bei ihren manchmal unbeholfenen Landeversuchen zu. Sie teilen sich hier eine Brutkolonie mit den kleinen Felsenpinguinen. Wir lernen vier brütende Pinguinarten kennen: Eselspinguine, Magellanpinguine, Königspinguine und Felsenpinguine. Königskormorane sind hier ebenfalls beheimatet.

7. Tag: Stanley, die Hauptstadt der Falkland Inseln, mit ihren bunten Dächern, gepflegten Gärten und englischen Pubs, gibt uns einen Einblick in die Kultur der Falkländer. Zahlreiche Schiffswracks in der Bucht erzählen von den Problemen der Segelschifffahrt im 19 Jh. Auch das sehr interessante Museum der Stadt vermittelt Eindrücke aus den ersten Jahren der englischen Besiedlung und des Falklandkrieges von 1982. Etwa 2.100 Einwohner leben heute in der kleinen Hafenstadt. Zeit zur freien Erkundung im Ort. Besuch der Kirche und des Museums möglich (Eintritt nicht inkludiert).

8. – 9. Tag: Während der Fahrt überqueren wir die Antarktische Konvergenz. Bei Querung wird deutlich, dass die Wassertemperatur in der Antarktischen Zone um fast 10 Grad in wenigen Stunden sinkt. Nährstoffe werden im Zusammenstoßen der unterschiedlich warmen Strömungen nach oben gespült und die Seevögel der Region, wie etwa Albatrosse, Sturmvögel, Sturmschwalben, Kapstumvögel und Skuas sind hier aufgrund des Nahrungsreichtums anzuteffen.

10. – 13. Tag: Am Nachmittag des 7. Tages erreichen wir unseren ersten Anlandungsort in Südgeorgien. Wir möchten die Bucht von Elsehul besuchen. Hier tummeln sich Tausende von Pelzrobben zur Paarungszeit. Unsere Reise führt uns zum Right Whale Bay, Salisbury Plain, Godthul, St. Andrews Bay, Gold Harbour, Cooper Bay und Drygalski Fjord.

Diese besonderen Orte bieten eine dramatische Vielfalt von Landschaften und ein breites Spektrum von Tierarten, wie Tagesablauf zum Beispiel heimische See-Elefanten, Pelzrobben, Königs-, Esels-, und Goldschopfpinguine, Graukopf- und Rauchiger Albatros, Sturmvögel und Sturmschwalben. Einer der Höhepunkte dieser Seereise ist die Anlandung von Prion Island, wo wir brütende Wanderalbatrosse auf Ihren Nestern aus der Nähe beobachten (die Insel ist in der Brutzeit vom 20. November bis 07. Januar für Besucher nicht zugänglich). In Fortuna Bay haben wir eventuell die Möglichkeit den historischen Spuren der britischen Polarlegende Sir Ernest Shackleton auf einer Wanderung nach Stømness Bay zu folgen. Dort und in Grytviken sehen wir verlassene, zerfallene und denkmalgeschützte Walfangstationen, die heute nur noch von Robben, See-Elefanten und Pinguinen bewohnt werden. Die verlassene Walfangstation Grytviken in der Cumberland Bay gehört mitunter zu den interessantesten Landeplätzen auf Südgeorgien. Neben der vollständig restaurierten norwegischen Kirche und dem hervorragenden Walfangmuseum, lohnt sich auch ein Spaziergang zur Britischen Forschungsstation in King Edward Point. Ein Pilgergang zum nahegelegenen Friedhof ein absolutes “Muss” für die Anhänger des Polarreisenden Shackleton, der hier seine letzte Ruhestätte fand.

14. Tag: Auf See wird das Schiff von verschiedenartigen Seevögeln begleitet. Am Anfang der Saison sehen wir eventuell Packeis und können hier wir mit etwas Glück seltenere Antarktisvögel, wie etwa den Schneesturmvogel und die MacCormick Raubmöwe beobachten.

15. Tag: Der Besuch der argentinischen Station „Orcadas“ auf Laurie Island auf den Süd-Orkney-Inseln ist für heute eingeplant. Das freundliche Stationspersonal zeigt uns, wie man hier lebt und arbeitet. Wir genießen den Ausblick auf die umliegenden Gletscher. Alternativ ist eventuell eine Anlandung in der Shingle Cove auf Signy Island möglich.

16. Tag: Sie werden an großen Eisbergen vorbeisteuern und eine gute Chance auf Finnwal-Sichtungen auf dem Weg nach Süden haben. Außerdem gibt es die besten Möglichkeiten auf der Reise über das Meer begleitende Antarktissturmvögel rundum das Schiff zu sehen.

17. – 20. Tag: Wir steuern in das Weddelmeer durch den eisträchtigen Antarctic Sound. Große Tafeleisberge kündigen unsere baldige Ankunft auf der Ostseite der Antarktischen Halbinsel an. Wir planen eine Anlandung bei Brown Bluff werden wir zum ersten mal den antarktischen Kontinent betreten. Bei guten Verhältnissen ist es möglich dass wir mehr Zeit im Weddell Meer verbringen. Die vulkanischen Inseln der Südshetlands sind meist sehr windig und oft in Nebel gehüllt, aber sie sind sehr kontrastreich.

Es gibt eine breite Auswahl an Pflanzen (Moose, Flechten und blühende Gräser) und Fauna, wie Eselspinguine, Zügelpinguine und Riesensturmvogel. Auf Half Moon Island werden wir Zügelpinguine und Weddell Robben entlang ihrer Liegeplätze beobachten , z.B. entlang des Strandes in der Nähe der Argentinischen Station Camara.

Auf Deception Island tastet sich das Schiff durch eine spektakuläre enge Einfahrt bei Neptune’s Bellow mit steilen Felswänden auf der Südostseite der Insel ins innere des Kraters vor. Deception ist eine hufeisenförmige Vulkaninsel und umschließt einen versunkenen Krater, der sich zum Meer öffnet und einen von der Natur geschaffenen Hafen bildet. Hier findet man heisse Quellen, eine verlassene Walfanstation und tausende Kapsturmvögel, viele Dominikanermöwen, sowie Antarktische Raubmöwen und Küstenseeschwalben. Buntfusssturmschwalben und Schwartzbauchmeerläufer haben ihre Nistplätze in den Ruinen der alten Walfangstation in Whalers Bay gefunden.

Die Reisen mit 19 Nächten eröffnen darüberhinaus die Möglichkeit, weiter gen Süden entlang der Westseite der antarktischen Halbinsel zu steuern. In Neko Harbour oder Paradise Bay haben wir die Möglichkeit, Fuß auf den antarktischen Kontinent zu setzen , eine atemeraubende Landschaft mit riesigen kalbenden Gletschern, die auf Meereshöhe herabreichen. Wir genießen die Landschaft , die von alpinen Gipfeln umrahmt ist. In diesem Gebiet gibt es sehr gute Chancen, Buckelwale und Zwergwale zu sehen.

Nach dem wir den Neumayer-Kanal befahren haben, hoffen wir, die alte britische Forschungsstation Port Lockroy zu besuchen, heute ein lebendes Museum und Postamt auf der Goudier Insel. In Sichtweite zu Port Lockroy können auch auf der benachbarten Insel auf Jougla Punkt an Land gehen und dort Eselspinguine und Blauaugenkromorane sehen. In den frühen Morgenstunden des letzten Anlandungstages hoffen wir auf einen Besuch der Insel Cuverville, wo mehrere tausend Eselspinguine in der größten Eselspinguinkolonie der Antarktischen Halbinsel zuhause sind.

Gegen Mittag des 17. Tages verlassen wir die Antarktis auf Höhe der Melchior Inseln und nehmen Kurs aufs offene Meer in die Drake Passage.

21. Tag: Auf Ihrer Reise nach Norden über die Drake Passage begegnen wir einer Vielzahl von Seevögeln. Übernachtung an Bord mit Vollpension.

22. Tag: Sie erreichen morgens den Hafen von Ushuaia. Nach dem Frühstück ist Ausstieg. Transfer zum Flughafen und Flug über Buenos Aires nach Europa. Am 23. Tag ist Ankunft in Deutschland.

Termine und Preise

Termine:

01.11. – 24.11.2018

01.12. – 23.12.2018

20.12. – 10.01.2019

31.01. – 21.02.2018

14.02. – 08.03.2019

Preis:

ab 11.900 € / pro Person

pro Person in Doppelkabine

Fensterkabine: ab + 552 €

Teilnehmerzahl: min. 70 Personen, max. 116 Personen

Leistungen:

  • Flug ab/bis alle großen deutschen Flughäfen nach Ushuaia und zurück mit z. B. Iberia, Lufthansa und Aerolineas argentinas
  • Alle Transfers
  • 1 Übernachtung im *** Hotel im Doppelzimmer mit Frühstück in Ushuaia
  • 19 Übernachtungen in einer Doppelkabine mit Privatbad
  • Benutzung von Gummistiefeln- und Schneeschuhen
  • Frühstück in Ushuaia, sonst Vollpension auf dem Schiff
  • Alle Landausflüge und Rundfahrten während der Reise mit Zodiacs
  • Englisch und deutschsprachiges, naturkundliches Vortragsprogramm mit renommierten Lektoren und kundige Führung durch erfahrene Expeditionsleiter und Guides
  • 1 Reiseführer pro Buchung
  • Insolvenzversicherung

Nicht enthalten:

  • Reiseauslandsversicherung (dringend empohlen)
  • Nicht enthaltene Mahlzeiten
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben
  • Mögliche Treibstoff-Aufschläge sind auch nach Buchung nicht ausgeschlossen

Die von uns vorgeschlagenen Programme gelten lediglich als Beispiel. Da Landgänge abhängig von den Wetter- und Eisverhältnissen vor Ort sind, müssen wir manchmal Alternativen vorschlagen. Unser Kapitän und oder der Expeditionsleiter entscheiden über das endgültige Programm. Ein Tagesprogramm mit geplanten Aktivitäten wird Ihnen täglich zugestellt. Bitte denken Sie daran: Flexibilität ist entscheidend für den Erfolg von Expeditionsreisen.

Unterkünfte

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Die M/V Plancius wurde im Jahr 1976 als ein ozeanographisches Forschungsschiff der holländischen königlichen Marine unter dem Namen «Hr. Ms. Tyd...

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