Planeta Verde
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Reise auf einem Blick

Spitzbergen-Noorderlicht

Spitzbergen ist der nördlichste von Menschen bewohnte Landflecken der Erde. Die Temperaturen schwanken im Hochsommer zwischen -10 und + 10 Grad Celsius und nichts wächst hier höher als eine Handbreite. Der Archipel, zwischen dem 74. und 81. Grad nördlicher Breite gelegen, scheint von allen Göttern verlassen zu sein. Vor allem die überwältigende Stille, die Gletscher und schneebedeckte Berge umhüllt, zeugt von der Vergessenheit, in die die einst für europäische Walfänger so wichtige Station geraten ist. Nur die Forschung spielt auf Spitzbergen noch eine bedeutende Rolle. Neben internationalen Forscherteams, die den Ozonabbau und die Luftverschmutzung erforschen, wagen sich hauptsächlich temporäre Besucher in die Arktis, denn viele, die diese Einsamkeit lange aushalten, gibt es nicht. Demjenigen, der sich jedoch auf die Reise in diese karge, fast unberührte Wildnis macht, präsentiert sich eine beeindruckende Landschaft von blau-grauen Farbtönen und eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt.

Wie jeder andere Spitzbergen-Besucher werden Sie gespannt auf den lang ersehnten Moment warten, wenn der Beobachter im Krähennest des Schiffes plötzlich "Polar bear!" ruft und Sie den König der Arktis auf den zusammen geschobenen Eisschollen endlich entdecken. Eine Reise nach Spitzbergen ist jedoch kein normaler Urlaub, sondern eine richtige Expedition. Die Insel zu umfahren gelingt nicht jedes Jahr, da dies von den unvorhersehbaren Eisverhältnissen abhängt. Endlose Stunden bei rauer See können genauso vorkommen wie hellklare sonnige Tage. In der Schiffsküche zaubert der Koch zweimal am Tag unbeirrt von den Unbilden der See schmackhaftes Essen. Ob Sie es auch genießen können, hängt öfters von der Festigkeit Ihres Magens ab. Aber trotz der vielen Strapazen: Ein unvergessliches Abenteuer bleibt diese Reise alle mal.
  • Auf Ihrem Segelboot besuchen gewaltige Seevogelkolonien von brütenden Elfenbeinmöwen und Papageitauchern.
  • Sie wagen sich bis auf wenige Meter an Walrossbullen.
  • Sie beobachten die weit verbreitete Ringelrobbe, die ihr Mittagsschläfchen auf einer Eisscholle abhält.
  • Sie halten Schau auf die gerne in Fjorde eindringenden Belugas und begegnen vielleicht dem einen oder anderen Finnwal.
  • Sie lernen die eindrucksvolle arktische Pflanzenwelt während mehrstündiger Wanderungen in Gummistiefeln auf dem sumpfigen, aufgetauten Permafrostboden kennen.
  • Und natürlich wird Ihr Herz rasen, wenn der erste Polarbär gesichtet wird.

Bei einem gut erholten Bestand von geschätzten 5.000 Tieren liegt die Wahrscheinlichkeit, auf Eisbären während einer Expeditionskreuzfahrt zu treffen, bei ca. 90 %.

Tourenverlauf

Tag 1:

Heute nachmittag fliegen Sie von Ihrem Heimatflughafen nach Longyearbyen. Übernachtung im *** Hotel im Doppelzimmer.

  • Etappe
  • Longyearbyen

Tag 2:

Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit eines Rundgangs durch die Siedlung. Die Pfarrkirche und das Svalbard Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Am frühen Abend setzen wir Segel.

  • Etappe
  • Longearbyen – Segel

Tag 3:

Früh morgens lichten wir Anker, verlassen Tryghamna und setzen unsere Reise fort. Wir befahren den Forlandsund. Sofern das Wetter es erlaubt, wollen wir bei Fuglehuken landen, wo mit der Expedition von Willem Barents die ersten Westeuropäer ihren Fuß im eben erst entdeckten Spitzbergen an Land setzten. Wir stoßen hier auf historische Grabstätten von Walfängern, sowie auf eine Kolonie von Trottel- und Dickschnabellummen, Krabbentauchern und Dreizehenmöwen. Ganz in der Nähe besteht vielleicht die Möglichkeit, einen Ruheplatz von Seehunden und Walrossen zu beobachten.

  • Etappe
  • Spitzbergen-Umrundung

Tag 4:

Heute besuchen wir die Überreste der alten “Tran-Stadt” Smeerenburg, die größte aller Walfangstationen Spitzbergens aus dem 17. Jh. Später landen wir auf Ytre Norskøya, wo wir auf viele Gräber aus der Walfangzeit treffen.

  • Etappe
  • Spitzbergen-Umrundung

Tag 5 - 16:

Wir segeln weiter entlang der Nordküste Spitzbergens. Unser Ziel ist entweder der Sorgfjord, wo sich häufig Walrosse aufhalten, oder die Murchison-Bucht, an deren Nordufer sich eine weite trockene Tundra erstreckt, Lebensraum zahlreicher Rentiere. Es gibt auch die Reste einer alten schwedischen Forschungsstation zu sehen. Sobald wir die Hinlopenstrasse erreichen, sind wir von Eiskappen umgeben.Wir steuern den von hohen Bergen umringten Lomfjord an. Die Augustabukta ist eine schöne Bucht nahe eines Gletschers, dessen Oberfläche spaltenfrei ist und es uns erlaubt, gefahrlos übers Eis zu gehen. An einer Klippe in der Nähe brütet die seltene und schöne Elfenbeinmöwe gemeinsam mit Gryllteisten in einer kleinen Kolonie. Häufig können hier auch Rentieren, Eisbären und Walrosse gesichtet werden. Als Nächstes segeln wir zum beeindruckenden Bråsvell-Gletscher. Wir unternehmen vielleicht einen Landgang auf Svartknausflya, einer polaren Kältewüste, oder wir besuchen die Wilhelmøya mit ihren alten Strandlinien und Überresten alter halb-fossiler Walskelette, wo eine Begegnung mit Eisbären möglich ist. Den spektakulären Heleysundet zwischen Spitzbergen und der Barentsinsel kann man nur gegen die Strömung passieren – eine spektakuläre Etappe. Sollte dies nicht möglich sein, segeln wir durch den Freemansundet. Am Kapp Lee auf der Edgeøya besuchen wir für Fotografen gut erreichbare Vogelfelsen mit Gryllteisten und unternehmen eine Wanderung ins Rosenbergdalen, wo sich fast immer Rentier-Gruppen aufhalten. Für fitte Wanderer führt eine Strecke von hier zur Diskobukta. Dort beeindruckt eine große, laute Kolonie von Dreizehenmöwen, die eine Schlucht besiedelt. Eisfüchse und Eisbären mit Jungtieren durchstreifen manchmal die Schlucht oft auf der Suche nach jungen, noch nicht flugfähigen Vögeln, die häufig von den Brutsimsen fallen. Uralte, subfossile Walskelette liegen auf den erhöhten, ehemaligen Strandlinien weit im Landesinnern. Auf der kleinen Inselgruppe der Kong Ludvigøyane paaren sich die Walrosse. Hier stoßen wir auf Schritt und Tritt auf historische Zeugnisse aus der Zeit der Walross-, Eisbären- und Waljagd. Begegnungen mit Eisbären sind hier sehr wahrscheinlich. Die Isbukta an der Südküste Westspitzbergens ist eine von Gletschern umrahmte Bucht mit guten Gelegenheiten für Schlauchboot-Touren. Wir setzen unsere Erkundungstour im südlichen Spitzbergen fort und befahren das Labyrinth der Seitenfjorde im Hornsund. Hinter Brepollen – einer grossen Gletscherablagerung im hintersten Teil des Fjordes – kreuzen wir entlang einer wunderbaren Gletscherkante, wo wir auf Eisbären und Bartrobben stossen könnten. Die geologischen Formen dieser Gegend sind spektakulär und sehr bunt. Nach Möglichkeit möchten wir auch die polnische Forschungsstation besuchen, deren freundliches Personal uns gern erklären wird, zu welchen Themen hier geforscht wird. Auf dem Weg nach Longyearbyen befahren wir den Bell Sund und erreichen dort Midterhuken mit den Überresten einer britischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert. Im Bell Sund sieht man oftmals Weisswale/Belugas. Falls es die Zeit zulässt, besuchen wir Barentsburg, die einzige von Russen bewohnte Siedlung auf Spitzbergen, oder wir landen in Colesbukta, einer verlassenen russischen Kohlesiedlung. Von dort aus können stramme Wanderer in sechs Stunden Longyearbyen zu Fuß erreichen, während unser Schiff vorausfährt, um abends wieder zusammenzutreffen.

  • Etappe
  • Spitzbergen-Umrundung

Tag 17:

Heimflug im Linienflug ab Longyearbyen nach Oslo und Weiterflug nach Deutschland.

  • Etappe
  • Spitzbergen – Rückflug

Termine und Preise

Termine:

22.07. – 07.08.2019

06.08. – 22.08.2019

21.08. – 06.09.2019

Preis:

5.618 € / pro Person

in einer Doppelkabine mit Gemeinschaftsbad

Teilnehmerzahl: min. 14 Personen, max. 20 Personen

Leistungen:

  • Zubringerflug ab/bis allen großen deutschen Flughäfen nach Oslo und zurück (Wien und Zürich auf Anfrage)
  • Linienflug von Oslo nach Longyearbyen mit Scandinavian Airlines und zurück
  • 1 Übernachtung im **** Svallbard Hotel in Longyearbyen im Doppelzimmer mit Frühstück
  • 16-tägige Segeltörn am Bord des komfortablen „Noorderlicht“
  • 15 Übernachtungen auf Ihrem Segelschiff in Doppelkabine mit Waschbecken und Gemeinschaftsbad
  • Vollpension am Bord inkl. Tee, Kaffee und Snacks naturkundliche englischsprachige Reisebegleitung ab/bis Longyearbyen Tägliche Zodiac-Ausflüge und geführte Landgänge
  • Reiseliteratur
  • Insolvenzversicherung

Nicht enthalten:

  • Transfers vom Flughafen ins Longyearbyen-Hotel und zurück
  • Reisekrankenversicherung (obligatorisch)
  • Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung (sehr empfohlen)
  • Hoteltransfers in Longyerbyen
  • Trinkgelder und Persönliches

Die von uns vorgeschlagenen Programme gelten lediglich als Beispiel. Da Landgänge abhängig von den Wetter- und Eisverhältnissen vor Ort sind, müssen wir manchmal Alternativen vorschlagen. Unser Kapitän und oder der Expeditionsleiter entscheiden über das endgültige Programm. Ein Tagesprogramm mit geplanten Aktivitäten wird Ihnen täglich zugestellt. Bitte denken Sie daran: Flexibilität ist entscheidend für den Erfolg von Expeditionsreisen.

Unterkünfte

Noorderlicht

Im Jahr 1910 wurde der 2-Mast-Gaffelschoner “Noorderlicht” im Auftrag der deutschen Regierung gebaut, um als Leuchtschiff auf der Ostsee zu ...

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