Planeta Verde
Planeta Verde

Südgeorgien, Falkland-Inseln und die Antarktis
Expedition zu den Naturparadiesen im Südatlantik

Wie:

Gruppenreise

Wann:

Januar, Februar

Dauer:

22 Tage

Preis:

16.353 €

Reise auf einem Blick

Südgeorgien, Falkland-Inseln und die Antarktis

Keine Insel der Welt ist wohl mit Südgeorgien vergleichbar, was Landschaft, Historie, Flora und Fauna betrifft. Berge bis 3000 m, die direkt aus dem Meer herausragen, kalbende Gletscher, Kolonien von über 30.000 Paaren von Königspinguinen, Strände überfüllt mit See-Elefanten prägen das natürliche Bild dieser nur scheinbar einsamen Insel. Weiter südlich lockt die Antarktische Halbinsel mit einer einzigartigen Landschaft und versetzt Sie bereits beim ersten Geschmack von Salz und Wind zurück in die Zeiten der ersten Polarforscher.

Aber vor allem ist die fantastische Tierwelt die größte Attraktion dieser Wildnis. Neben Pinguinen, See-Elefanten, Pelzrobben und zahlreichen Seevögeln werden Sie Buckel- und Zwergwale aus nächster Nähe sehen. Schwertwale jagen in diesen Gewässern ebenso und mit etwas Glück können Sie sie dabei beobachten.

Die dramatische Berglandschaft ist zeitlos, unverfälscht. Eisberge, Packeis, Gletscher, Fjorde und Strände laden zur Erkundung ein.

Tourenverlauf

Tag 1:

Heute früh startet Ihre Maschine von Ihrem deutschen Flughafen nach Buenos Aires.

  • Etappe
  • Europa – Buenos Aires

Tag 2-3:

Ankunft und Weiterflug nach Usuhaia. Heute und morgen stehen zur Akklimatisierung zur Verfügung. 2 Übernachtungen mit Frühstück im Los Acebos. (-/-/-)

  • Etappe
  • Buenos Aires - Ushuaia

Tag 4:

Am Nachmittag erfolgt die Einschiffung und losgeht es in Richtung Falkland Inseln. Golfo Nuevo ist weltbekannt für „Southern Right Whales“ (Glattwale) und wir haben eine echte Chance, sie zu sehen, wenn wir in Richtung des offenen Ozeans steuern. Übernachtung an Bord mit Vollpension. (F/M/A).

  • Etappe
  • Ushuaia - Falkland

Tag 5:

Auf der Überfahrt zu den Falklands kommen besonders Vogelbeobachter auf ihre Kosten. Wander-,Schwarzbrauenalbatros, sowie verschiedene Sturmschwalben und Kapsturmvögel gehören zu unseren ständigen Begleitern. Abends sorgen Vorträge durch kundigen Antarktis-Experten für Unterhaltung. Übernachtungen an Bord mit Vollpension. (F/M/A)

  • Etappe
  • Auf den Weg zu den Falklandinseln

Tag 6:

Sie haben die Falkland Inseln erreicht. Den heutigen Tag verbringen Sie im Westen der Inselgruppe. Auf der Insel Saunders sehen Sie den majestätischen Schwarzbrauen-Albatrossen bei ihren manchmal unbeholfenen Landeversuchen zu. Sie teilen sich hier eine Brutkolonie mit den kleinen Felsenpinguinen. Sie lernen vier brütende Pinguinarten kennen: Eselspinguine, Magellanpinguine, Königspinguine und Felsenpinguine. Königskormorane sind hier ebenfalls beheimatet. Am Nachmittag, und nur bei guten Verhältnissen, ist seltene Anlandung auf der Insel Steeple Jason geplant, um dort die größte Schwarzbrauenalbatrosskolonie der Welt zus besuchen (bis zu 113.000). Eine wahre Expeditionsanlandung. Als Alternative, und wenn es die Verhältnisse zulassen, ist eine Wanderung entlang der Küste der Insel Carcass eingeplant. Dort sehen wir brütende Magellan- und Eselspinguine, aber auch See- und Watvögel gehören hier zu den Attraktionen. Übernachtung an Bord mit Vollpension. (F/M/A)

  • Etappe
  • Falklandinseln

Tag 7:

Sie besuchen Stanley, Hauptstadt der Falkland Inseln, die mit ihren bunten Dächern, gepflegten Gärten und englischen Pubs, einen Hauch vom alten England hat. Zahlreiche Schiffswracks in der Bucht erzählen von den Problemen der Segelschifffahrt im 19 Jh. Auch das sehr interessante Museum der Stadt vermittelt Eindrücke aus den ersten Jahren der englischen Besiedlung und des Falklandkrieges von 1982. Etwa 2.100 Einwohner leben heute in der kleinen Hafenstadt. Zeit zur freien Erkundung im Ort. Übernachtung an Bord mit Vollpension. (F/M/A)

  • Etappe
  • Falklandinseln

Tag 8 - 9:

Das Schiff ist unterwegs nach Südgeorgien. Während der Fahrt überqueren Sie die Antarktische Konvergenz und die Temperatur kann in einer kurzen Zeitspanne von nur wenigen Stunden deutlich fallen. Nährstoffe werden im Zusammenstoßen der unterschiedlich warmen Strömungen nach oben gespült und die Seevögel der Region, wie etwa Albatrosse, Sturmvögel, Sturmschwalben, Kapstumvögel und Skuas sind hier aufgrund des Nahrungsreichtums anzutreffen. Übernachtungen an Bord mit Vollpension. (F/M/A)

  • Etappe
  • Auf den Weg nach Südgeorgien

Tag 10 - 13:

Für vier volle Tage erkunden Sie die fantastische Südgeorgien-Insel. Als Erstes wird die Bucht von Elsehul besucht. Hier tummeln sich Tausende von Pelzrobben zur Paarungszeit. Die Expedition führt dann Right Whale Bay, Salisbury Plain, Godthul, St. Andrews Bay, Gold Harbour, Cooper Bay und Drygalski Fjord. Diese besonderen Orte bieten eine dramatische Vielfalt von Landschaften und ein breites Spektrum von Tierarten: See-Elefanten, Pelzrobben, Königs-, Esels-, und Goldschopfpinguinen, Graukopf- und Rauchiger Albatrossen, Sturmvögeln und Sturmschwalben. Einer der Höhepunkte stellt der Besuch von Prion Island dar, wo man brütende Wanderalbatrosse auf Ihren Nestern beobachten kann. Des Weiteren werden die Buchten von Salisbury Plain, St. Andrews Bay und Gold Harbour angesteuert: Heimat der drei größten Königspinguin-Kolonien in Sügeorgien und der weltweit größten Brutstrände südlicher See-Elefanten. Sie beobachten wie fast 4 Tonnen schweren See-Elefantenbullen über weite Gebiete und Dutzende von weiblichen Tieren wachen und gelegentlich ihre Dominanz gegen andere Bullen verteidigen müssen. In Fortuna Bay haben Sie eventuell die Möglichkeit den historischen Spuren der britischen Polarlegende Sir Ernest Shackleton auf einer Wanderung nach Stømness Bay zu folgen. Der Weg führt uns über den Bergpass vorbei am "Shackleton Wasserfall". Das Gelände ist teilweise sumpfig in den niederen Lagen, Schneefelder in den höheren Lagen ( Pass ) möglich und einige kleine Flussströme müssen auf dem Weg überquert werden (Wanderschuhe oder robuste Gummistiefel mit Profilsohle sind dafür empfohlen). In Stømness Bay und in Grytviken sehen Sie verlassene, zerfallene Posten der Walfängerzeit, die heute von Robben, See-Elefanten und Pinguinen eingenommen wurden. Ein Pilgergang zum nahegelegenen Friedhof ein absolutes “Muss” für die Anhänger des Polarreisenden Shackleton, der hier seine letzte Ruhestätte fand. Übernachtungen an Bord mit Vollpension. (F/M/A)

  • Etappe
  • Südgeorgien

Tag 14:

Das Schiff macht sich in Richtung der antarktischen Halbinsel. Auf See wird das Schiff von verschiedenartigen Seevögeln begleitet. Am Anfang der Saison ist noch Packeis zu sehen. Mit etwas Glück kann man seltenere Antarktisvögel, wie etwa den Schneesturmvogel und die MacCormick Raubmöwe beobachten. Übernachtung an Bord mit Vollpension. (F/M/A)

  • Etappe
  • Südgeorgien – Antarktische Halbinsel

Tag 15:

Der Besuch der argentinischen Station „Orcadas“ auf Laurie Island auf den Süd-Orkney-Inseln ist für heute eingeplant. Das freundliche Stationspersonal zeigt uns, wie man hier lebt und arbeitet. Wir genießen den Ausblick auf die umliegenden Gletscher. Alternativ ist eventuell eine Anlandung in der Shingle Cove auf Signy Island möglich. Übernachtung an Bord mit Vollpension. (F/M/A)

  • Etappe
  • Auf dem Weg zur Antarktischen Halbinsel

Tag 16:

Sie werden an großen Eisbergen vorbeisteuern und eine vielversprechende Chance auf Finnwal-Sichtungen auf dem Weg nach Süden haben. Außerdem gibt es die besten Möglichkeiten auf der Reise über das Meer begleitende Antarktissturmvögel rundum das Schiff zu sehen. Übernachtung an Bord mit Vollpension. (F/M/A)

  • Etappe
  • Auf dem Weg zur Antarktischen Halbinsel

Tag 17 - 20:

Sie sind an Ihrem Ziel angekommen. Noch früh in der Saison ist es mit sehr viel Eis zu rechnen, welches Ihnen den Weg versperren kann, beziehungsweise Umwege erfordert. Der Expeditionsleiter entscheidet vor Ort gemäß den vorherrschenden Bedingungen. Sie steuern in das Weddelmeer durch den eisträchtigen Antarctic Sound. Große Tafeleisberge kündigen die baldige Ankunft auf der Ostseite der antarktischen Halbinsel an. Bei einer Anlandung bei Brown Bluff wird zum ersten Mal Fuß auf den antarktischen Kontinent gefasst. Die vulkanischen Inseln der Südshetlands sind meist sehr windig und oft in Nebel gehüllt, aber sie sind sehr kontrastreich. Es gibt eine breite Auswahl an Pflanzen (Moose, Flechten und blühende Gräser) und Fauna, wie Eselspinguine, Zügelpinguine und Riesensturmvogel. Auf Half Moon Island werden Sie Zügelpinguine und Weddell Robben entlang ihrer Liegeplätze beobachten, z.B. entlang des Strandes in der Nähe der Argentinischen Station Camara. Auf Deception Island tastet sich das Schiff durch eine spektakuläre enge Einfahrt bei Neptune’s Bellow mit steilen Felswänden auf der Südostseite der Insel ins Innere des Kraters vor. Deception ist eine hufeisenförmige Vulkaninsel und umschließt einen versunkenen Krater, der sich zum Meer öffnet und einen von der Natur geschaffenen Hafen bildet. Hier findet man heiße Quellen, eine verlassene Walfangstation und tausende Kapsturmvögel, viele Dominikanermöwen, sowie antarktische Raubmöwen und Küstenseeschwalben. Buntfusssturmschwalben und Schwartzbauchmeerläufer haben ihre Nistplätze in den Ruinen der alten Walfangstation in Whalers Bay gefunden. Die Reise mit 20 Nächten eröffnet darüberhinaus die Möglichkeit, weiter gen Süden entlang der Westseite der antarktischen Halbinsel zu steuern. In Neko Harbour oder Paradise Bay haben Sie die Möglichkeit, Fuß auf den antarktischen Kontinent zu setzen: Eine atemberaubende Landschaft mit riesigen kalbenden Gletschern, die auf Meereshöhe heranreichen, öffnen sich vor Ihren Augen. In diesem Gebiet gibt es sehr gute Chancen, Buckelwale und Zwergwale zu sehen. Nachdem Sie den Neumayer-Kanal befahren haben, kommt die britische Forschungsstation Port Lockroy als Nächstes. Die Station wurde in ein lebendes Museum und Postamt umgewandelt. Auf einer Nachbarinsel kann man an Land gehen und dort Eselspinguine und Blauaugenkromorane sehen. Wenn die Eisbedingungen es zulassen, dann ist eventuell auch eine Einfahrt mit Anlandung in dem weiter südlich gelegen Lemaire-Kanal möglich. In den frühen Morgenstunden des letzten Tages ist der Besuch der Cuverville-Insel geplant, wo sich die größte Kolonie von Eselspinguinen der antarktischen Halbinsel befindet. Gegen Mittag des vierten Tages verlassen Sie die Antarktis auf Höhe der Melchior Inseln und nehmen Kurs aufs offene Meer in die Drake Passage. Übernachtungen an Bord mit Vollpension. (F/M/A)

  • Etappe
  • Antarktische Halbinsel

Tag 21-22:

Auf Ihrer Reise nach Norden über die Drake Passage begegnen wir einer Vielzahl von Seevögeln. Übernachtung an Bord mit Vollpension. (F/M/A)

  • Etappe
  • Antarktische Halbinsel - Ushuaia

Tag 23:

Sie erreichen morgens den Hafen von Ushuaia. Nach dem Frühstück ist Ausstieg. Transfer zum Flughafen und Flug über Buenos Aires nach Europa. Am 24. Tag ist Ankunft in Deutschland. (F/M/A)

  • Etappe
  • Ushuaia - Europa

Termine und Preise

Termine:

20.12.-12.01.2022

12.01. – 04.02.2022

18.02.- 16.03.2022

01.01.-23.01.2023

Preis:

ab 16.261 € / pro Person

pro Person in einer Außendoppelkabine mit Privatbad und Bullauge

Teilnehmerzahl: min. 70 Personen, max. 116 Personen

Leistungen:

  • Flug ab/bis alle großen deutschen Flughäfen nach Ushuaia und zurück
  • Alle Transfers bis auf Buenos Aires
  • 2 Übernachtungen im *** Hotel im Doppelzimmer mit Frühstück in Ushuaia
  • 19/ bzw. 22 Übernachtungen in einer Doppelkabine mit Privatbad und Bullauge
  • Benutzung von Gummistiefeln- und Schneeschuhen
  • Frühstück in Ushuaia, sonst Vollpension auf dem Schiff
  • Alle Landausflüge und Rundfahrten während der Reise mit Zodiacs
  • Englischsprachiges, naturkundliches Vortragsprogramm mit renommierten Lektoren und kundige Führung durch erfahrene Expeditionsleiter und Guides
  • 1 Reiseführer pro Buchung
  • Insolvenzversicherung

Nicht enthalten:

  • Reiseauslandsversicherung (dringend empfohlen)
  • Obligatorische Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport
  • Eventueller Treibstoff-Aufschlag (eine Erhöhung des Aufschlags ist auch nach Buchung nicht ausgeschlossen)

Corona Update:

Expeditionsreisen in die Antarktis sind wieder möglich. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine gültige Covid-Impfung, die bis spätestens 14 Tage vor Kreuzfahrtbeginn zurückliegen muss. Außerdem muss vor dem Einschiffen eines negativen Corona-Schnelltests vorgelegt werden, der nicht älter sein darf als 24 Stunden. Die von uns vorgeschlagenen Programme gelten lediglich als Beispiel. Da Landgänge abhängig von den Wetter- und Eisverhältnissen vor Ort sind, müssen wir manchmal Alternativen vorschlagen. Unser Kapitän und oder der Expeditionsleiter entscheiden über das endgültige Programm. Ein Tagesprogramm mit geplanten Aktivitäten wird Ihnen täglich zugestellt. Bitte denken Sie daran: Flexibilität ist entscheidend für den Erfolg von Expeditionsreisen.

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