Planeta Verde
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Spitzbergen: Arktischer Sommer
13 Tage auf der Suche der Polarbären

Wie:

Gruppenreise

Wann:

Mai

Dauer:

13 Tage

Preis:

4.100 €

Reise auf einem Blick

Spitzbergen: Arktischer Sommer

Spitzbergen ist der nördlichste von Menschen bewohnte Landflecken der Erde. Die Temperaturen schwanken im Hochsommer zwischen -10 und + 10 Grad Celsius und nichts wächst hier höher als eine Handbreite. Der Archipel, zwischen dem 74. und 81. Grad nördlicher Breite gelegen, scheint von allen Göttern verlassen zu sein. Vor allem die überwältigende Stille, die Gletscher und schneebedeckte Berge umhüllt, zeugt von der Vergessenheit, in die die einst für europäische Walfänger so wichtige Station geraten ist. Nur die Forschung spielt auf Spitzbergen noch eine bedeutende Rolle. Neben internationalen Forscherteams, die den Ozonabbau und die Luftverschmutzung erforschen, wagen sich hauptsächlich temporäre Besucher in die Arktis, denn viele, die diese Einsamkeit lange aushalten, gibt es nicht. Demjenigen, der sich jedoch auf die Reise in diese karge, fast unberührte Wildnis macht, präsentiert sich eine beeindruckende Landschaft von blau-grauen Farbtönen und eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Wie jeder andere Spitzbergen-Besucher werden Sie gespannt auf den lang ersehnten Moment warten, wenn der Beobachter im Krähennest des Schiffes plötzlich "Polar bear!" ruft und Sie den König der Arktis auf den zusammen geschobenen Eisschollen endlich entdecken. Eine Reise nach Spitzbergen ist jedoch kein normaler Urlaub, sondern eine richtige Expedition. Die Insel zu umfahren gelingt nicht jedes Jahr, da dies von den unvorhersehbaren Eisverhältnissen abhängt. Endlose Stunden bei rauer See können genauso vorkommen wie hellklare sonnige Tage. In der Schiffsküche zaubert der Koch zweimal am Tag unbeirrt von den Unbilden der See schmackhaftes Essen. Ob Sie es auch genießen können, hängt öfters von der Festigkeit Ihres Magens ab. Aber trotz der vielen Strapazen: Ein unvergessliches Abenteuer bleibt diese Reise alle mal.

  • Auf Ihrem Segelboot besuchen gewaltige Seevogelkolonien von brütenden Elfenbeinmöwen und Papageitauchern.
  • Sie wagen sich bis auf wenige Meter an Walrossbullen.
  • Sie beobachten die weit verbreitete Ringelrobbe, die ihr Mittagsschläfchen auf einer Eisscholle abhält.
  • Sie halten Schau auf die gerne in Fjorde eindringenden Belugas und begegnen vielleicht dem einen oder anderen Finnwal.
  • Sie lernen die eindrucksvolle arktische Pflanzenwelt während mehrstündiger Wanderungen in Gummistiefeln auf dem sumpfigen, aufgetauten Permafrostboden kennen.
  • Und natürlich wird Ihr Herz rasen, wenn der erste Polarbär gesichtet wird.

Bei einem gut erholten Bestand von geschätzten 5.000 Tieren liegt die Wahrscheinlichkeit, auf Eisbären während einer Expeditionskreuzfahrt zu treffen, bei ca. 90 %.

Tourenverlauf

Tag 1:

Heute Nachmittag fliegen Sie von Ihrem Heimatflughafen nach Longyearbyen. Übernachtung im *** Hotel im Doppelzimmer.

  • Etappe
  • Longyearbyen

Tag 2:

Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit eines Rundgangs durch die Siedlung. Die Pfarrkirche und das Svalbard Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert. Am frühen Abend setzen wir Segel. Am Abend setzen wir Segel und fahren nach Trygghamna, dort besichtigen wir am nächsten Morgen ( Tag 2 ) die Reste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und die Ruinen einer Siedlung russischer Pomoren aus dem 18. Jahrhundert. (-/-/A)

  • Etappe
  • Longearbyen – Trygghamna

Tag 3:

Wir wandern von Tryghamna nach Alkhornet zu einem Vogelfelsen. Manchmal sieht man Polarfüchse , die die Hänge unterhalb des Vogelfelsens nach Eiern und Jungvögeln absuchen. Auch Rentiere grasen hier sehr häufig. In Forlandsundet besuchen wir bei Poolepynten einen Ruheplatz von Walrossen sofern die Eisverhältnisse es zulassen. (F/M/A).

  • Etappe
  • Trygghamna - Forlandsundet

Tag 4:

Heute fahren wir in den Fuglefjorden mit Blick auf Svitjodbreen und Birgerbukta, mit Brutstätten der großen Raubmöwe und gute Chancen Bären zu sichten. In Birgerbukta finden wir Tranöfen der Basken, Relikte einer vergangenen Walfangepoche. Wir versuchen heute, zur kleinen Insel Ytre Norskøya zu gelangen. Sie diente den holländischen Walfängern viele Jahre lang als Ausguck. Noch heute können wir ihrem Pfad bis hinauf auf den kleinen Gipfel folgen. Er führt direkt an hervorragenden Vogelklippen vorbei. An der Küste finden sich Tranöfen aus dem 17. Jahrhundert. Zwischen den gut 200 Gräbern holländischer Walfänger aus jener Zeit nisten heute Schmarotzerraubmöwen und Eiderenten. (F/M/A)

  • Etappe
  • Forlandsundet - Ytre Norskøya

Tag 5:

Der Raudfjord an der Nordküste Spitzbergens ist spektakulär. Zahlreiche Gletscher wälzen sich seinen Hängen entlang ins Meer. Ringel- und Bartrobben sind hier zu Hause, die steilen Bergflanken werden von Vogelkolonien belebt, und die Chancen stehen gut, hier auf Eisbären und Weißwale/Belugas zu stoßen. Jermaktangen, östlich der Fjordmündung, ist stark von der Brandung ausgewaschen und bietet ein ausgezeichnetes Beispiel für die Erosionskraft des Meeres. (F/M/A)

  • Etappe
  • Ytre Norskøya - Jermaktangen

Tag 6:

Falls die Eisverhältnisse es zulassen, landen wir an der Nordküste der beeindruckenden Reinsdyrflya, dem größten Tundragebiet Spitzbergens. Auf der leicht hügeligen Weite grasen Rentiere. Auch mehrere Watvogelarten brüten hier. An Seen und Tümpeln besteht die Möglichkeit, Sterntaucher und Prachteiderenten zu beobachten. (F/M/A)

  • Etappe
  • Jermaktangen – Reinsdyrflya

Tag 7:

Wir segeln in den Liefdefjorden (Andoyane) wo Königeider und Thorshühnchen nisten. Die Chancen sind hoch , dass das Fjordeis den Weg zum Monacobreen und zu den warmen Quellen im Bockfjord blockiert, aber das Leben am Rande des Fjordeises ist spektakulär (gute Chancen für Bartrobben, Eisbären, nahrungssuchende Seevögel) (F/M/A)

  • Etappe
  • Reinsdyrflya – Liefdefjorden

Tag 8:

Morgens landen wir bei Fuglesangen an, wo wir Krabbetaucher beobachten können. Weiter südlich fahren wir in den Magdalenefjord ein, einer der landschaftlich schönsten Fjorde Spitzbergens, in den unzählige riesige Gletscher münden. Auf dem Landgang stoßen wir auf Spuren einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert. Auch zur Vogelbeobachtung ist die Gegend hervorragend geeignet: Hier können wir große Vogelkolonien besuchen, in denen hauptsächlich Krabbentaucher brüten. (F/M/A)

  • Etappe
  • Liefdefjorden - Magdalenefjord

Tag 9:

Heute besuchen wir Ny Ålesund, die nördlichste permanent bewohnte Ortschaft der Erde. Der ehemalige Startplatz vieler Nordpolexpeditionen (zum Beispiel Amundsen und Nobile) und einstige Bergbausiedlung hat sich in eine moderne Forschungsstätte gewandelt. Die Vögel der Umgebung haben sich an Menschen gewöhnt und sind ungewöhnlich zutraulich geworden. Weißwangen- und Kurzschnabelgänse, Eiderenten, Küstenseeschwalben und mehrere Watvogelarten können hier aus geringer Distanz beobachtet werden. Die Rentiere sind kleiner als ihre Artverwandten auf dem Festland; sie bilden auch keine großen Herden. (F/M/A)

  • Etappe
  • Liefdefjorden - Ny Ålesund

Tag 10:

Am Morgen fahren wir von Ny Ålesund zum 14. Juli Gletscher, wo wir mit sicherem Abstand entlang der beeindruckenden Gletscherfront kreuzen. Nahe dem Gletscher nisten Dickschnabellummen, andere Alken sowie Papageitaucher. Begünstigt durch den Vogelkot (Guano) und die geschützte Südlage blüht an den Talhängen eine relativ bunte Vielzahl an Pflanzen. (F/M/A)

  • Etappe
  • Ny Ålesund

Tag 11:

Auf dem Weg nach Süden werden wir versuchen, eine Anlandung auf Fuglehuken zu machen, wo wir viele Überreste aus der Ära der Polarbärenjagd finden. Es gibt große Seevogelkolonien und einen Ruheplatz für Seehunde. Als Alternative landen wir an der Küste von Forlandsundet, entweder in der Engelskbukta, oder Sarstangen. Walrosse sind hier öfters zu sehen. Die Tundra bietet schöne Wandermöglichkeiten an Land an. (F/M/A)

  • Etappe
  • Ny Ålesund - Fuglehuken

Tag 12:

Am Morgen landen wir auf Bohemanflya an, ein umfangreiches Tundragebiet mit ihren eigenen Avifauna und spektakulären geologischen Formationen entlang der Küste. Die Reise führt nach Gipsvika tief in den Isfjorden, dort gehen wir an Land ganz in der Nähe der majestätischen Klippe von Templet. Es ist eine atemberaubende Gegend mit spektakulären Bergen mit Sedimentgestein aus dem Oberkarbon vor rund 290 Millionen Jahren. (F/M/A)

  • Etappe
  • Ny Ålesund - Isfjorden

Tag 13:

Heimflug im Linienflug ab Longyearbyen nach Oslo und Weiterflug nach Deutschland. (F/-/-)

  • Etappe
  • Isfjorden - Longyearbyen

Termine und Preise

Termine:

28.05. – 08.06.2019

Preis:

ab 4.100 € / pro Person

Leistungen:

  • Zubringerflug ab/bis allen großen deutschen Flughäfen nach Oslo und zurück (Wien und Zürich auf Anfrage)
  • Linienflug von Oslo nach Longyearbyen mit Scandinavian Airlines und zurück
  • 1 Übernachtung im Hotel in Longyearbyen im Doppelzimmer mit Frühstück
  • 12-tägige Segeltörn am Bord des komfortablen "Noorderlicht“
  • 11 Übernachtungen auf Ihrem Segelschiff in Doppelkabine mit Waschbecken und Gemeinschaftsbad
  • Vollpension am Bord inkl. Tee, Kaffee und Snacks
  • Naturkundliche englischsprachige Reisebegleitung ab/bis Longyearbyen
  • Tägliche Zodiac-Ausflüge und geführte Landgänge
  • Reiseliteratur
  • Insolvenzversicherung

Nicht enthalten:

  • Reisekrankenversicherung (obligatorisch)
  • Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung (sehr empfohlen)
  • Hoteltransfers in Longyearbyen
  • Trinkgelder und Persönliches

Die von uns vorgeschlagenen Programme gelten lediglich als Beispiel. Da Landgänge abhängig von den Wetter- und Eisverhältnissen vor Ort sind, müssen wir manchmal Alternativen vorschlagen. Unser Kapitän und oder der Expeditionsleiter entscheiden über das endgültige Programm. Ein Tagesprogramm mit geplanten Aktivitäten wird Ihnen täglich zugestellt. Bitte denken Sie daran: Flexibilität ist entscheidend für den Erfolg von Expeditionsreisen.

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