Planeta Verde
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Spitzbergen: Arktischer Sommer
12 Tage auf der Suche der Polarbären

Wie:

Gruppenreise

Wann:

Mai

Dauer:

12 Tage

Preis:

4.438 €

Reise auf einem Blick

Spitzbergen: Arktischer Sommer

Spitzbergen ist der nördlichste von Menschen bewohnte Landflecken der Erde. Die Temperaturen schwanken im Hochsommer zwischen -10 und + 10 Grad Celsius und nichts wächst hier höher als eine Handbreite. Der Archipel, zwischen dem 74. und 81. Grad nördlicher Breite gelegen, scheint von allen Göttern verlassen zu sein. Vor allem die überwältigende Stille, die Gletscher und schneebedeckte Berge umhüllt, zeugt von der Vergessenheit, in die die einst für europäische Walfänger so wichtige Station geraten ist. Nur die Forschung spielt auf Spitzbergen noch eine bedeutende Rolle. Neben internationalen Forscherteams, die den Ozonabbau und die Luftverschmutzung erforschen, wagen sich hauptsächlich temporäre Besucher in die Arktis, denn viele, die diese Einsamkeit lange aushalten, gibt es nicht. Demjenigen, der sich jedoch auf die Reise in diese karge, fast unberührte Wildnis macht, präsentiert sich eine beeindruckende Landschaft von blau-grauen Farbtönen und eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt. Wie jeder andere Spitzbergen-Besucher werden Sie gespannt auf den lang ersehnten Moment warten, wenn der Beobachter im Krähennest des Schiffes plötzlich "Polar bear!" ruft und Sie den König der Arktis auf den zusammen geschobenen Eisschollen endlich entdecken. Eine Reise nach Spitzbergen ist jedoch kein normaler Urlaub, sondern eine richtige Expedition. Die Insel zu umfahren gelingt nicht jedes Jahr, da dies von den unvorhersehbaren Eisverhältnissen abhängt. Endlose Stunden bei rauer See können genauso vorkommen wie hellklare sonnige Tage. In der Schiffsküche zaubert der Koch zweimal am Tag unbeirrt von den Unbilden der See schmackhaftes Essen. Ob Sie es auch genießen können, hängt öfters von der Festigkeit Ihres Magens ab. Aber trotz der vielen Strapazen: Ein unvergessliches Abenteuer bleibt diese Reise alle mal.

  • Auf Ihrem Segelboot besuchen gewaltige Seevogelkolonien von brütenden Elfenbeinmöwen und Papageitauchern.
  • Sie wagen sich bis auf wenige Meter an Walrossbullen.
  • Sie beobachten die weit verbreitete Ringelrobbe, die ihr Mittagsschläfchen auf einer Eisscholle abhält.
  • Sie halten Schau auf die gerne in Fjorde eindringenden Belugas und begegnen vielleicht dem einen oder anderen Finnwal.
  • Sie lernen die eindrucksvolle arktische Pflanzenwelt während mehrstündiger Wanderungen in Gummistiefeln auf dem sumpfigen, aufgetauten Permafrostboden kennen.
  • Und natürlich wird Ihr Herz rasen, wenn der erste Polarbär gesichtet wird.

Bei einem gut erholten Bestand von geschätzten 5.000 Tieren liegt die Wahrscheinlichkeit, auf Eisbären während einer Expeditionskreuzfahrt zu treffen, bei ca. 90 %.

Tourenverlauf

Tag 1:

Heute Nachmittag fliegen Sie von Ihrem Heimatflughafen nach Longyearbyen. Übernachtung im *** Hotel im Doppelzimmer.

  • Etappe
  • Oslo

Tag 2:

Fahrt zum Airport mit dem kostenpflichtigen Shuttle-Bus Flug nach Longyearbyen. Vor dem Einschiffen besteht die Möglichkeit eines Rundgangs durch die Siedlung. Die Pfarrkirche und das Svalbard Museum mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte sind ebenfalls einen Besuch wert.

Am Abend setzen wir Segel und fahren nach Trygghamna, dort besichtigen wir am nächsten Morgen ( Tag 2 ) die Reste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und die Ruinen einer Siedlung russischer Pomoren aus dem 18. Jahrhundert. (-/-/A)

  • Etappe
  • Oslo - Longearbyen

Tag 3:

Von Trygghamna wandern wir nach Alkhornet, einer großen Seevogelklippe, wo sich die Vögel gerade ihre Brutplätze aussuchen. Unter den Klippen ist ein günstiger Ort, um Polarfüchse beobachten zu können. Wenn es nicht zu viel Schnee gibt sollten wir hier auch Rentiere antreffen, die über die üppige Vegetation grasen. (F/M/A)

  • Etappe
  • Trygghamna - Alkhornet

Tag 4:

Sie segeln im Fuglefjorden mit Blick auf den Svitjodbreen und Birgerbukta, beide sind Brutgebiete für große Skuas - vielleicht ist sogar ein Eisbär in der Nähe. In der Birgerbukta können Sie Tranöfen der Basken aus dem 17. Jahrhundert sehen. Das nächste Ziel ist der Besuch von Ytre Norskøya - einer kleinen Insel, welche die Holländer viele Jahre als Aussichtspunkt zur Walbeobachtung nutzten. Hier können Sie noch den Spuren der Walfänger bis zum Gipfel der Insel folgen, vorbei an bekannten Vogelfelsen. An Land befinden sich die Überreste von mehreren Specköfen aus dem 17. Jahrhundert, während Raubmöwen und Eiderenten zwischen den Gräbern von etwa zweihundert niederländischen Walfängern brüten. (F/M/A)

  • Etappe
  • Alkhornet- Ytre Norskøya

Tag 5:

Raudfjorden, an der Nordküste von Spitzbergen, ist ein herrlicher Ort, um über die Gletscher zu blicken. Es ist auch ein beliebter Ruheplatz für Ringel- und Bartrobben, Kolonien von Seevögeln, und gelegentlich Eisbären und Belugawale. Ermaktangen, am östlichen Eingang des Fjords, ist ein Musterbeispiel für die Erosion des Landes durch das Meer. (F/M/A)

  • Etappe
  • Ytre Norskøya - Raudfjorden

Tag 6:

Wenn es die Eisbedingungen erlauben, können wir auf der Nordseite der Reindyrsflya, der größten Tundrenregion Spitzbergens anlanden. Die weite und hügelige Ebene ist ein beliebtes Weidegebiet für Rentiere, und Brutgebiet für verschiedene Watvögel. Auf den Seen kann man auch Sterntaucher und Prachteiderenten beobachten. (F/M/A)

  • Etappe
  • Raudfjorden – Reinsdyrflya

Tag 7:

Je nach Wetterlage fahren wir in den Liefdefjord und nähern uns der 5 Kilometer-langen Front des schroffen Monaco-Gletschers. Die Abbruchkante des Gletschers ist ein beliebter Ort zur Nahrungssuche für tausende Dreizehenmöwen, bei Festeis vor der Abbruchkante findet der Eisbär dort gute Jagdbedingungen. Wenn die Eisverhältnisse hier früh in der Saison die Einfahrt verhindern, kann eine alternative Route entlang der Westküste von Spitzbergen genommen werden. (F/M/A)

  • Etappe
  • Reinsdyrflya – Liefdefjorden

Tag 8:

Am Morgen landen wir auf Fuglesangen, wo wir die temperamentvollen Gruppen von Krabbentauchern beobachten können. Dann segeln wir nach Süden zum Magdalenafjord, einem der Gletscher gefüllten Höhepunkte von Spitzbergen. Bei einem Landgang sehen wir die Überreste des englischen Walfangs aus dem 17. Jahrhundert, sowie weitere große Krabbentaucher-Kolonien. (F/M/A)

  • Etappe
  • Liefdefjorden - Magdalenefjord

Tag 9:

Sie fahren nach Norden zum Kongsfjorden und zum Krossfjorden. Die Landschaft wird wahrscheinlich winterlich sein, die Klippen und Hänge noch mit Schnee bedeckt. Hier besuchen wir, die historisch interessant sind: Ny London, wo Sie die Überreste des Marmorbergbaus aus dem frühen 20. Jahrhundert sehen können, und Ny Ålesund, die nördlichste Gemeinde der Welt.

Dort sind ebenfalls Forschungsstationen angesiedelt und der berühmten Ankermast vom Luftschiff Norge, welches 1926 den ersten Flug über den Nordpol nach Nome, Alaska, unternahm. Der Krossfjord bietet Ausblicke auf kolossale Gletscher und hohe Berggipfel, aber letztlich bestimmt das Ausmaß des Fjordeises die Aktivitäten im Gebiet. (F/M/A)

  • Etappe
  • Magdalenefjord - Krossfjord

Tag 10:

Auf unserer Fahrt nach Süden ist das nächste Ziel eine Landung bei Fuglehuken. Hier sehen wir Überreste aus der Zeit der Eisbärenjagd. In der Nähe gibt es außerdem große Seevogelkolonien und einen Rastplatz für Seehunde. Alternativ können wir an der Küste im Forlandsundet, in der Engelskbukta oder bei Sarstangen landen. Hier werden gelegentlich Walrosse gesehen, und die Tundra lädt zu einem Spaziergang ein. (F/M/A)

  • Etappe
  • Krossfjord - Fuglehuken

Tag 11:

Das nächste Ziel ist die Bohemanflya, eine ausgedehnte Tundraebene mit einer eigenen Avifauna (abhängig davon, wann der Frühling kommt), sowie spektakulären geologischen Formationen entlang der Küste. In Gipsvika können wir in der Nähe des Tempelbergs an Land gehen - einem Gebiet mit erodiertem Sedimentgestein aus der Oberkarbonzeit (vor ungefähr 290 Millionen Jahren). (F/M/A)

  • Etappe
  • Fuglehuken - Gipsvika

Tag 12:

Jedes Abenteuer - egal wie groß - muss irgendwann zu Ende gehen. Wir verlassen das Schiff in Longyearbyen für den Heimflug, mit im Gepäck die Erinnerungen, die Sie überall dort begleiten werden, wo Ihr nächstes Abenteuer liegt. Heimflug. (F/-/-)

  • Etappe
  • Gipsvika - Longyearbyen

Termine und Preise

Termine:

29.05. - 09.06.2020

08.06. - 19.06.2020

17.06. - 28.06.2020

Preis:

ab 4.438 € / pro Person

Leistungen:

  • Zubringerflug ab/bis allen großen deutschen Flughäfen nach Oslo und zurück (Wien und Zürich auf Anfrage)
  • Linienflug von Oslo nach Longyearbyen mit Scandinavian Airlines und zurück
  • 1 Übernachtung im Hotel in Longyearbyen im Doppelzimmer mit Frühstück
  • 11-tägige Segeltörn am Bord des komfortablen "Noorderlicht“ oder an Bord des Expeditionschiffes "S/V Rembrandt"
  • 10 Übernachtungen auf Ihrem Segelschiff in Doppelkabine mit Waschbecken und Gemeinschaftsbad
  • Vollpension am Bord inkl. Tee, Kaffee und Snacks
  • Naturkundliche englischsprachige Reisebegleitung ab/bis Longyearbyen
  • Tägliche Zodiac-Ausflüge und geführte Landgänge
  • Reiseliteratur
  • Insolvenzversicherung

Nicht enthalten:

  • Reisekrankenversicherung (obligatorisch)
  • Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung (sehr empfohlen)
  • Hoteltransfers in Longyearbyen
  • Trinkgelder und Persönliches

Die von uns vorgeschlagenen Programme gelten lediglich als Beispiel. Da Landgänge abhängig von den Wetter- und Eisverhältnissen vor Ort sind, müssen wir manchmal Alternativen vorschlagen. Unser Kapitän und oder der Expeditionsleiter entscheiden über das endgültige Programm. Ein Tagesprogramm mit geplanten Aktivitäten wird Ihnen täglich zugestellt. Bitte denken Sie daran: Flexibilität ist entscheidend für den Erfolg von Expeditionsreisen.

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