Planeta Verde
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Tansania im Regen
7-tägige Reise in der grünen Jahreszeit

Wie:

Individualreise

Wann:

April

Dauer:

7 Tage

Preis:

3.050 €

Reise auf einem Blick

Tansania im Regen

Nicht viele Leute wagen sich nach Tansania während der Regenzeit. Im Laufe des Monats März wird aus den vereinzelten Regenschauern des vorigen Monats relativ andauernder Regen, der sich im Laufe des April zu mehrtägigen Regentagen ausdehnen kann. Der viele Regen treibt die Tiere auseinander. Mit der Erhöhung der Niederschläge werden allerdings einige Pisten unpassierbar, was eine Safari erschweren kann. Viele Tented Camps in der Serengeti schließen im April. Es kann aber natürlich auch ganz anders aussehen. Die Klimaerwärmung geht auch an Tansania nicht spurlos vorüber und bringt die alten etablierten Regeln durcheinander. Es gibt Jahre, in denen man vergeblich auf den Regen wartet, der komplett ausbleibt. Oder der Regen kommt sehr spät. Eine Safari zwischen März und Mai ist sicher kein risikoarmes Unterfangen. Wenn man einen Bogen um den Monat April macht, darf sich allerdings mehr oder weniger sicher sein, auf trockenem Fuß zu bleiben. Safaris sind dann wirklich ein Genuss. Sie profitieren von den schlagartigen Nachlässen der dauerhaft geöffneten Lodges und treffen nur sehr wenige Touristen an.

  • Sie sehen die Big Five im Ngorongoro-Krater und fliehen rechtzeitig vor dem Ansturm der Menschenmassen.
  • Sie verbringen vier Tage in der Seregenti und erfoschen ausgiebig den katzenreichen Seronera-Bereich.
  • Sie übernachten in ungezaunten, buschnahen Tented Camps, die ein naturnahes Gefühl vermitteln ohne das man in Sachen Komfort einbüßen muss.
  • Sie übernachten in der super schönen luxuriösen Soroi Seregenti Lodge mit einenm Traumblick auf die endlose Prärie der Seregenti.

Je nachdem, wann die Regenzeit beginnt, ziehen die Gnus in mehreren nahezu unendlich großen Herden Richtung Norden, um sich an den weniger nahrhaften, aber frischen Wiesen der zentralen Serengeti satt zu essen.

Tourenverlauf

Tag 1:

Flug nach Kilimanjaro. Transfer nach Arusha und Übernachtung mit Frühstück in der Arumeru River Lodge. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. (-/-/A)

  • Etappe
  • Europa - Arusha

Tag 2:

Sie werden in Ihrer Lodge von Ihrem englischsprachigen naturkundlichen Guide empfangen. Zusammen fahren Sie in Richtung Westen und betreten den nördlich gelegenen Lake Manyara-Nationalpark vom Norden. Tansanias kleinste Schutzgebiet liegt eingebettet zwischen dem ostafrikanischen Graben und dem sodahaltigen Manyara-See. Die Lage unmittelbar an der Hauptstraße von Arusha bis Karatu und der gute Zugang auch in der Regenzeit sorgen für einen ununterbrochen Touristenstrom. Landschaftlich ist der Nationalpark sehr reizvoll. Berühmt geworden ist der Lake Manyara National Park durch seine Baumlöwen, die man auch heute noch mit etwas Glück in den Akazien beobachten kann. Am See lassen Schwärme von Flamingos die Oberfläche rosa glitzern. An Wasserläufen und in den lichten Akazienwäldern im Parkinneren begegnen Sie einer Vielfalt von Säugetieren und Vögeln. Am Eingang zum Schutzgebiet befindet sich ein seltener tropischer Grundwasserwald. Der Frischwasserzufluss zum See ist zur Dauerheimat für eine Flusspferdpopulation geworden, hier ist auch eine der abwechslungsreichsten Vogelpopulationen Ostafrikas zu finden. Außerdem trifft man auch auf große Gruppen von an Menschen gewöhnte Languren. Zwar eignet sich Lake Manyara gut als Einführung in die ostafrikanische Fauna. Dennoch schrecken uns die neuerdings rasante Entwicklung von Mto wa Mbu und die hohen Verkehrszahlen im Nationalpark ab, so dass wir letztlich dazu tendieren, den Lake Manyara als Tagesausflug zu besuchen. Nur gelegentlich bauen wir eine Lodge in unmittelbarer Nähe zum Lake Manyara ein. Nach einer kurzen Pirschfahrt im Park fahren Sie weiter nach Karatu. Auf dem praktischen Weg von Lake Manyara zum Ngorongoro-Krater und nach Ndutu liegt Karatu, eine mittelgroße Stadt inmitten einer durchaus ländlich geprägten Landschaft, wo der Kaffeeanbau seit der Kolonialzeit traditionell betrieben wird. Karatu wird meistens als Ausgangspunkt für Besuche in den Ngorongoro-Krater benutzt. Im Allgemeinen vertreten wir die Meinung, dass man besser in unmittelbarer Nähe zum Krater selbst wohnen sollte, um im Krater vor der Ankunft der Menschenmassen anzukommen. Übernachung im Sanctuary Ngorongoro Camp. (F/M/A)

  • Etappe
  • Arusha – Lake Manyara

Tag 3:

Heute steigen Sie in den Krater ab. Umrahmt von steilen Wänden misst dieses riesige Amphitheater ca. 20 Kilometer im Durchmesser und hat eine Fläche von 259 km². Die üppigen Weidegründe und das stets vorhandene Grundwasser des Kraterbodens ernähren eine immense Zahl von den Tieren. In den Mooren und Wäldern leben Flusspferde, Elefanten, Paviane, Wasserböcke, Riedbocke, Buschböcke und grüne Meerkatzen. Die steilen Kraterhänge bieten dem Dikdik, einer Zwergantilope, und dem seltenen Bergriedbock Schutz. Auf dem Kraterboden gibt es viele Schakale, und Wildhunde fühlen sich auf den grasbewachsenen Ebenen wohl. Raubkatzen – Löwen, Geparde, Leoparden, und Servale - finden reiche Beute. Des Weiteren durchstreifen große Hyänen-Rudel den Krater, jagen oder machen sich über die Beute anderer Raubtiere her. Das Gebiet wird heute als das achte Weltwunder bezeichnet und steht ganz oben auf der To-Do-Liste aller Tansania-Besucher. Zwar haben die Parkbehörden versucht, die Anzahl der Jeeps zu limitieren, indem man die Gebühren kräftig erhöhte, doch dies hat keine Wirkung gezeigt. Der Park ist nach wie vor ein Magnet für Tausende von Besuchern jedes Jahr und dies auch zurecht, denn die Tierfülle des Kraters ist beträchtlich. Dennoch sollte man im Auge behalten, dass es aufgrund der sehr kleinen Kraterfläche zu einem Jeep-Andrang bei den spannenden Tierarten (wie Löwen usw.) kommt. Nicht selten werden die Raubkatzen von einem Dutzend Jeeps umgeben. Den Ngorongoro-Krater aus diesem Grunde nicht zu besuchen, wäre aber ein großer Fehler. Die Landschaft und der Tierreichtum sind atemberaubend. Außerdem sind die Löwen derart an die Anwesenheit von Jeeps gewöhnt, dass sie diese häufig als Versteck bei der Jagd benutzen. Ein unglaubliches Erlebnis, das Königstier aus einer derartigen Nähe zu beobachten! Es empfiehlt sich, sehr früh zum Kraterboden hinabfahren, die ausgewiesenen Picknick-Plätze zur Mittagszeit meiden und –ganz simpel- dort nicht anzuhalten, wo schon andere Fahrzeuge stehen. Nach dem Kraterbesuch verlassen Sie den Krater in westlicher Richtung und Sie in die Serengeti hinein. Allein der Name weckt die Sehnsucht nach einer intakten Natur. Weite Ebenen, Savannen, Salzseen und Akazienwälder. Der Name der Serengeti bedeutet auf Swahili „endlose Prärie“. Sie wurde durch den Film „Serengeti darf nicht sterben“ unvergesslich gemacht und zählt zweifellos zu den größten und eindrucksvollsten Wildschutzgebieten unserer Erde. Landschaftlich besticht die Serengeti durch endlose Savannen, den so genannten Kurz- und Langgrassavannen, den beeindruckenden Inselbergen, auch Kopjes genannt, Akazien- und Galeriewäldern sowie kleinen Sodaseen und einigen Flüssen. Der größte Kern der Herden hält sich in April/Mai in der mittleren Serengeti auf. Übernachtung im Lemala Ewanjan Camp.

  • Etappe
  • Ngorongoro-Krater - Serengeti

Tag 4 - 6:

In der Serengeti angekommen stehen Ihnen drei volle Tage zur Verfügung, um dieses legendäre Schutzgebiet zu erkunden. Die Serengeti besticht zu jeder Jahreszeit mit beeindruckenden Tiererlebnissen. Mit dem Beginn der Trockenzeit Mitte Mai setzt sich die Migration wieder in Bewegung. Eine riesige Front geht Richtung Westen und gelangt im Juni an den sogenannten Westernkorridor, wo spannende Flussüberquerungen stattfinden. In der letzten Maiwoche ist mit einem Anstieg der Besucherzahl zu rechnen. Die großen Gnuherden sind in der Gegend von Seronera in der mittleren Serengeti. Der Safarigenuss wird allerdings von hohem Gras, der die Tierbeobachtung erschwert, leicht getrübt. Der klare Vorteil ist allerdings die noch sehr niedrige Besucherzahl, was Tierfreunde erfreuen wird. Übernachtung im Lemala Ewanjan Camp. (F/M/A)

  • Etappe
  • Serengeti

Tag 7:

Flug mit Coastal Aviation nach Arusha (je nach Abflug Ihres internationalen Fluges nehmen wir den morgen oder Nachmittagflug.) (F/-/-)Rückflug oder Fortsetzung Ihrer Reise.

  • Etappe
  • Serengeti - Arusha

Termine und Preise

Preis:

ab 3.050 € / pro Person

pro Person im Doppelzimmer[1]

Leistungen:

  • Alle Transfers
  • Inlandsflug Serengeti Seronera – Arusha
  • 6-tägige Safari in einem hochwertigen Landcruiser (ausgebaut für Safaris)
  • Naturkundiger englischsprachiger Guide/Fahrer
  • Unbegrenzte Pirschfahrten, so wie der Tag reicht!
  • 6-7 stundige-Safari im Ngorongoro-Krater
  • Alle Parkgebühren
  • Alle angegebene Mahlzeiten

Nicht enthalten:

    li> Internationale Flüge
  • Getränke und nicht benannte Mahlzeiten
  • Visum: 50 USD

[1] Aufgrund des unstabilen Dollarkurses können Preiserhöhungen z. Zt. nicht ausgeschlossen werden. Der angegebene Reisepreis wurde auf der Basis 1 USD = 0,86 Euro berechnet. Übersteigt die Dollareinheit 0,88 EUR zum Zeitpunkt der Restzahlung fünf Wochen vor der Abreise, sind wir leider gezwungen, Ihnen die daraus entstandene Preisdifferenz weiter zu geben. Ihr Reisepreis wird sich nicht über 5 % erhöhen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Lodges

Sanctuary Ngorongoro Crater Camp

Sanctuary Ngorongoro Crater Camp

Lemala Ewajan Camp

Lemala Ewajan Camp

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