Planeta Verde
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Tansania: Savanne und das Dach Afrikas
15-tägige Safari mit Kibo-Besteigung

Wie:

Individualreise

Wann:

Jul, Aug, Sep, Okt

Dauer:

15 Tage

Preis:

4.895 €

Reise auf einem Blick

Tansania: Savanne und das Dach Afrikas

Einmal auf dem Dach Afrikas zu stehen: Trekking-Fans finden in der Erklimmung des Mount Kilimanjaro eine der größten und schönsten Herausforderungen ihres Lebens. Für viele erfüllt sich beim Erreichen des Gipfels ein alter Kindheitstraum. Serengeti-Mara: Hier wollen Sie sein, wenn Sie die so oft gefilmten Flußüberquerungen des Mara-Flusses, bei denen Massen von Gnus den Flusslauf überwinden müssen, beobachten möchten. Die herkömmliche Aussage, bei Safaris zwischen August und Oktober wird die Migration nicht in der Serengeti eingetroffen entspricht nicht der Wahrheit. Denn die Tierherden siedeln nicht komplett nach Kenia über, sondern breiten sich entlang des Flusses aus. Gäste, die in dieser Jahreszeit ihr Quartier im so genannten Mara-Dreieck im äußersten Nordens der Seregenti beziehen, erhöhen ihre Chancen, Beobachter dieses atemberaubenden Naturschauspiels zu werden. Ein weiterer Vorteil dieser wenig frequentierten Gegend ist die Tatsache, dass Fußsafaris innerhalb der Parkgrenzen möglich sind. Jedes Jahr machen sich hunderte von Tierfans, gerüstet mit scharfäugigen Guides und teurer Fotoausrüstung, auf auf Safari entlang des so genannten Northern Circuit. Trotz der großen Popularität von Serengeti und Ngorongoro gibt es noch relativ unbekannte und sehr wenig besuchte Orte, die es lohnen, länger als eine Woche auf Safari zu gehen. Der große Nationalpark von Tarangire bietet eine sehr schöne Ergänzung zu einer klassischen Safari und ermöglichen einen tieferen Einblick in dieses fantastische Land voller Naturwunder.

  • Sie besteigen den höchsten Berg Afrikas entlang der ruhigen und gleichzeitig spektakulären Rongai-Route.
  • Sie besuchen den von Baobabs gesäumten Tarangire-Nationalpark, wo Ihnen unglaublige Begegnungen mit riesigen Elefantenherden erwarten.
  • Natürlich darf der Ngorongoro-Krater, die größte Caldera dieser Erde und eine Art Arche Noah für eine überwältigende Tierfülle, auf Ihrem Besuch nicht fehlen.
  • Sie verbringen drei Tage in der nördlichen Seregenti und werden dabei Zeuge von einer der legendären Überquerungen des Mara-Flusses, wo Hunderte Gnus im trüben Gewässer des Mara-Flusses um ihr Leben kämpfen müssen.
  • Sie übernachten in ungezaunten, Luxus-Tented Camps, die Natur mit einem Hauch von Luxus kominieren.

Bei dieser einzigartigen Reise kombinieren Sie eine klassische Safari durch Nordtansania mit der Besteigung des Kilimanjaros entlang der Rongai-Route.

Tourenverlauf

Tag 1:

Um 7:30 Uhr werden Sie in Ihrem Arusha-Hotel abgeholt und nach Marangu gefahren. Dort melden Sie sich bei der Parkverwaltung an. Wir empfehlen alle Wertsachen im Arusha-Hotel zurückzulassen (einschließlich Reisepass) und lediglich einen kleinen Bargeldbetrag für die Trinkgelder mitzunehmen. Achtung: Bitte machen Sie eine Kopie der Farbseite Ihres Reisepasses und nehmen Sie diese mit nach Marangu für die dortige Registrierung. Danach erfolgt die Fahrt für weitere 2 Stunden über schlechte Pisten nach Rongai, wo die tatsächliche Etappe beginnt. Unterwegs wird eine kleine Rast für das Mittagessein eingelegt. Bitte beachten Sie, dass nach Ende des Transfers es üblich ist, dem Fahrer ein kleines Trinkgeld von ca. 5 USD zu geben. Um ca. 14 Uhr beginnen Sie mit dem Aufstieg beim Rongai Start Point (1996 m.) Zuerst folgen Sie einen schmalen Pfad quer durch Anbauland, dann wird einen Pinienwald erreicht. Der Aufstieg wird langsam mühsamer, die attraktive Umgebung entschädigt Sie. Der Wald wird von eine Vielzahl von Wildtieren bewohnt. Achten Sie insbesondere auf die Stummelaffen. Der bewaldete Abschnitt geht anschließend in eine Moorlandschaft über. Sie genißenen einen den weiten Blick über die kenianische Ebene, bevor Sie Ihren ersten Campingplatz Simba Camp auf 2.626 Meter Höhe abends erreichen. Übernachtung im Zelt. (-/M/A)

  • Etappe
  • Arusha - Rongai

Tag 2:

Heute morgen steigen Sie 5,8 km stetig bergauf bis zur zweiten Höhle (3.450 m), wovon man eine herrliche Aussicht auf den Mount Kibo und die östlichen Eisfelder am Kraterrand hat. Hier wird das Mittagessen serviert, bestehend aus einem zwei- bzw. dreigänge Menü, welches üblicherweise in einem speziellen Esszelt eingerichtet mit Stühlen und einem Tisch serviert wird. Bei gutem Wetter wird draußen gegessen. Nach dem Mittagessen verlassen Sie den Hauptweg und gehen in südöstliche Richtung quer durch die Moorlandschaft für weitere 6 Kilometer zum Mawenzi-Gipfel. Ihr heutiger Campingplatz befindet sich in einem geschützten Tal mit Riesensenecien nahe den Kikelewa Höhlen (3679 Meter.) Einige Teilnehmer beschweren sich über leichten Kopfschmerzen heute. In der Regel läßt der Schmerzen nach zwei oder drei Stunden nach. Bitte informieren Sie Ihren Guide, wenn die Kopfschmerzen größer werden oder länger anhalten. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

  • Etappe
  • Kilimanjaro-Trekking

Tag 3:

Ein kurzer, aber steiler Aufstieg erwartet Sie heute. Heute bewältigen Sie eine kurze Entfernung von nur 3,7 Kilometer und kommen 624 Meter höher am Berg. Zuerst verlassen Sie die Vegetationszone. Kurz danach erreichen Sie Ihren nächsten Camp, atemberaubend am Mawenzi Tarn gelegen (4303 m.) Das Mawenzi Tarn Camp liegt direkt unter den sehr hohen Spitzen des Mawenzi und an einem kleinen Bergsee. Für viele ist es das schönste Camp am Kilimandscharo. Der Nachmittag ist frei, um sich zu akklimatisieren und die spektakuläre Landschaft zu genießen. Wir empfehlen unbedingt, eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt mit atemberaubenden Aussichten auf den Kibo bei klarem Wetter am Nachmittg zu unternehmen. Die extra Mühe zahlt sich in Form einer besseren Akklimatisierung aus: Sie tragen also aktiv selbst dazu bei, Ihre Erfolgschancen zu erhöhen. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

  • Etappe
  • Kilimanjaro-Trekking

Tag 4:

Sie überqueren den zwischen den Vulkanen Mawenzi und dem thronenden Kibo liegenden Kibo-Sattel durch eine wüstenartige Mondlandschaft. Immer wieder präsentieren sich Anblicke der fantastischen zwei Gipfeln des Kilimanjaros. Ab hier haben Sie die Auswahl zwischen einer höher verlaufenden Route, auf der einen Höchstpunkt von 4.614 Metern erreicht wird bis es von dort 8 Kilometer hinab ins auf 3.936 Meter Höhe gelegene Camp führt oder einem direkt vom Sattel absteigenden Weg. Bei Auswahl der ersteren Route maximieren Sie den zurückgelegten Höhenunterschied auf 678 Meter, was Sie fitter für den nächsten Tag macht. Aber nicht alle Bergsteiger schaffen die extra Portion Mühe: Viele entscheiden sich für den direkte Abstieg und schaffen dabei 561 Meter Höhenunterschied, was immer noch um einiges besser ist als auf der Machame-Route. Die Übernachtung in einer tieferen sauerstoffreicheren Lage erlaubt den Körper sich von den extremen Bedingungen zu erholen, an denen er in den letzten 24 Stunden ausgesetzt worden ist. Sie werden morgen müde sein, aber dennoch weit besser gerüstet für die zwei letzten Trekkingetappen, als Sie es bei jeder anderen Route zum Kibo gewesen wären. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

  • Etappe
  • Kilimanjaro-Trekking

Tag 5:

Der heutige Weg scheint leicht zu sein, aber unterschätzen Sie diesen nicht! Der Weg führt wieder stetig auf von 3rd Caves Camp (3936 m) auf das School Hut Camp (4722 m): 751 Meter Höhenunterschied in knappe 5 Kilometer! Der nächste Tag beginnt schon extrem früh. Bereits um Mitternacht werden Sie aufgeweckt. Es ist daher dringend zu empfehlen, dass Sie so früh wie möglich ins Bett gehen, um genügend Schlaf zu sichern. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

  • Etappe
  • Kilimanjaro-Trekking

Tag 6:

Der Tag beginnt in Stockdunkelheit. Möglicherweise haben Sie keinen Appetit, aber dennoch essen Sie! Sie müssen genügend Energie tanken, um das große Vorhaben von heute zum guten Ende zu bringen. Insbesondere die letzten 550 Meter sind extrem schwierig und sie werden Ihnen die restlichen wenigen Kräfte weg nehmen. Der Weg führt zunächst über eine schier endlose steile Geröllhalde, deren Untergrund noch gefroren ist, über Hans Meyer Cave (5243m) hinauf zum Gillmans Point (5681 m), der sich am Kraterrand befindet. Die Höhe und die Anstrengungen rauben den Atem. Hier wird eine längere Pause eingelegt. Ihr Guide fordert Sie auf, nur im Stehend oder Sitzend auszuruhen und die Augen dabei stets offen zu lassen. Es ist zudem sehr üblich, Kopfschmerzen und Übelkeit bedingt durch die Hohenlage zu spüren, ein Viertel der Bergsteiger erbricht sich nach Erreichen des Gilman’s Points. Auch wenn natürlich äußerst unangenehm und sogar beänstigend, diese Beschwerden sind nicht unbedingt Zeichen einer akuten unmittelbaren Gefahr. Haben Sie daher stets Vertrauen in Ihren Guide: Er weiß, wann es heißen muss, das Vorhaben aufzubrechen und sofort abzusteigen. Der ständige Kommunikationfluss mit ihm gibt Ihnen auch Sicherheit und die notwendige Mentalestrike, um weiter zu gehen. Insbesondere auf dem Gillmans Point sind viele Trekker am wahrsten Ende ihrer Kräfte. Einige wollen schon alles aufgeben. Hier hilft es oft zu denken, dass nur 187 Höhenmeter Sie vom Dach Afrikas trennen. Ab Gillmans Point der Aufstieg ist nicht mehr so steil und Sie haben reichliche Möglichkeiten, einen Rast einzulegen. Häufig hilft es, einfach den Weg von Gillmans Point für einige Minute fortzusetzen: Der menschliche Körper und der Willen hat eine unglaubliche Ausdauer. Oft hilft es, den Körper in Bewegung zu bringen, um verborgene Restkräfte zu entdecken, von denen man nichts wusste. Und kurz danach steht man auf den größten Gipfel des afrikanischen Kontinents. Sie ruhen hier für eine kurze Zeit, um den spektakulären Sonnenaufgang über Mawenzi zu genießen. Diejenigen, die noch Kräfte zusammenkratzen können, können den etwa dreistündigen Rundgang zum Uhuru Peak vorbei an spektakulären Gletschern und Eisklippen wagen. Entschädigt werden Sie mit einem traumhaften Rundblick und dem wunderbaren Gefühl, den höchsten Punkt Afrikas auf 5895 m erreicht zu haben. Auf dem Gipfel Ihr Guide wird Ihre Kondition einschätzen und bestimmen, wie viel Zeit Sie oben verbringen können. Denken Sie daran, so viele Bilder zu machen wie möglich! Der Abstieg geht überraschend schnell. Nach einer Erfrischung geht es weiter hinab bis zu Horombo Camp auf 3.705 Metern Höhe. Man spürt deutlich, wie die Luft immer sauerstoffreicher wird. Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

  • Etappe
  • Kilimanjaro-Trekking

Tag 7:

Heute starten Sie den letzten Abschnitt der Tour. Ein stetiger Abstieg führt Sie durch eine Moorlandschaft zur Mandara Hütte. Hier wird eine Pause eingelegt. Wahrscheinlich haben Sie nach der unglaublichen Leistung des vorigen Tages Ihr Interesse an der Landschaft völlig verloren und haben nur eins im Kopf: eine warme Dusche, eine Masage, eine gute Mahlzeit und ein weiches Bett. Von Mandara aus führt der Weiterweg durch den Nebelwald hinab zum Marangu Gate auf 1.860 m. Der gesamt zurück gelegte Weg beträgt fast 20 km. In Marangu bedankt sich das Personal-Team für Ihre Teilnahme und Trinkgelder werden verteilt. Danach verabschieden Sie sich von Ihrer Begleitmannschaft und fahren Sie erneut in Richtung Arusha. Bei Moshi wird einen Rast imbeste Burger-Laden der Region eingelegt. Der erste Restaurantbesuch nach einem einwöchigen Trekking ist wirklich eine Wohltat (falls Sie keine Burger-Fans sind, gibt es natürlich andere Optionen in Moshi.) Nach dem späten Mittagessen heute fahren Sie zurück nach Arusha, wo Sie zwischen 14 nd 17 Uhr wieder in Ihrem Hotel eintreffen. Hier können Sie sich von den Anstrengungen der letzten Tag erholen und das Abenteuer Kilimandscharo Revue passieren lassen. Übernachtung im Hotel (F/M/-)

  • Etappe
  • Kilimanjaro-Arusha

Tag 8:

Heute um 8 Uhr werden Sie von Ihrem Guide in Ihrem Hotel abgeholt. Zusammen fahren Sie in den Tarangire-Nationalpark. Heute fahren Sie zum Tarangire-Nationalpark (150 km in ca. 3 Stunden.) Trotz der relativen Nähe zu Besuchermagneten wie dem Lake Manyara-Nationalpark oder dem Ngorongoro-Krater bleibt dieser relativ große Nationalpark außerhalb der gewöhnlichen Safariroute und daher verschont von den massenhaften Touristenscharen. Die zahlreichen Baobabs, die hier anzutreffen sind, prägen die Landschaft. Der Nationalpark hat seinen Namen vom Tarangire Fluss, der sich durch den ganzen Park schlängelt und besonders von Juli bis November enorme Herden von Elefanten an seine Ufer lockt, die ihren Durst stillen wollen. Die Sichtung von bis zu 400 Elefanten an einem einzigen Tag ist etwas, was lange im Gedächtnis bleiben wird. Abgesehen von den Elefanten gibt es relativ große Wildtierbestände, wobei Raubkatzen schwer anzutreffen sind. Der Tarangire-Nationalpark ist ein wahres Muss für Safaris in der Trockenzeit von Juli bis November und darf auf keinem Fall versäumt werden. Besucher sollten Sie allerdings heutzutage auf ein großes Vorkommen von Tsetse-Fliegen einstellen, die einem den Genuss ein bisschen trüben können. Übernachtung in der Sangaiwe Tented Lodge.

  • Etappe
  • Arusha - Tarangire

Tag 9:

Sie fahren in der Früh auf Pirsch. Das Gelände des Parks, in dem riesige Affenbrotbäume in Hülle und Fülle wachsen und die „Kerzen“ der Kandelaberbäume fächerartig in den Himmel ragen, ist sehr weitläufig und die Besucher haben sich an die vergleichsweise wenigen Wege zu halten. Dadurch können sich die Tiere abseits der Touristenströme bewegen, was die Safari deutlich spannender werden lässt. Übernachtung wie am Tag zuvor. (F/M/A)

  • Etappe
  • Tarangire-Nationalpark

Tag 10:

Sie verlassen den Park in nördlicher Richtung und betreten den nördlich gelegenen Lake Manyara-Nationalpark vom Süden. Tansanias kleinste Schutzgebiet liegt eingebettet zwischen dem ostafrikanischen Graben und dem sodahaltigen Manyara-See. Die Lage unmittelbar an der Hauptstraße von Arusha bis Karatu und der gute Zugang auch in der Regenzeit sorgen für einen ununterbrochen Touristenstrom. Landschaftlich ist der Nationalpark sehr reizvoll. Berühmt geworden ist der Lake Manyara National Park durch seine Baumlöwen, die man auch heute noch mit etwas Glück in den Akazien beobachten kann. Am See lassen Schwärme von Flamingos die Oberfläche rosa glitzern. An Wasserläufen und in den lichten Akazienwäldern im Parkinneren begegnen Sie einer Vielfalt von Säugetieren und Vögeln. Am Eingang zum Schutzgebiet befindet sich ein seltener tropischer Grundwasserwald. Der Frischwasserzufluss zum See ist zur Dauerheimat für eine Flusspferdpopulation geworden, hier ist auch eine der abwechslungsreichsten Vogelpopulationen Ostafrikas zu finden. Außerdem trifft man auch auf große Gruppen von an Menschen gewöhnte Languren. Zwar eignet sich Lake Manyara gut als Einführung in die ostafrikanische Fauna. Dennoch schrecken uns die neuerdings rasante Entwicklung von Mto wa Mbu und die hohen Verkehrszahlen im Nationalpark ab, so dass wir letztlich dazu tendieren, den Lake Manyara als Tagesausflug zu besuchen. Nur gelegentlich bauen wir eine Lodge in unmittelbarer Nähe zum Lake Manyara ein. Nach einer Pirschfahrt im Park fahren Sie weiter zum Ngorongoro-Krater. Übernachtung im Sanctuary Ngorongoro Crater Camp.

  • Etappe
  • Tarangire - Ngorongoro-Krater

Tag 11:

Heute steigen Sie in den Krater ab. Umrahmt von steilen Wänden misst dieses riesige Amphitheater ca. 20 Kilometer im Durchmesser und hat eine Fläche von 259 km². Die üppigen Weidegründe und das stets vorhandene Grundwasser des Kraterbodens ernähren eine immense Zahl von den Tieren. In den Mooren und Wäldern leben Flusspferde, Elefanten, Paviane, Wasserböcke, Riedbocke, Buschböcke und grüne Meerkatzen. Die steilen Kraterhänge bieten dem Dikdik, einer Zwergantilope, und dem seltenen Bergriedbock Schutz. Auf dem Kraterboden gibt es viele Schakale, und Wildhunde fühlen sich auf den grasbewachsenen Ebenen wohl. Raubkatzen – Löwen, Geparde, Leoparden, und Servale - finden reiche Beute. Des Weiteren durchstreifen große Hyänen-Rudel den Krater, jagen oder machen sich über die Beute anderer Raubtiere her. Das Gebiet wird heute als das achte Weltwunder bezeichnet und steht ganz oben auf der To-Do-Liste aller Tansania-Besucher. Zwar haben die Parkbehörden versucht, die Anzahl der Jeeps zu limitieren, indem man die Gebühren kräftig erhöhte, doch dies hat keine Wirkung gezeigt. Der Park ist nach wie vor ein Magnet für Tausende von Besuchern jedes Jahr und dies auch zurecht, denn die Tierfülle des Kraters ist beträchtlich. Dennoch sollte man im Auge behalten, dass es aufgrund der sehr kleinen Kraterfläche zu einem Jeep-Andrang bei den spannenden Tierarten (wie Löwen usw.) kommt. Nicht selten werden die Raubkatzen von einem Dutzend Jeeps umgeben. Den Ngorongoro-Krater aus diesem Grunde nicht zu besuchen, wäre aber ein großer Fehler. Die Landschaft und der Tierreichtum sind atemberaubend. Außerdem sind die Löwen derart an die Anwesenheit von Jeeps gewöhnt, dass sie diese häufig als Versteck bei der Jagd benutzen. Ein unglaubliches Erlebnis, das Königstier aus einer derartigen Nähe zu beobachten! Es empfiehlt sich, sehr früh zum Kraterboden hinabfahren, die ausgewiesenen Picknick-Plätze zur Mittagszeit meiden und –ganz simpel- dort nicht anzuhalten, wo schon andere Fahrzeuge stehen. Nach dem Kraterbesuch verlassen Sie den Krater in westlicher Richtung und Sie in die Serengeti hinein. Allein der Name weckt die Sehnsucht nach einer intakten Natur. Weite Ebenen, Savannen, Salzseen und Akazienwälder. Der Name der Serengeti bedeutet auf Swahili „endlose Prärie“. Sie wurde durch den Film „Serengeti darf nicht sterben“ unvergesslich gemacht und zählt zweifellos zu den größten und eindrucksvollsten Wildschutzgebieten unserer Erde. Landschaftlich besticht die Serengeti durch endlose Savannen, den so genannten Kurz- und Langgrassavannen, den beeindruckenden Inselbergen, auch Kopjes genannt, Akazien- und Galeriewäldern sowie kleinen Sodaseen und einigen Flüssen. Der größte Kern der Herden hält sich zwischen Juli/Oktober im fernen Norden der Serengeti auf. Um die lange Fahrt zu unterbrechen, übernachten Sie auf halbem Weg im Tanzania Bush Central Camp.

  • Etappe
  • Ngorongoro - Seregenti

Tag 12 - 14:

Im äußerten Norden der Serengeti angekommen stehen Ihnen vier volle Tage zur Verfügung, um dieses legendäre Schutzgebiet zu erkunden. Die Serengeti besticht zu jeder Jahreszeit mit beeindruckenden Tiererlebnissen. Die herkömmliche Aussage, bei Serengeti-Safaris zwischen August und Oktober wird die Migration nicht eingetroffen und man sollte lieber ein Quartier in der kenianischen Masai Mara beziehen, stimmt nicht so. Die so oft gefilmten Flußüberquerungen des Mara-Flusses, bei denen Massen von Gnus den Flusslauf überwinden müssen, können genau so gut von der tansanischen Seite beobachtet werden, nur mit einem Bruchteil der Besucher! Außerdem tendiert die Migration nicht komplett nach Kenia zu übersiedeln, sondern sich entlang der natürlichen Grenze auszubreiten. Gäste, die in dieser Jahreszeit ihr Quartier im so genannten Mara-Dreieck im äußersten Nordens der Seregenti beziehen, erhöhen ihre Chancen, intime Beobachter dieses atemberaubenden Naturschauspiels zu werden. Ein weiterer Vorteil dieser wenig frequentierten Gegend ist die Tatsache, dass Fußsafaris innerhalb der Parkgrenzen möglich sind. Eine tolle Abwechslung nach langem im Auto sitzen! Übernachtungen mit Vollpension im Tanzania Mara Bush Camp. (F/M/A)

  • Etappe
  • Ngorongoro - Seregenti

Tag 15:

Flug mit Coastal Aviation nach Arusha (je nach Abflug Ihres internationalen Fluges nehmen wir den morgen oder Nachmittagflug.) Ende unserer Leistungen. (F/-/-)

  • Etappe
  • Seregenti - Arusha

Termine und Preise

Preis:

4.895 € / pro Person

pro Person im Doppelzimmer[1]

Preis gültig für Juli-Oktober 2019

Leistungen:

  • Inlandsflug Serengeti Mara – Arusha
  • Alle Transfers
  • 6 Zeltübernachtungen in einem hochwertigen Iglu-Zelt der Marke Eureka oder North Face importiert aus USA, welches mit einer dünnen Matratze ausgestattet ist
  • Alle Mahlzeiten während der Kibo-Besteigung
  • 7-tägige Safari in einem hochwertigen Landcruiser (ausgebaut für Safaris)
  • Betreuung durch ein fachkundiges Team während der Kibo-Besteigung
  • Naturkundiger englischsprachiger Guide/Fahrer während der Safari
  • Unbegrenzte Pirschfahrten, so wie der Tag reicht!
  • 6-7 stundige-Safari im Ngorongoro-Krater
  • 8 Übernachtungen in schönen Mittelklasse- bis gehobene Mittelklasse-Lodges während der Safari
  • Alle Parkgebühren
  • eine Übernachtung in einer Lodge der Mittelklasse in Karatu (30 km vom Kraterrand)
  • Alle angegebene Mahlzeiten

Nicht enthalten:

  • Internationale Flüge
  • Getränke und nicht benannte Mahlzeiten
  • Visum: 50 USD

[1] Aufgrund des unstabilen Dollarkurses können Preiserhöhungen z. Zt. nicht ausgeschlossen werden. Der angegebene Reisepreis wurde auf der Basis 1 USD = 0,86 Euro berechnet. Übersteigt die Dollareinheit 0,88 EUR zum Zeitpunkt der Restzahlung fünf Wochen vor der Abreise, sind wir leider gezwungen, Ihnen die daraus entstandene Preisdifferenz weiter zu geben. Ihr Reisepreis wird sich nicht über 5 % erhöhen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Lodges

Sanctuary Ngorongoro Crater Camp

Sanctuary Ngorongoro Crater Camp

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