Planeta Verde
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Uganda Primaten-Tour
17-tägige klassische Uganda-Reise mit der Ngamba-Insel

Wie:

Individualreise

Reise auf einem Blick

Uganda Primaten-Tour

Uganda ist für Primatenfans ein klares Muss. Menschenaffen stehen im Fokus jedes Besuchs dieses landschaftlich reizvollen Landes, das nach der auch für die Tierwelt verheerenden Diktatur unter Idi Amin auf dem besten Weg, sich ihren Glanz zurückzuerobern. Diese klassische Reise deckt die besten Naturschutzgebiete des Lande ab und hat für den Chimp-Freak einen ganz besonderen Leckerbissen: Die Artenschutzorganiation „Chimpanzee Sanctuary and Wildlife Conservation Trust“ unterhält auf der Insel Ngamba, 23 km südöstlich von Entebbe auf dem Viktoriasee, eine Station für aufgefangene Schimpansen, die aus dem illegalen Tierhandel befreit worden sind. Außerhalb der Besucherzeiten haben auf der Insel übernachtende Gäste die einmalige Chance, Hand in Hand mit den Mitarbeitern der Organisation zusammenzuarbeiten und ihnen bei der Futterzubereitung und Fütterung zu helfen. Danach folgt ein tiefgreifendes Interaktionsprogramm mit den Schimpansen, währenddessen Teilnehmer mit unseren DNA-Cousins aus der Tierwelt richtig in Kontakt kommen.

  • Auf der Fahrt in Richtung Süden machen Sie Stopp im beschaulichen Lake Mburo-Nationalpark, wo es sich die Gelegenheit bietet, die Saanne zu Fuß zu erkunden.
  • Sie erfoschen die bezaubernde Landschaft der Virunga-Vulkane im Dreiländereck Uganda-Ruanda-Kongo.
  • Natürlich sind Sie einam zu Besuch bei den sanften Riesen des Waldes, die Berggorillas, im undurchdringlichen Wald des Bwindi-Impenetrable-Forests.
  • Mit etwas Glück können Sie das seltene Verhalten von auf Bäume kletternden Löwen im tierreichen Ishasha-Sektor des Queen Elisabeth-Nationalparks erleben. Sie gleiten durch die von Krokodilen gesäumten Gewässern des Kazinga-Kanals im Queen-Elisabeth-Nationalpark und sehen sich dabei Nilfpferde und Wattvögel satt.
  • Sie verbringen einen halben unvergesslichen Tag mit einer Gruppe habituierter Schimpansen im Urwald des Kibale-Forests.
  • Sie besuchen den abgelegenen Murchison-Falls-Nationalpark im hohen Norden des Landes, berühmt für seine außergewöhnliche Tierfülle.
  • Mit einem kleinen Boot bestauen Sie die eindrucksvollen Murchison-Wasserfälle, wonach der Park seinen Namen hat.
  • Die Reise findet einen kronenden Ausklang auf der Ngamba-Insel im Viktoriasee, wo sich die einmalige Gelegenheit bietet, Schimpansenpflege für einen Tag zu werden.

Für Primatenfans und Schimpansenliebhaber ist das Care-Giver-Programm auf der Ngamba-Island nebst dem Gorillatrekking zweifellos das absolute Highlight ihrer Uganda-Reise.

Tourenverlauf

Tag 1:

Flug nach Entebbe mit Brussels Airlines. Ankunft und Entebbe, Abholung vom Flughafen durch Ihren Reiseleiter und Fahrt ins Hotel. Übernachtung in The Boma. (-/-/-)

  • Etappe
  • Europa - Entebbe

Tag 2:

Halbtagesfahrt zum Mburo-Nationalpark. Unterwegs wird beim Äquator-Denkmal eine Pause eingelegt. Der Lake-Mburo-Nationalpark wurde zum Schutz des gleichnamigen Sees und der nahen Umgebung aus Buschland, Wäldern, Sümpfen und Kleinseen eingerichtet. Highlight des Parks sind die Zebras und Impalas, die man in ganz Uganda nur hier findet. Hirten dürfen ihre Ankole-Rinder hier zum Grasland treiben, was gelegentlich schon zu Konflikten, insbesondere mit den Büffelherden, geführt hat. Da es hier keine großen Raubtiere gibt, ist es in dieser Gegend möglich, Safaris im Busch zu Fuß zu unternehmen. Wir schließen Lake Mburo in jede unserer Uganda-Reisen ein, da der Park sich sehr gut für einen Zwischenstopp auf der langen Strecke zwischen Entebbe und dem Gorilla-Gebiet im Südwesten eignet. Sie erkunden diesen gemütlich kleinen Nationalpark während einer abendlichen Bootsfahrt, während der Sie am Wasser zahlreiche Vogelarten beobachten können. Übernachung mit Vollpension in in der Rwakobo Rock Lodge. (F/M/A)

  • Etappe
  • Entebbe – Lake Mburo

Tag 3:

Früh morgens haben Sie Zeit für eine Fußsafari. Sie können hier die Antilopenarten Topi und Impala beobachten, die nirgendwo sonst in Uganda vorkommen. Anschließend fahren Sie nach Kisoro und von hier weiter nördlich in den südlichen Sektor des Bwindi Impenetrable Forests bis zum Lake Mutanda, einem äußerst malerischen See am Fuße der imposanten Kulisse der Virunga-Vulkane. Übernachtung im Mutanda Lake Resort. (F/M/A)

  • Etappe
  • Lake Mburo – Lake Mutanda

Tag 4:

Falls Sie kein Gorillatrekking für heute gebucht haben lassen sich heute die abwechslungsreichsten Aktivitäten unternehmen: Zum Beispiel Regenwaldwanderungen in Begleitung von Wildhütern und Bootsfahrten am malerischen Lake Mutanda. Im nah gelegenen Mgahinga Nationalpark ist die Besteigung von drei Vulkanen möglich (Muhavura, Sabinyo und Gahinga.) Aber auch das weit weniger anstrengende Meerkatzen-Trekking lohnt. Besprechen Sie den Tagesablauf mit Ihrem Guide. Er ist Ihnen gerne bei der Planung behilflich. Übernachtung im Mutanda Lake Resort. (F/M/A)

  • Etappe
  • Lake Mutanda

Tag 5:

Sie erreichen heute Ihr nächstes Reiseziel, den Bwindi Impenetrable Forest. Der Bwindi Impenetrable Forest im Südwesten Ugandas beherbergt die größte noch lebende Population von Berggorillas weltweit. Etwa 400 Gorillas, ungefähr die Hälfte des gesamten Bestands, haben hier ihren Lebensraum. Heute ziehen die Regenwälder im Dreiländereck von Uganda, Ruanda und Kongo Scharen von bereitwillig zahlenden Tierliebhabern an. Bis zu 600 US-Dollar geben sie für einen einstündigen Besuch bei einer an den Menschen gewöhnten Gorillafamilie aus: der beste Beweis dafür, dass Naturschutz ohne das wirtschaftliche Wohlergehen der lokalen Bevölkerung nicht funktionieren kann. Das einst verschlafene Dörfchen Buhoma ist heute zum Dreh- und Angelpunkt des Gorillatourismus geworden und beherbergt den Sitz der Parkverwaltung, sowie eine Fülle von Unterkünften verschiedenster Kategorien. Momentan sind es drei Gorillafamilien, die von Buhoma aus erreicht werden können. Rushegura: aktuell 19 Exemplare Habinyanja: aktuell 18 Exemplare Mubare: aktuell sechs Exemplare Alle drei von Buhoma aus zu erreichende Gorillafamilien leben in relativ einfach zu erreichendem Gelände. Meistens sind die Besucher schon zur Mittagszeit wieder zurück. Für Safaris der gehobenen Reisepreisklasse möchten wir Ihnen die sensationelle Buhoma Lodge empfehlen. Für Reisen der gehobenen Mittelklasse setzen wir immer gerne die sehr solide Engagi Lodge ein. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen die Buchung des so genannten Village-Walks, der unter anderen zu einer Pygmäen-Siedlung führt. Eine Waldwanderung im Nationalpark ist ebenfalls möglich. Übernachtung in der Engagi Lodge. (F/M/A)

  • Etappe
  • Lake Mutanda - Bwindi

Tag 6:

Sie haben wahrscheinlich einen anstrengenden Tag vor sich, aber es wird sich lohnen! Nach dem Frühstück bereiten Sie sich für den ersten Höhepunkt Ihrer Reise, das Gorilla-Trekking, vor. Maximal können pro Gorilla-Familie acht Personen an einem Trekking teilnehmen. Der Ausflug zu den Gorillas kann bis zu sechs Stunden dauern. Ihre Ausrüstung sollte daher dem „Trekking“-Charakter dieser Tour entsprechen. Also feste Bergschuhe mitbringen! Übernachtung wie am Tag zuvor. (F/M/A)

  • Etappe
  • Bwindi Imepenetrable Forest

Tag 7:

Heute fahren in eine wenig besuchte Region des Queen Elisabeth Nationalparks. Westlich von Kyambura, schon fast an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo, erstreckt sich der nur selten besuchte Ishasha-Sektor, möglicherweise die tierreichste Gegend des Queen Elisabeth Nationalparks und Heimat für die berühmten, auf Bäume kletternden Löwen (Übrigens, dieses Verhalten wurde nicht nur bei den Löwen in Ishasha beobachtet, sondern inzwischen auch bei Populationen in der Serengeti.) Nach der dortigen obligatorischen Pirschfahrt fahren Sie weiter in die Kernzone des Queen-Elisabeth-Nationalparkd weiter. Der Queen-Elisabeth-Nationalpark bietet Uganda-Besuchern eine besonders imposante Savannenerfahrung und umfasst diverse Ökosysteme – von der offenen Savanne über Buschland und tropische Mischlaubwälder bis hin zu Kraterseen und abgelegenen Sümpfen. Größte Attraktion des Parks ist die Bootsfahrt am Kazinga-Kanal im nördlichen Teil des Nationalparks, wo man beträchtliche Populationen von Nilpferden und zahlreiche Vogelarten beobachten kann. Sonst ist die Tierwelt Queen-Elisabeths eher bescheiden, aber ausreichend für eine oder zwei Pirschfahrten im Park. Wie der unweit entfernt gelegene Kibale Forest, ist auch der Queen–Elisabeth-Nationalpark Pflichtprogramm für alle Uganda-Besucher insbesondere aufgrund der verkehrstechsnichen guten Lage auf den Weg in den Bwindi-Impenebtrable Forest. Die meisten Touristen lassen sich im nördlichen Teil des Parks nahe Kasese für eine oder zwei Nächte unter. Es gibt nur wenige Lodges innerhalb der Parkgrenzen, von denen die aus unserer Sicht qualitativ eher im Mittelfeld angesiedelte Mweya Safari Lodge die bekannteste, aber auch die teuerste ist. Die meisten Lodges haben sich mit Aussicht auf die Savanne auf alten Farmgeländen ganz in der Nähe zur Parkgrenze am nordöstlichen Teil des Parks angesiedelt. Für Safaris der oberen Mittelklasse mieten wir uns am liebsten in die Marafiki Safari Lodge ein.

  • Etappe
  • Bwindi - Queen Elisabeth

Tag 8:

Sie verbringen heute einen erlebnisreichen Tag im Queen Elisabeth Nationalpark. Während einer Safari durch die abwechslungsreichen Landschaften dieses Gebiets können Sie Löwen, Elefanten, Büffel, Hyänen und Antilopen beobachten. In einer spektakulären Lage zwischen dem Georg- und dem Eduardsee liegt die wichtigste Attraktion des Queen-Elisabeth-Nationalparks, der Kazinga-Kanal. Im Rahmen von einer zweistündigen Bootsfahrt kann man dort unzählige Flusspferde, aber auch zahlreiche Vögel beobachten. Übernachtung wie am Tag zuvor. (F/M/A)

  • Etappe
  • Queen Elisabeth

Tag 9:

Halbtagesausflug zum Ruwenzori Mountains Nationalpark. Die Rwenzori-Gebirgskette erstreckt sich über eine Länge von 120 Kilometern bei 60 Kilometern Breite auf dem Gebiet von Uganda an der Grenze zur Republik Kongo. „Ruwenzori“ bedeutet in der Sprache der hier lebenden Einheimischen „Regenmacher“. Kaum eine andere Bezeichnung könnte passender sein für ein Gebiet, in dem es durchschnittlich 320 Tage im Jahr regnet. Der feuchte, fruchtbare Boden des Nationalparks hat eine der faszinierendsten und geheimnisvollsten Landschaften Ostafrikas hervorgebracht. Zahlreiche Flüsse und Wasserläufe vermitteln wie nirgendwo sonst das Gefühl, sich in einer ganz fremden Welt zu befinden. Überall wächst Moos. Exotische Riesenbromelien, pinkfarbene Erdorchideen und baumartige Kreuzkräuter verströmen in den moosgrünen Zauberwäldern ihre die Sinne betäubenden Düfte. Nicht umsonst gilt der Ruwenzori als das Gebiet mit der dichtesten Vegetation der Erde. Die „Mountains of the Moon“, wie sie auch genannt werden, wurden seit jeher von einem unverkennbaren Hauch Legende umhüllt. Schon im 2. Jahrhundert vor Christus vermutete Ptolomeus hier die Quelle des Nils. Erst 1906 wurden die Gipfel des Ruwenzori-Gebirges von Europäern bezwungen. Mit 5.109 Metern ist Pic Marguerite, der Hauptgipfel des Ruwenzori, der dritthöchste Berg Afrikas. Bergsteigern bietet sich ein grandioser Ausblick auf das ewige Eis des Stanley-Plateaus und mit etwas Glück auch bis weit hinunter in die immergrünen Urwälder Zentralafrikas. Sie erkunden den unteren Bereich der legendären Mondberge in Begleitung Ihres einheimischen Guides. Dabei sieht man die für die Ruwenzori typische Hochland-Vegetation nicht, trotzdem ist die mittelschwere Wanderung landschaftlich sehr reizvoll. Danach Weiterfahrt zum Kibale Forest National Park, wo Sie Ihr Zimmer im Kibale Forest Camp beziehen. Der Kibale-Nationalpark ist für seine weltweit höchste Dichte an Primaten berühmt und außerdem für seine habituierten Schimpansengruppen sehr bekannt. Die Chancen, diese hervorragenden Kletterer auf einer Waldwanderung beobachten zu können, liegen bei über 90 Prozent. Zudem leben hier im Wald auch noch viele andere, zum Teil seltene Tiere, wie Buschböcke, Ducker-Antilopen, Riesenwaldschweine und Zibetkatzen. Guerezas, Diadem-Meerkatzen, Schwarzbackige Weißnasen und Rote Colobusaffen sind weitere Primaten, die man hier beobachten kann. Neben den herkömmlichen, etwa dreistündigen Nature-Walks bietet die so genannte „Habituation Experience“ Gästen, die sich intensiver mit den Schimpansen beschäftigen möchten, die Möglichkeit an, den ganzen Tag gemeinsam mit ihnen unterwegs zu sein. Man folgt den Schimpansen bei ihrer täglichen Futtersuche, beobachtet ihre Verhaltensmuster und ist auch dabei, wenn die „Chimps“ vor dem Schlafengehen ihre Nester bauen. Kibale sollte man sich auf seiner Uganda-Tour auf keinen Fall entgehen lassen – ein absolutes „Must“! Die Habituation Experience wird aber nur in den Nebensaisonmonaten von März-Juni, Oktober-Mitte Dezember angeboten. Das einfache Kibale Forest Camp ist unsere bevorzugte Unterkunft für Kibale. Gäste mit gehobenen Wohnansprüchen werden in unmittelbarer Nähe zum Kibale Forest keine passende Unterbringungsmöglichkeit finden und sollten zu einer der schönen Lodges im Kabarole District ausweichen. Noch vor dem Abendessen wandern Sie entlang der Plankwege im Bidogi-Sumpf, einer der besten Orte in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark, um die atemberaubende Vogelwelt zu beobachten. Übernachtung im Kibale Forest Camp (F/M/A)

  • Etappe
  • Queen Elisabeth - Kibale

Tag 10:

Sie unternehmen heute das Schimpansentrekking und treffen dabei auf die Schimpansen, wofür der Nationalpark bekannt ist. Nach dem Mahale-Mountains-Nationalpark in Tansania ist Kibale der weltweit beste Ort, um freilebende Schimpansen zu Gesicht zu bekommen. Ähnlich wie beim vorhin beschriebenen Gorillatrekking laufen die Trekkingteilnehmer durch den Wald, bis sie auf eine Gruppe von Schimpansen stoßen. Weil die Chimps hier noch nicht so lange an die Menschen gewohnt sind, passiert es oft, dass man sie nur ganz oben auf den Bäumen sieht. Hat man allerdings das große Glück, einer Gruppe von spielerischen, lauten, frechen Schimpansen auf dem Boden zu begegnen, ist das Erlebnis einfach unbeschreiblich. Am Nachmittag wechslen Sie die Unterkunft und besuchen dabei einen der Kratersee des Kabarole-Lake-Districts. Unterhalb der Berghänge auf der Ostseite des Parks erstreckt sich eine landschaftlich äußerst reizvolle Gegend voller wunderschön flimmernder Kraterseen. Sie sind in saftig grüne Teeplantagen eingebettet und werden von einem dichten Waldgürtel umrahmt, der zahlreichen Vögeln einen komfortablen Rastplatz bietet. Von allen Seen, die diese Region der Teeplantagen und Landwirtschaft prägen, ist der Nkuruba-See, der von Primärwald umgeben ist, hier im gleichnamigen Reservat vermutlich der schönste. Aufgrund ihrer Nähe zum Kibale Forest wird diese reizvolle Region von Touristen sehr häufig übersehen. Dabei eignet sie sich wunderbar als Raststation, um sich von den Anstrengungen einer Reise durch Uganda zu erholen. Übernachtung im Kluges Guestfarm. (F/M/A)

  • Etappe
  • Kibale Forest

Tag 11:

Tagesfahrt in den Norden Richtung des beeindruckenden Murchinson-Falls-Nationalpark. Ihre lange und ermüdende Fahrt endet heute in Masindi, Eingangstor zum Nationalpark, wo Sie Ihre Unterkunft beziehen. Übernachtung mit Vollpension in der Cultural Lodge, dem besten Hotel des Ortes. (F/M/A)

  • Etappe
  • Kibale – Murchison Falls-Nationalpark

Tag 12:

Heute betreten Sie die Tore zum Murchison-Falls-Nationalpark. Dieser spektakuläre und abwechslungsreiche Nationalpark ist nach den atemberaubenden Murchison-Wasserfällen im Westteil des Parks benannt. Der Viktoria-Nil windet sich hier auf engstem Raum durch eine nur sieben Meter breite Schlucht und stürzt sich dann in einem der spektakulärsten Wasserfälle Ostafrikas 43 Meter in die Tiefe. Nach Ihrer Ankunft unternehmen Sie eine eindrucksvolle Wanderung zum sogenannten Teufelskessel, einem wunderbar gelegenen Aussichtspunkt oberhalb der Wasserfälle, perfekt für eine kurze Pause mit einem atemberaubenden Ausblick. Die tierreichste Gegend liegt bei Paara, am nördlichen Nilufer. Hier gehen Sie heute Abend auf Pirsch. Die meisten Unterkünfte eher am südlichen Nilufer. Für Safaris der gehobenen Preisklasse ist die Baker’s Lodge unsere Empfehlung, die etwas bescheidenere Murchison Falls River Lodge bietet aus unserer Sicht die empfehlenswerteste Unterkunft für die gehobene Mittelklasse. Übernachtung in der Murchison Falls River Lodge. (F/M/A)

  • Etappe
  • Kibale – Murchison Falls

Tag 13:

Nach dem Frühstück verlassen Sie Ihre gemütliche Unterkunft, um sich auf das erste aufregende Abenteuer des Tages zu begeben: Eine Safari durch die savannenartige Landschaft, bei der Sie Giraffen, Ugandakobs, Elefanten und Löwen entdecken können. Während der Winterzeit wird noch ein Sumpfgebiet besucht, wo sich die majestätischen aber scheuen Schuhschnabelstorche in freier Natur häufig beobachten lassen. Höhepunkt eines Besuchs im Murchison-Falls-Nationalpark ist eine Bootsfahrt den Nil hinunter bis zu den Wasserfällen. Auf der 17 Kilometer langen Strecke trifft man auf Elefanten, Flusspferde, Rothschildgiraffen und Nilkrokodile, die bis zu fünf Meter lang und 800 Kilo schwer werden können. Voller Eindrücke kehren Sie in Ihre familiäre Unterkunft zurück und gönnen sich vielleicht ein erfrischendes Bad im wunderschönen blauen Swimmingpool. Übernachtung in der Murchinson Falls River Lodge. (F/M/A)

  • Etappe
  • Murchison Falls-Nationalpark

Tag 14:

Letzte Pirschfahrt im Park. Nach einem späten Frühstück fahren Sie wieder in Richtung Süden. An der Straße nach Kampala machen Sie einen Abstecher zum Ziwa Rhino Sanctuary. Hier findet die Rückführung der vom Aussterben bedrohten Nashörner in die Wildnis statt. Die letzten Nashörner wurden während des Terrorregimes von Idi Amin vom ugandischen Boden ausgerottet. Im 7.000 Hektar großen Naturschutzgebiet siedelte die Artenschutzorganisation Rhino Fund 2005 die ersten sechs Nashörner an. Ziel der Organisation ist es, Nashörner wieder in die Naturparks Ugandas einzuführen. Das Projekt bedarf aber zunächst eines nachhaltigen Tier-Bestandes und zielt daher auf die Zucht in Gefangenschaft. Momentan ist die ursprüngliche Population auf 20 Nashörner gestiegen. Tagesbesucher können die Nashörner aus nächster Nähe beobachten. Ein naturkundlicher Guide nimmt Sie mit auf eine Tour, auf der sie den großen Tieren sehr nahe kommen können. Die Wanderung kann zwischen einer oder drei Stunden dauern. Das Ziwa Rhino Sanctuary ist ein guter Zwischenstopp, um hier die lange Reise vom und zum Murchison-Falls-Nationalpark zu unterbrechen. Die einzige Unterkunft im Park ist die bescheidene Amuka Lodge. (F/-/-)

  • Etappe
  • Murchison Falls – Ziwa Rhino

Tag 15:

Wir haben für heute einen Leckerbissen für Sie parat und zwar eine Kanufahrt im Lugogo-Sumpf. Bereits um 6 Uhr morgens fahren Sie mit Ihrem kleinen Boot im Sumpfgebiet des Ziwa Rhino Sanctuary auf der Suche des hier wohnenden Schuschnabelpaar. Die Bootssafari dauert 2-3 Stunden. Nach einem späten Frühstück setzen Sie Ihre Fahrt nach Entebbe fort. Übernachtung in The Boma (F/-/-)

  • Etappe
  • Ziwa Rhino - Entebbe

Tag 16:

Nach dem Frühstück setzen Sie zur Ngamba-Insel, wo Sie rechtzeitig vor der Fütterung um 14:30 Uhr antreffen. Die kleine Ngamba Insel im Lake Viktoria bietet einen Lebensraum für aus dem illegalen Handel stammende Schimpansen, die nicht mehr in die Wälder Ugandas ausgewildert werden können. Abends Sundawner-Bootfsfahrt am Viktoriasee. Übernachtung mit Vollpension im Ngamba Island Tented Camp. (F/M/A)

  • Etappe
  • Entebbe – Ngamba Island

Tag 17:

Heute werden Sie zu Schimpansen-Pfleger für einen Tag. Sie helfen bei der Zubereitung des Essens für die Schimpansen, sie füttern sie, sind dabei bei eventuellen medizinischen Untersuchungen, helfen bei den Forschungsarbeiten und beteiligen sich direkt in den täglichen Aktivitäten der Umweltschutzorganisation. Vor der Rückfahrt nach Entebbe unternehmen Sie je nach Zeit eine naturkundliche Wanderung durch das Naturschutzgebiet. Danach fahren Sie mit dem Boot wieder zurück zum Festland. Ende oder Fortsetzung Ihrer Reise. (F/M/-/)

  • Etappe
  • Ngamba Island - Entebbe

Termine und Preise

Preis:

ab 4.850 € / pro Person

pro Person im Doppelzimmer[1]

Leistungen:

  • alle Transfers
  • 14 Übernachtungen in Gästehäusern und Lodges der landestypischen gehobenen Mittelklasse im Doppelzimmer
  • Vollpension außer bei den Übernachtungen in Entebbe
  • Rundreise im Allradwagen
  • Deutschsprachige Reiseleitung
  • 1 Gorilla-Trekking
  • Schimpansen Habituation Experience im Kibale Forest Nationalpark
  • Ca. 5 Safaris
  • 3 Bootsfahrten
  • 1 Fußsafari
  • 1 Rhino-Trekking
  • 1 Schnuschnabelstorch-Safari
  • Care-Giver-Programm auf der Ngamba Island

Optional:

  • Extra Gorillatrekking: + 600 USD

Nicht enthalten:

  • Internationale Flüge
  • Visa – Gebühren: 50 USD
  • Trinkgelder und persönliche Ausgaben

[1] Aufgrund des unstabilen Dollarkurses können Preiserhöhungen z. Zt. nicht ausgeschlossen werden. Der angegebene Reisepreis wurde auf der Basis 1 USD = 0,86 Euro berechnet. Übersteigt die Dollareinheit 0,88 EUR zum Zeitpunkt der Restzahlung fünf Wochen vor der Abreise, sind wir leider gezwungen, Ihnen die daraus entstandene Preisdifferenz weiter zu geben. Ihr Reisepreis wird sich nicht über 5 % erhöhen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Lodges

Rwakobo Rock Lodge

Lake Mutanda Resort

Mantana Engagi Camp

Marafiki Safari Lodge

Kibale Forest Camp

Kluges Guest Farm

Murchison Falls River Lodge

Amuka Lodge

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